Die Ruinenstadt

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Perry Rhodan-Miniserien
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Stardust (Band 4)
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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Stardust
Titel: Die Ruinenstadt
Untertitel: Eine Admiralin im Fronteinsatz – Rhodan strandet auf einer Primitivwelt
Autor: Robert Corvus
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: Freitag, 1. August 2014
Hauptpersonen: Eritrea Kush, Perry Rhodan, Virvird, Kerat Tinga, Gwen Soprina, Güramy Triktuk
Handlungszeitraum: 17. und 18. Mai 1513 NGZ
Handlungsort: Sepura 2, Jaroca
Glossar: Blues; Allgemeines / Blues; Aussehen / Epsaler / Garfield Roofpit
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft

Handlung

Die Stardust-Terraner wollen versuchen, mehr Erkenntnisse über die Amöbenschiffe zu gewinnen. Mindestens fünf dieser merkwürdigen Objekte befinden sich in der Nähe des Planeten Sepura 2, dessen Hyperkristalle sie offensichtlich abernten. Walzenförmige kleinere Einheiten, so genannte Virenfähren, transportieren die gewonnenen Kristalle vom Planeten zu den Schiffen. Durch einen eigenmächtigen – und natürlich fehlgeschlagenen – Angriff des Kampfraumers RIDE THE LIGHTNING auf die Amöbenraumer wird noch einmal eindrucksvoll gezeigt, dass gegen Kristalltorpedos und Panzerung der fremden Einheiten kein Kraut gewachsen ist. Die RIDE THE LIGHTNING kann zwar eine Virenfähre abschießen und die Überreste an Bord nehmen, wird aber selbst zum Wrack geschossen.

Deshalb soll ein kleines Einsatzteam in eine Virenfähre eindringen und sich von ihr in einen Amöbenraumer bringen lassen. Dabei wird die »Blindheit« der Amöbenraumer genutzt – was nicht im 5-D-Bereich strahlt, wird von ihnen praktisch nicht wahrgenommen. Die Stardust-Flotte fliegt einen Ablenkungsangriff, so dass eine Raumlinse unbemerkt auf Sepura 2 landen kann. Das Kommando Virenkiller besteht aus dem Piloten Solosted Whiskith, der Epsalerin Gwen Soprina und der Xenocomputerspezialistin Güramy Triktuk aus dem Volk der Jülziish. Schon beim Anflug gibt es jedoch Probleme mit Whiskith, der dem Druck nicht gewachsen ist. Kurzerhand nimmt Eritrea Kush persönlich seinen Platz ein. Der Coup gelingt, und so befinden sich Eritrea und ihre Begleiterinnen schon bald im Inneren eines Amöbenraumers. Sie gewinnen den Eindruck, es weniger mit einem technischen Erzeugnis als mit einem Lebewesen zu tun zu haben.

Perry Rhodan und Kerat Tinga haben die Immaterielle Stadt Marhannu verlassen. Sie befinden sich auf einem unbekannten Planeten und verfolgen Anthur. In einer uralten Ruinenstadt stoßen sie auf Lebewesen, die den Jaranoc ähneln, aber weder Rückenschild noch Hörner haben. Sie bezeichnen sich selbst als Jaroc und ihre Welt als Jaroca. Sie sind Primitive, was den kampfeswütigen Kerat Tinga aber nicht davon abhält, sofort anzugreifen. Zudem sind die Jaroc bereits von Anthur vorbereitet worden. Der angebliche Bote TALINS hat Rhodan und Kerat Tinga als böse Wesen dargestellt, die es zu vernichten gilt. Er selbst hat Homhomk, dem todkranken Herrscher der Jaroc, mit dem Cybermed seines SERUNS die Schmerzen genommen und dadurch Pluspunkte gesammelt. Er hat sich als Verkünder des Bewahrers ausgegeben, eine mythische Figur aus einer alten Legende.

Rhodan und Kerat Tinga werden überwältigt, alle Ausrüstung wird ihnen abgenommen. Dazu gehört auch eine Art Funkgerät, mit dem Kerat Tinga Kontakt mit Timber F. Whistler aufnehmen kann, das er aber nur im absoluten Notfall benutzen soll. Anthur beschädigt die SERUNS, so dass Rhodan nicht beweisen kann, dass er dieselbe Macht besitzt wie sein verräterischer »Freund«. Der Terraner und der Jaranoc sollen Homhomk in den Tod folgen. Vom Schamanen Virvird erfahren sie, dass der Bewahrer die Jaroc einst vor dem Untergang gerettet hat. Die meisten Jaroc und ihre fliegenden Städte sind damals in einem schrecklichen Krieg vernichtet worden. Virvird selbst glaubt nicht an göttliche Wesen. Er hilft den Gefangenen und bringt ihnen den Whistler-Rufer. Posimon könnte das Gerät aktivieren, braucht dazu aber eine Energiequelle, die es bei den Jaroc nicht gibt. Und Anthur ist währenddessen fleißig dabei, die Jaroc für seine Zwecke einzuspannen…