Der Sternenfindling

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2371)
PR2371.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Der Sternenfindling
Untertitel: Er ist ein Wesen ohne Erinnerung – der Strukturschock weckt ihn auf
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 26. Januar 2007
Hauptpersonen: Immentri Luz, Atlan, Aheun Arcalotz, Icho Tolot
Handlungszeitraum: Dezember 1345 NGZ bis Januar 1346 NGZ
Handlungsort: Nagigal-System
Risszeichnung: OREON-Kapsel der Friedensfahrer
Kommentar: Sonnentransmitter (IV)
Glossar: KombiTrans-Geschwader, Etablierung / KombiTrans-Geschwader; Planung
NATHAN: Wichtige Ereignisse vom 26. Januar bis 01. Februar in der Realwelt und im Perryversum.
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Immentri Luz erwacht in seiner Überlebenskapsel, aufgeweckt durch Schockeinwirkungen, für die er keine Erklärung hat. Außer seinem Namen hat er keinerlei Erinnerungen. Seine Kapsel trudelt durch das Trümmerfeld des ehemaligen Planeten Erontis. Mittels suggestiver Fähigkeiten lockt er den raphanischen Prospektorenraumer QUAELE herbei und freundet sich mit der Besatzung an – zunächst mittels suggestiver Beeinflussung, später dann richtig. Ihm ist irgendwie klar, dass er wichtig ist, doch er erinnert sich an nichts und traut sich nicht aus dem Schneckenhaus heraus, in das er sich begibt, als er sich dafür entscheidet, sich nicht weiter für die Dinge im Nagigal-System zu interessieren, sondern bei den eigenbrötlerischen Prospektoren zu bleiben. Diese schürfen in den Asteroidenfeldern nach Hyperkristallen, ein lukratives Geschäft.

Am 27. Dezember 1345 NGZ hält Atlan eine kurze Konferenz in der Justierungsstation auf Arkan-Raphan ab, doch es gibt nichts wirklich Neues. Die Raphanen wissen nicht, warum die anderen Sonnentransmitter nicht angewählt werden können, und die terranischen und halutischen Wissenschaftler kommen auch nicht weiter. Auch in Bezug auf die Spektrale Technik, wie die unbekannte Technik in und unter den Pyramiden getauft wurde, tut sich nicht viel. Es wird nur festgestellt, dass die meisten Aggregate auf Stand-by stehen. Wirkliche Fortschritte macht nur der geplante Transport des Planeten Kharmuu, sowie weitere Nachschublieferungen aller Art vom Kharag-Sonnendodekaeder aus.

Am 31. Dezember meldet Cornor Lerz, dass die Vorbereitungen für den Transport Kharmuus praktisch abgeschlossen sind. Es fehlt nur Atlan, der als einziger Hochrang-Bevollmächtigter den Befehl für den Transport eines gesamten Planeten geben darf. So kehrt der Arkonide zurück zur Kharag-Stahlwelt.

Immentri Luz stürzt sich in die Schürfarbeiten. Aufgrund seines Gespürs für Hyperkristalle ist er Gold wert, doch er zerstört sich dabei selbst. Bei einem Ausflug geht er zu weit und scheint zu sterben, doch in seinem zerfetzten Körper werden noch Aktivitäten festgestellt. Seine Kameraden bringen ihn zu ihrer Werft, wo sie erfahren, dass Luz ein Androide ist.

In Omega Centauri sind die Vorbereitungen abgeschlossen, glücklicherweise ist Kharmuu bereits von den Lemurern auf Transporte vorbereitet gewesen, zudem wurden auf Khar I eingelagerte Kunstsonnen entdeckt, von denen neunzig aktiviert werden. Die Drokarnam-Sphäre von Day-Drazin wird kurzerhand mittels überschwerer Desintegratoren komplett aus dem Berg herausgetrennt und nach Khar I transportiert. Dann geht es via Situationstransmitter in den Sonnendodekaeder, wo am 1. Januar 1346 NGZ, um genau 7:00 Uhr morgens der finale Durchgang stattfindet.

Auf der QUAELE finden klärende Gespräche statt, es wird klar, dass Luz etwas Besonderes ist und nicht weglaufen darf. Luz erkennt dies nun auch, nachdem ihm klar wird, dass er auf die Transmitterdurchgänge immer wieder heftig reagierte und reagiert. So setzt er sich in kürzester Zeit mit der Geschichte des KombiTrans-Geschwaders auseinander und erkennt das Gute in den Galaktikern. Doch noch immer ist er sich seiner Vergangenheit nicht bewusst. Dies ändert sich schlagartig, als sich das Nagigal-System aufzubäumen beginnt. Hyperenergien ungeahnten Ausmaßes erschüttern das System und drohen, es in den Hyperraum zu reißen, doch das Gefüge stabilisiert sich in letzter Sekunde. Dann erscheint Kharmuu im Auge des Sonnentransmitters, und in dem Schock, den Immentri Luz aufgrund der gigantischen Strukturerschütterungen erleidet, bekommt er einen kurzen Einblick in seine Vergangenheit:

50.000 Jahre in der Vergangenheit
Immentri Luz ist ein Aktivierungswächter und im Auftrag der Sphero im Nagigal-System. Er ist ein neutraler Beobachter und muss mit ansehen, wie Lemurer beginnen, gegen Lemurer zu kämpfen: Die Bewohner Erontis' führen einen Vernichtungskrieg mit den Bewohnern Sepdelens. Wie das Ganze begann, ist unklar, doch als die Welten vernichtet werden, wird dem Aktivierungswächter klar, dass dieser innerlemurische Krieg niemals in die Galaxien hinausgetragen werden darf, deswegen sperrt er den Nagigalsonnentransmitter für ausgehende Transporte. Sein Schiff wird dabei aufgebracht. Er begibt sich in seine Überlebenskapsel und beendet sein Denken so lange, bis er durch die Transmitterdurchgänge des KombiTrans-Geschwaders wieder zum Leben erwacht.

Nun ist ihm klar, was er zu tun hat. Er geht nach Arkan-Raphan und trifft dort auf Atlan. Die beiden tauschen sich aus, und Luz aktiviert die Maschinen der Sphero, des Volkes, das ihn beauftragte, über das er aber nichts weiter weiß. Nach einigen Minuten der Ungewissheit zeigt das Gulver-Duo Empfangsbereitschaft. Atlan will sofort aufbrechen, und Immentri Luz beschließt mitzukommen, denn er will mehr über seine Vergangenheit erfahren.

Innenillustration