Kharag-Sonnendodekaeder

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der Sonne K5. Für weitere Bedeutungen, siehe: K5.

Das Kharag-Sonnendodekaeder ist ein lemurischer Sonnentransmitter im Zentrum des Kugelsternhaufens Omega Centauri, knapp 17.000 Lichtjahre von Sol entfernt. Er besteht aus 20 blauen Sonnen vom Spektraltyp A4V.

Kharag-Sonnendodekaeder.jpg
Schematische Darstellung der Sonnenkonfiguration

Aufbau

Die zwanzig blauen Sonnen sind räumlich in der Form eines Pentagondodekaeders – eines der fünf platonischen Körper – angeordnet, bei dem 30 Kanten zu 16,128 Milliarden Kilometer Länge zwölf regelmäßige Fünfecke die gedachten Außenflächen bilden. Der Durchmesser des Umfangs einer der Seitenflächen beträgt 27,428 Milliarden Kilometer. Der Durchmesser des Dodekaeders beträgt 42 Lichtstunden bzw. 45,2 Milliarden Kilometer. (Centauri 10)

Anmerkung: Diese räumliche Anordnung ist einmalig. Bei alle anderen bekannten Sonnentransmittern waren die Sonnen in den Ecken eines regelmäßigen Polygons in einer Ebene angeordnet. Ein zweidimensionales Sonnenpolygon lässt sich durch Rotation gegen den Zusammenfall aufgrund seiner Eigengravitation stabilisieren. Bei einem dreidimensionalen Polyeder ist das nicht mehr möglich.

Die zwanzig Sonnen werden von K1 bis K20 durchnummeriert. Es handelt sich um zwanzig identische blaue Sterne vom Spektraltyp A4V mit einem Durchmesser von 2,5 Millionen Kilometern und einer Oberflächentemperatur von 8400 Kelvin. (Centauri 10)

Die Sonnen K6, K7, K8, K9 und K10 bilden das Fünfeck am Boden des Dodekaeders mit der Transmitterzone Kharag I.

Die nächste Ebene unterhalb des »Äquators« des Dodekaeders bilden die Sonnen K1, K2, K3, K4 und K5. Diese fünf Sonnen werden von je einem künstlich positionierten Planeten umlaufen. Diese sind alle 862,7 Millionen Kilometer von ihren Gestirnen entfernt. Drei der Welten sind dem solaren Merkur ähnlich und besitzen keinen Mond. Ihre Durchmesser betragen 4935, 5095 und 4898 Kilometer, die Schwerkraft liegt bei 0,4 Gravos, die Achsneigung bei 90 Grad. Der Nordpol ist immer der Sonne zugewendet. (Centauri 10)

Die Sonnen K16, K17, K18, K19 und K20 bilden etwas oberhalb des »Äquators« des Dodekaeders die dritte Schicht.

Das obere Sonnenfünfeck mit der Transmitterzone Kharag II wird durch die Sonnen K11, K12, K13, K14 und K15 gebildet.

Die Sonnen K1, K2 und K3 werden von den Planeten Khar I, Khar II und Khar III umlaufen. Diese Festungswelten sind mit den Durchmessern 4936 km, 5095 km und 4898 km etwa so groß wie der Merkur. Sie verfügen über riesige Raumhäfen und Werft- und Fabrikationsanlagen. Ihre Achsen liegen auf der Umlaufbahn und sind so ausgerichtet, dass der Nordpol mit den Sonnenzapfanlagen ständig auf ihre jeweilige Sonne zeigt.
Sie sind auch der Standort von überschweren Gegenpolkanonen und Hyperschwall-Generatoren. (Centauri 11)

K4 wird bis zum 1. Januar 1346 NGZ von dem erdähnlichen Planeten Kharmuu umkreist‎. Der Situationstransmitter des dortigen Pyramidenfünfecks ist als Falle geschaltet worden.

K5 wird von Kharba einem Wasserstoff-Methan-Ammoniak-Riese mit 143.284 Kilometern Durchmesser und einer Schwerkraft von 2,34 Gravos und 24 Monden mit Durchmessern zwischen 739 km und 8944 km umkreist. Auf dem Planeten befindet sich eine Tarvian-Station in Dreiecksform mit einer Transmitterverbindung zur Kharag-Stahlwelt. Kharba wird von den von Maahks abstammenden Grosmaahs bewohnt.

Im geometrischen Zentrum des Dodekaeders befindet sich der Justierungsplanet Kharag-Stahlwelt. Kharag-Stahlwelt ist eine der Psionischen Bastionen. Der Eisen-Nickel-Planetoid war ursprünglich im Halbraum eingebettet, fiel jedoch nach der Erhöhung der Hyperimpedanz in den Normalraum zurück.

Jede der zwölf Seiten bildet ein Sonnenfünfeck, das als separate Transmitterzone geschaltet werden kann. Das Zentrum des Sonnendodekaeders bildet eine dreizehnte Transmitterzone. Die Lemurer beschränkten sich jedoch meist auf die Transmitterzonen Kharag I und Kharag II der beiden Sonnenfünfecke auf der Unter- bzw. der Oberseite des Dodekaeders. (Centauri 11)

Anmerkung: Betrachtet man zum Beispiel die fünf subäquatorialen Sonnen K1, K2, K3, K4 und K5, so bilden sie ein weiteres Sonnenfünfeck mit einem etwas weiteren Durchmesser dessen Ebene etwas unterhalb des Mittelpunkts liegt. Die Sonnen K16, K17, K18, K19 und K20 bilden oberhalb des Äquators entsprechend ein weiteres Sonnenfünfeck mit einem etwas weiteren Durchmesser dessen Ebene etwas oberhalb des Mittelpunkts liegt. Aufgrund der Symmetrien des Dodekaeders existieren insgesamt zwölf derartige versteckte zusätzliche Sonnenfünfecke.

Der am Rande des Kugelsternhaufens gelegene Planet Acharr diente mit seinem Pyramidenfünfeck als externer Zugang zum Sonnendodekaeder, um die Hyperschwallfronten von Omega Centauri zu umgehen. 1225 NGZ waren diese Anlagen jedoch schon stark verfallen.

Aufbau/Technik

Datenblatt: »INNEN-ANSICHTEN – Der Kharag-Sonnendodekaeder« (PR 2364 – Report) von Rainer Castor

Geschichte

55. - 51. Jahrtausend v. Chr.

Das Sonnendodekaeder wurde von den Bewohnern des Kharagtam, des 38. Tamaniums, in dessen Zentrum, dem Hol Annasuntha (»Insel der Geborgenheit«) genannten Kugelsternhaufen Omega Centauri, errichtet. Der Bau des Sonnentransmitters fand von 6150 dha-Tamar (50.250 v. Chr.) bis zum 31. Ty des Torlon Illhach 6189 dha-Tamar (50.211 v. Chr.) unter Mithilfe der Sonneningenieure (Obsidian 2) statt.

Das Sonnendodekaeder sollte ein Vordringen in Hyperkokons, die im Kugelsternhaufen Omega Centauri vermutet wurden, ermöglichen. Jedoch kehrte keine der Expeditionen zurück. Im Transmitter erschienen gelegentlich Ansammlungen von hyperenergetisch aktivem Obsidian. (Obsidian 1)

Als 50.196 v. Chr. auch der Hohe Tamrat Sardaengar beim Vorstoß durch den Sonnentransmitter verschwand, wurden diese Experimente eingestellt. (Obsidian 2)

Das Sonnendodekaeder diente aber auch weiterhin vor allem experimentellen Zwecken. Am Ende des lemurisch-halutischen Krieges, als das Großes Tamanium zu existieren aufhörte, wurde der Kharag-Sonnentransmitter stillgelegt.

12. Jahrhundert NGZ

1181 NGZ wurde der Sonnendodekaeder durch Crest-Tharo da Zoltral teilweise wieder aktiviert. Da der Stationsrechner KHARAG den Arkoniden nur bedingt als »erbberechtigten Lemurer« anerkannte, konnte er nur die Funktion als Situationstransmitter eingeschränkt kontrollieren.

13. Jahrhundert NGZ

Atlan da Gonozal wurde am 14. März 1225 NGZ die Hochrang-Berechtigung zuerkannt, so dass Atlan sämtliche bekannten Aspekte des Sonnendodekaeders kontrollierte.

Als Atlan mit der Vergessenen Positronik und der AT-TOSOMA von dem Transmitter in die Obsidian-Kluft versetzt wurde, kam es zur Zerstörung des Kristallmonds, des Backupsystems des Urschwarms Litrakduurn, und die in der Hyperraumblase befindlichen Sonne Verdran fiel mit ihrem einzigen Planeten Vinara, 0,27 Lichtjahre vom Sonnentransmitter entfernt, in den Normalraum zurück.

ToDo: Infos aus Atlan Centauri

14. Jahrhundert NGZ

Am 17. September 1327 NGZ erreichten Atlan und Icho Tolot mit dem ENTDECKER VASCO DA GAMA in einer streng geheimen Aktion den Kharag-Sonnendodekaeder, um ihn auf die bevorstehende Erhöhung der Hyperimpedanz vorzubereiten und funktionsfähig zu halten. Es gelang Atlan nur, dem Zentralrechner KHARAG eine temporäre und eingeschränkte Berechtigung als weisungsbefugt im Auftrag des Hochrang-Berechtigten Atlan für Icho Tolot abzuringen. Anfang 1328 NGZ verließ die VASCO DA GAMA Omega Centauri wieder. (PR 2368)

Im Rahmen des 1340 NGZ gestarteten Jahrtausendprojekts Galaktisches Transmitternetz sollten unter dem Kodenamen KombiTrans, dessen Bedeutung zunächst nur Perry Rhodan, Atlan, Icho Tolot und Reginald Bull bekannt war, auch lemurische und terranische Situationstransmitter und lemurische Sonnentransmitter eingebunden werden.

Kurzfristig sollten die lemurischen Sonnentransmitter als Abkürzung des Weges nach Hangay verwendet werden. Ausgangspunkt der Transmitterstrecke in die Nähe von Hangay sollte der Kharag-Sonnendodekaeder werden. Er diente aber auch weiterhin als Zentrum zur Erprobung neuer Techniken. (PR 2366 Kommentar)

Am 1. Oktober 1343 NGZ erreichten Atlan mit der VERACRUZ und Icho Tolot mit der HALUTA III zusammen mit dem PONTON-Tender ZEUT und den vier Explorern EX-17 BRASILIA, EX-18 PARIS, EX-19 BEIJING und EX-20 KAIRO den Sonnendodekaeder, um ihn wieder in Betrieb zu nehmen. Aufgrund der Hyperimpedanz-Erhöhung war jedoch eine Resynchronisation der 20 Sonnen notwendig. Am 3. Dezember 1343 NGZ brach Atlan daher vom Sonnendodekaeder mit dem Explorer VERACRUZ zur Charon-Wolke auf. (PR 2368)

Am 19. November 1344 NGZ erreichten die von Halut geflohenen Haluter OC-1. Die Besatzung der ZEUT produzierte in den lemurischen Anlagen auf Khar I, Khar II und Khar III Transitionsaggregate für die halutischen Schiffe, damit diese nach Omega Centauri einfliegen konnten. (PR 2368)

Am 8. Juli 1345 NGZ kehrte Atlan an Bord des Explorers VERACRUZ, begleitet von vier LFT-BOXen, aus der Charon-Wolke zurück. Aufgrund der Anwesenheit des Hochrangberechtigten Atlan konnten jetzt auch Haluter an der Inbetriebnahme des Sonnentransmitters mitarbeiten.

Am 15. Oktober 1345 NGZ erreichten Trim Marath und Startac Schroeder mit dem PONTON-Tender POLARIS XX und den beiden ENTDECKERN der SATURN-Klasse, EDMOND HALLEY und VASCO NUNEZ DE BALBOA den Sonnendodekaeder.

Zunächst wurde die Mobile Transmitter-Plattform MOTRANS-OC3 am Sonnendodekaeder stationiert.

Nach Abschluss der Resynchronisierung wurde der erste Testlauf im Oktober 1345 NGZ erfolgreich absolviert, allerdings konnten zunächst keine Gegenstationen für den Transmitter aktiviert werden.

... Day-Drazin ...

Nachdem in der geheimen Schaltstation Etuum die Unterlagen über weitere bisher geheime Sonnentransmitter entdeckt wurden, gelang die Aktivierung der Verbindung zum Nagigal-Trio.

Bei dem ersten Vorstoß am 1. November 1345 NGZ landete das KombiTrans-Geschwader stattdessen in dem Fallensystem Tellox-Duo und wurde in einer Ungültigen Transmission in den Hyperraum abgestrahlt. Nur das Eingreifen des Konvergenten Denkers rettete die Flotte vor der Vernichtung.

PR2371Illu.jpg
Der Eintritt von Kharmuu
in den Sonnentransmitter
Heft: PR 2371 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

In der Zwischenzeit konnte nach Schaffung weiterer ruhiger Enklaven eine direkte Verbindung von der bei dem Leuchtfeuerstern OC-1 am Rande von Omega-Centauri stationierten Mobilen Transmitter-Plattform MOTRANS-OC1 zu MOTRANS-OC3 hergestellt werden. Da die bei OC-2 als Zwischenstation positionierte Mobile Transmitter-Plattform MOTRANS-OC2 sich als unnötig erwies, wurde sie zum Sonnendodekaeder verlagert.

Nach Aktivierung der Sonderschaltung Tanta erhielt Atlan die korrekten Transmissionsdaten für das Nagigal-Trio und das um die durch MOTRANS-OC2 abgelöste Mobilen Transmitter-Plattform MOTRANS-OC3 verstärkte KombiTrans-Geschwader erreichte am 1. Dezember das Nagigal-Trio.

Am 10. Dezember 1345 NGZ kehrte die AHUR mit zehn Halutern zurück. Sie sollten den Transfer von Kharmuu als zusätzlichem Lebensraum für das dicht bevölkerte Nagigal-Trio vorbereiten.

Am 1. Januar 1346 NGZ wurde der Wohnplanet Kharmuu nach Nagigal-Trio abgestrahlt. (PR 2371)

Am 8. März 1346 NGZ wurden die letzten Vorbereitungen für den endgültigen Aufbruch nach Hangay getroffen. Perry Rhodan und Atlan begaben sich mit der RICHARD BURTON bzw. mit der EDMOND HALLEY zum Sonnendodekaeder. Am nächsten Tag wurde der Sonnentransmitter von einer aus mehreren Chaos-Geschwadern bestehenden Flotte unter der Führung Zerberoffs angegriffen. Die Angriffsflotte setzte sich fast ausschließlich aus Reduktiv-Traitanks zusammen und konnte durch die KombiTrans-Flotte mit Unterstützung durch eine Flotte von 30.000 Haluterschiffen aufgerieben werden. Dabei wurden auch die auf Khar I stationierten lemurischen Gegenpolkanonen eingesetzt. Khar I wurde während der Kämpfe in eine Gluthölle verwandelt. Trotz seiner scheinbaren Niederlage gelang es Zerberoff, ein UHF-Energiepotenzial beim Sonnendodekaeder zu installieren. Auch Dantyren traf beim Sonnendodekaeder ein.

Am 15. März wurden vier Chaos-Geschwader sowie das Kolonnen-Fort TRAICOON 0399 durch das UHF-Potenzial zum Sonnentransmitter versetzt. Atlan war gezwungen, den Rückzugsbefehl zu geben. Der Sonnentransmitter fiel nach dem Abzug der Galaktiker in die Hände TRAITORS, konnte von der Terminalen Kolonne jedoch nicht genutzt werden, weil Cornor-Lerz die Kharag-Stahlwelt entsprechend präparierte.

15. Jahrhundert NGZ

Der Kharag-Dodekaeder wurde in den Jahren nach 1350 NGZ von Atlan und den Galaktikern wieder in Betrieb genommen. In den Jahren bis 1463 NGZ wurde er zum zentralen Sonnentransmitter der Milchstraße und zum zentralen Verteiler der Sonnentransmitter in der Milchstraße ausgebaut. Die Verschaltung war eine sternartige: die Sonnentransmitter der Milchstraße transmittierten Sendungen zum Dodekaeder, der als mit seinen vielen Transmitterfünfecken Transmitterzonen Kharag I - XII als zentraler »Verteilerbahnhof« der Milchstraße wirkte.

Anfang April 1463 NGZ war von der Haupttransmitterzone des Sonnendodekaeders erstmals seit der Vernichtung der zentralen Sechsecktransmitter in Andromeda und der Milchstraße im Jahre 2405 eine direkte und geplante Sonnentransmitterverbindung zwischen den Galaxien Milchstraße und Andromeda möglich. Die eingerichtete Transmitterstraße endete im Holoin-Sonnenfünfeck Andromedas.

16. Jahrhundert NGZ

Im 16. Jahrhundert NGZ war das Gebiet rund um den Kharag-Sonnendodekaeder gemäß einer Entscheidung des Neuen Galaktikums halutisches Protektorat, es handelte sich somit um eine neutrale Zone. Der Haluter Pacho Doram bewachte die Region im Jahre 1516 NGZ mit der CORNOR LERZ. Am 18. Juni kam es hier zu einer Raumschlacht zwischen der REGINALD BULL und einer 2920 Einheiten starken Flotte der Tefroder. Die REGINALD BULL wurde vernichtet. Die Tefroder glaubten, sie hätten damit ein neu entwickeltes ZbV-Schiff der Terraner unschädlich gemacht. Später stellte sich heraus, dass sie einem Täuschungsmanöver aufgesessen waren - die REGINALD BULL war nur eine Attrappe. (PR 2746)

Quellen