Etustar

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der Anlage auf Etustar. Für weitere Bedeutungen, siehe: Anlage (Begriffsklärung).

Der Planet Etustar im Dunklen Himmel ist der Sitz der Superintelligenz ESTARTU.

Anmerkung: In PR 1295 ist die Schreibweise ETUSTAR.
Astrophysikalische Daten: Etustar
Sonnensystem: unbenannt, grüne Sonne (PR 1295)
Galaxie: Absantha-Gom / Absantha-Shad (Dunkler Himmel) (PR 1295)
Entfernung zur Milchstraße: ≈39 Mio Lichtjahre
Entfernung nach Muun: 1,3 Mio. Lichtjahre (PR 1348)
(≈1,494 Mio. Lichtjahre lt. Spartac 2.1)
Typ: Sauerstoffwelt
Mittlere Sonnenentfernung: etwas mehr als 1 AE (PR 1299)
Durchmesser: etwas größer als die Erde (PR 1299)

Übersicht

Die namentlich nicht genannte grüne Sonne wird energetisch manipuliert. Im gesamten System drängen sich dicht gestaffelte psionische Felder, deren Zweck nicht bekannt ist. Der Raum ist weitgehend frei von interstellaren Partikeln, der Abstand zur nächsten Sonne beträgt – entgegen der sonstigen Sternendichte im Dunklen Himmel – mehr als 20 Lichtjahre. (PR 1299)

Etustar ist die einzige Welt des Systems. Der Sauerstoffplanet ist etwas größer als die Erde. Die Oberfläche besteht zu etwa 60 % aus Wasser, das Land verteilt sich auf einen größeren Kontinent und viele Inseln. Dieser einzige Kontinent ist naturbelassen, technische Einrichtungen sind nicht anmessbar. Es gibt auf ihm keine nennenswerten Gebirge, die Landschaft ist von zirkulär um den Mittelpunkt verlaufenden Hügelketten geprägt. Die Vegetation ist überaus dicht mit Hainen und vielfältigen Arten von Bäumen, Sträuchern, Blumen und Gräsern. Eine Besonderheit des Pflanzenwuchses scheint zu sein, dass er sich bei Bedarf – zumindest für bestimmte Personen wie Ijarkor und Srolg – binnen Sekunden lokal begrenzt auflösen und ebenso schnell zu neuen Pflanzen umformen kann. Dazu gibt es eine Fülle verschiedener Lebewesen. (PR 1299)

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit finden Früchte tragende Bäume und Sträucher, aber auch Pilze ideale Bedingungen vor. (PR 1339)

Die Luft enthält reichlich Peptide in der Art von Kodexmolekülen, die aber der Analyse eines SERUNS zufolge keine Wirkung haben. Es handelt sich also um »unfertige« Kodexmoleküle. (PR 1299)

Die Terraner stellten während ihres Aufenthaltes im August und September 430 NGZ fest, dass es ohne Hilfsmittel nicht möglich war, die Dauer ihres Aufenthalts zu bestimmen. Die Sonne stand auf rätselhafte Weise ununterbrochen im Zenit und bewegte sich nicht; Sterne konnte man keine sehen. (PR 1299)

Der Planet hat kein eingeborenes intelligentes Leben hervorgebracht. 446 NGZ lebten etwa 100.000 Animateure auf Etustar. (PR 1339)

Garten der ESTARTU

PR1299.jpg
Heft: PR 1299
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Inmitten eines Waldes liegt der Garten der ESTARTU, eine paradiesische Parklandschaft, in dem die sonst ungebändigte Vegetation des Kontinents in einem gepflegten Zustand gehalten wird. Mit einem weißen, kiesähnlichen Material bestreute Wege, von kniehohen Hecken gesäumt, schlängeln sich durch die Gegend. Zwischen den Hecken prangen Blumenbeete, deren Blüten zu kunstvollen Mustern arrangiert sind, so weit das Auge reicht. Hier gibt es ein Besucherquartier in der Form einer aus Pflanzen gebildeten, hügelähnlichen Kuppel mit mehreren lianenverhangenen Zugängen zu separaten, komfortabel eingerichteten Unterkünften. (PR 1299)

Eidos (Pflanzen) und Morphe (Tiere), Träger des ethischen und moralischen Vermächtnisses der ESTARTU, flüstern jedem Besucher, der sich ihnen zuwendet, unablässig die Formel zu, dass sie ESTARTU seien. Der Animateur Srolg wählte die beiden Begriffe bewusst aus der Sprache seiner Gäste Roi Danton und Ronald Tekener. (PR 1299)

Anmerkung: In PR 1348, Kap. 8 werden nur die Pflanzen erwähnt. In diesem Roman ist auch von dem »Garten Etustar« die Rede.

Vor dem DORIFER-Schock wurde der Garten der ESTARTU von den Gärtnern bewohnt und gepflegt. Weiterhin gab es die Diener-Pterus, die den Besuchern zur Seite gestellt wurden, um deren Wünsche zu erfüllen – und um sie zu überwachen. (PR 1299)

Nach dem DORIFER-Schock fielen die Pterus in Ungnade und die Elfahder übernahmen deren Funktion.

HERZ

Das HERZ oder auch die Anlage ist ein Komplex, der an der Oberfläche nur aus ein paar unscheinbaren, in den Park eingebetteten Gebäuden besteht. Zahlreiche großzügig dimensionierte Antigravschächte führen in die Tiefe des Planeten, wo sich der größte Teil der technischen Einrichtungen befindet. Diese unterhöhlen den ganzen Kontinent und reichen bis in Tiefen von 20 Kilometern. (PR 1299, PR 1339)

Der Versammlungssaal des Rates der Statthalter liegt ebenfalls subplanetar in mindestens 400 Meter Tiefe. Entlang der kreisrunden Wand ziehen sich aufsteigende Ränge wie in einem Amphitheater. Der Saal unter der riesigen Kuppel konnte bei Bedarf mit Kodexgas geflutet werden. (PR 1339)

In einer Syntronik liegen alle Daten über die gesamte ESTARTU-Technik. (PR 1299)

Geschichte

Die Abreise von ESTARTU

Ab dem Jahre 50.617 v. Chr. holte ESTARTU Tausende von normalen und umweltangepassten Pterus zu sich auf den Planeten Etustar, die sie selbst ausgewählt hatte, um sie auf ihre Rolle als Sachwalter und Verwalter ihrer Mächtigkeitsballung vorzubereiten. Lediglich die Singuva wurden wegen ihrer zu einem Bürgerkrieg führenden Intrigen ausgeschlossen. Aus diesen Repräsentanten bildete sich der ESTARTU-Clan. (PR 1348)

Mit der Anlage, die in den folgenden Jahrzehnten subplanetar errichtet wurde, übergab sie ihren Vertrauten ein umfangreiches Arsenal erstrangiger Technik. Dazu gehörte auch ein Physiotron, mit dem die relative Unsterblichkeit verliehen werden konnte. (PR 1348)

Die Pflanzen (Eidos) und Tiere (Morphe) auf Etustar präparierte die Superintelligenz mit Bewusstseinssplittern ihrer selbst als Träger und Vermittler ihrer ethischen Vorstellungen. (PR 1299)

Im Jahre 50.567 v. Chr. verließ ESTARTU ihre Mächtigkeitsballung und wechselte in das sterbende Universum Tarkan über. (PR 1348)

Die Machtübernahme der Singuva

Jahrhunderte nach dem Verschwinden ESTARTUS kam Arus als erster Abgesandter der Singuva nach Etustar. Dort wurde er in den ESTARTU-Clan eingeführt und genoss damit das Recht, die Zelldusche zu erhalten, die ihn relativ unsterblich machte. Im Lauf der Jahrzehnte wurden weitere Singuva nach Etustar berufen. Zug um Zug unterwanderten sie den ESTARTU-Clan. (PR 1348)

Einige Monate nach der plötzlichen massiven Erhöhung der Psikonstante im Jahre 50.027 v. Chr. tauchte Oogh at Tarkan mit dem gigantischen Raumschiff NARGA SANT in der Nähe des Dunklen Himmels auf. Die Nakken aus seiner Besatzung waren dem ESTARTU-Clan mit ihrer außergewöhnlichen Psisensibilität zunächst willkommene Helfer bei der Errichtung der Wunder von ESTARTU. Später gingen die Singuva daran, alle Widersacher und potenziellen Konkurrenten systematisch auszuschalten. Oogh at Tarkan musste die Zwölf Galaxien verlassen. Schließlich gab es nur noch Singuva auf Etustar, und mit der Kontrolle über das technische Erbe der ESTARTU hatten sie auch die absolute Macht über die gesamte Mächtigkeitsballung erlangt. (PR 1348)

Die Berufung der Ewigen Krieger

In der Folge verwandelten die Singuva das ursprüngliche Prinzip des Dritten Weges in die Doktrin des Permanenten Konflikts. Sie erhoben die verfälschte Lehre zur offiziellen Religion und behaupteten dabei stets, in direktem Auftrag ESTARTUS zu handeln. Um selbst im Hintergrund zu bleiben, holten sie zwölf auserwählte Pterus nach Etustar, behandelten sie mit Kodexgas und installierten sie als Leitfiguren des neuen Kriegerkults. Für jede der Zwölf Galaxien wurde ein Ewiger Krieger als Herrscher eingesetzt. (PR 1339, PR 1348)

In bestimmten, nicht bezifferten Abständen wurden die Ewigen Krieger nach Etustar gerufen, um die Zelldusche zu erneuern und mit Kodexgas behandelt zu werden. Dabei behielten sie nie Erinnerungen zurück. Die Singuva hatten sich inzwischen aus dem Licht der Öffentlichkeit zurückgezogen und hielten im Hintergrund die Fäden in der Hand. (PR 1339)

Mithilfe des Morphogenerators aus dem technischen Fundus von ESTARTU stellten die Singuva morphogenetische Verschränkungen zwischen den geklonten Diener-Pterus und anderen Intelligenzwesen her. Auf diese Weise wurden bei Bedarf die Sothos geschaffen. (PR 1299)

Der Besuch der Vironauten

Im August 430 NGZ flogen Roi Danton und Ronald Tekener mit dem Ewigen Krieger Ijarkor nach Etustar. Hier stellte sich heraus, obwohl Eidos und Morphe ihnen zunächst etwas anderes einflüsterten, dass ESTARTU nicht anwesend war. Die Animateure hatten die Vironauten nach Etustar gelockt. Allein durch ihre Anwesenheit bewirkten sie über die zunehmende Verschränkung mit den morphogenetischen Feldern, dass Sotho Tyg Ians Wissen über die Galaktiker vertieft wurde. Als Danton und Tekener erkannten, auf welche Weise sie zu unfreiwilligen Verrätern wurden, planten sie eine Sabotage und begaben sich in das HERZ, um negative Gedanken und Emotionen, irrationale Befehle und chaotische Gefühle in das dortige morphogenetische System einzuspeisen. Durch die Überladung verfielen die Pseudo-Sothos dem Wahnsinn. Sie begannen zu toben und lösten sich am Ende auf. Infolge eines Sicherheitsmechanismus wurde die Selbstzerstörung der Maschinerie ausgelöst. (PR 1299)

Danach verlor sich die Spur der beiden Terraner. (PR 1300)

Die Animateure waren damit der Möglichkeit beraubt, weitere Sothos zu erschaffen. (PR 1336 – Computer)

ESTARTU lebt hier nicht mehr

Durch die Aktivitäten der Gänger des Netzes verbreitete sich bis zum Jahr 446 NGZ in der gesamten Mächtigkeitsballung das Gerücht, dass ESTARTU hier nicht mehr lebe. Auf der Konferenz der Krieger im April beschlossen die Ewigen Krieger, dass Ijarkor nach Etustar gehen und einen Beweis für die Präsenz ESTARTUS besorgen solle. Obwohl am Ende der Konferenz zwölf Animateure auf den Plan traten, die zukünftig als Betreuer direkten Einfluss auf die Ewigen Krieger nehmen würden, waren sie mit Ijarkors Plan einverstanden. (PR 1319)

Ijarkor ging also zusammen mit seinem Animateur Srolg nach Etustar – und bekam durch den Rat der Statthalter die Bestätigung, dass auch die ersten Singuva auf Etustar die Superintelligenz nicht angetroffen hatten, sondern nur eine aufgezeichnete Ansprache gehört hatten. Diesmal wurde seine Erinnerung nicht gelöscht, und so kehrte er Anfang August 446 NGZ kurz vor Beginn des nächsten Spieles des Lebens nach Som zurück und bestätigte öffentlich: (Zitat) »[...] Das Gerücht entspricht der Wahrheit. ESTARTU lebt hier nicht mehr! [...]« (PR 1331, Kap. 8, PR 1339)

Das Ende des Sothos

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Im Jahre 1174 NGZ waren Ronald Tekener und Alaska Saedelaere auf Etustar, um im Garten der ESTARTU Hilfe für ES zu erbitten. Dieses Mal war ESTARTU anwesend. Der Garten wurde jetzt von Elfahdern gepflegt.

Quellen