Die Ritter von Dommrath

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2069)
PR2069.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Solare Residenz
Titel: Die Ritter von Dommrath
Untertitel: Das Fanal des Krieges – und die Lehren für die Zukunft einer Galaxis
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 17. April 2001
Hauptpersonen: Atlan, Tayrobo, Beck, Zyn Kascha, Yie Kascha'de
Handlungszeitraum: Februar 1304 NGZ
Handlungsort: Dommrath
Clubnachrichten:

Nr. 329

Kommentar: Fanal des Krieges
Glossar: Cro-Schwestermonde / Crozeiros Stern / Cynos / Mthiesen III / Nakken / Ritter der Tiefe
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan begibt sich allein auf das Ritterschiff des Ritters von Dommrath Tayrobo. An Bord der INT-CROZEIRO stellt sich Tayrobo dem Arkoniden vor, den er für einen Ritter der Tiefe hält. Tayrobo ist ein wurmartiges Geschöpf ohne Augen, der Ritter von Dommrath sieht mit seinem Fühlerkranz, der ständig in Bewegung ist. Atlan spürt sofort die Aura, die von dem seltsam anmutenden Wesen ausgeht. Der Ritter von Dommrath bietet Atlan an, die Geschichte von Dommrath zu erzählen. Dieses Angebot nimmt der Arkonide an.

Beck I

Beck ist ein Chronist der Kosmokraten, seine Erinnerungen an die Dinge, die er vor seiner Tätigkeit als Chronist erlebte, hat er vergessen. Er weiß nicht, ob die Kosmokraten sie ihm gestohlen haben oder ob er sie einfach vergessen hat. Beck berichtet von den Geschehnissen vor etwa 2,8 Millionen Jahren v. Chr., einer Periode, in der viele Dinge kosmischer Bedeutung geschahen. Die aus der Prior-Welle der Soberer entstandene Superintelligenz Kaiserin von Therm beginnt, die Kelsiren zu beeinflussen. In Pooryga beginnt die Herrschaft des Prinzen Samaho, und in Kohagen-Pasmereix bricht ein verheerender Krieg aus, die Schlacht zwischen den Chaotarchen und den Kosmokraten. Dabei wird das Schwerkraftgefüge der Sterneninsel zerstört und 90% der Materie in einen energetischen Plasmazustand umgewandelt. Samaho wird Zeuge eines Kampfes zwischen einem Chaotender und der Kosmischen Fabrik MATERIA. Fortan setzt er es sich zu seinem Lebensziel, Kommandant dieser Kosmischen Fabrik zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ermordet er sein gesamtes Volk und wird zum Mörderprinzen Torr Samaho, einem Diener der Materie und Kommandant von MATERIA. Außerdem kommt auf Kimb, im Halo von Kohagen-Pasmereix gelegen, der Kimbaner Zyn Kascha zur Welt.

2.796.320 v. Chr.

Kohagen-Pasmereix zerfällt, doch noch hoffen die Kimbaner und die 100 weiteren überlebenden Völker auf die Hilfe der Kosmokraten. Da auch die Superintelligenz der Galaxie, PULCIA die Heilerin, verschwunden ist, verschwindet mit ihr auch die letzte Hoffnung. Zyn Kascha führt eine Expedition an, die auf den verlassenen Welten der Chhatt nach Hochtechnologie sucht. Die Chhatt waren das höchststehende Volk in Kohagen-Pasmereix, nach der Schlacht, der die Galaxie zum Opfer fiel, beging das Volk kollektiven Selbstmord. Die Expedition entdeckt die gesuchten Temporalgeneratoren. Diese Generatoren dienen dazu, Sonnensysteme in ihrem Zeitablauf zu verlangsamen. Die Hauptsysteme der 100 Völker werden so vom allgemeinen Verfall abgeschottet und vor der Vernichtung bewahrt. Die Hoffnung auf die Kosmokraten bleibt bestehen.

Nach 500 Jahren wird klar, dass die Temporalfelder aufgrund von Energiemangel bald zusammenbrechen werden. Für die Kimbaner, die eine Lebensspanne von bis zu 20.000 Jahren haben, eine geringe Zeitspanne. 50 Jahre später fallen die Generatoren aus, der Planet Kimb stürzt in das Normaluniversum zurück, die Kimbaner stellen erschüttert fest, dass im Standarduniversum 1,7 Millionen Jahre vergangen sind. Zyn Kascha wird klar, warum die Generatoren ausfielen, auch die Chhatt konnten keine Maschinen für die Ewigkeit bauen.

Zyn Kascha ruft eine Konferenz zusammen und macht den Vorschlag, die sterbende Galaxie zu verlassen. Die bei den Kimbanern lebenden Caranesen sind sofort begeistert von dieser Idee, die Kimbaner hingegen sind geteilter Meinung, viele wollen auf ihrer Heimat zurückbleiben. So startet eine Flotte von 200 Raumschiffen in Richtung Pooryga, der Nachbargalaxie von Kohagen-Pasmereix. Doch nicht alle Schiffe schaffen den Sprung über den gigantischen Abgrund.

Beck II

Um 1,03 Mio. v. Chr. stiehlt der Cyno Hesze Goort auf Geheiß des Mächtigen Bardioc den Neun Imaginären das Tabora und übergibt es den Karduuhls. Bardioc selbst stiehlt seinem Bruder Ganerc den Anzug der Vernichtung. Ganerc wird dadurch aus dem Bund der Zeitlosen ausgeschlossen, er nennt sich fortan Callibso. Als seine Nachfolgerin als Wächterin über den Schwarm bildet Kemoauc die Querionin Kytoma aus. Der Mächtige Murcon nimmt Fremde in seiner Burg auf, und Lorvorc bereitet seine eigene Reinkarnation vor. In Erranternohre breiten sich die Gerberonen aus. Armadan von Harpoon stirbt, doch da die Sterne nicht erlöschen, scheint er nicht der letzte Ritter der Tiefe gewesen zu sein. Auf Crozeiro wird Yie Kascha'de geboren.

1.029.000 bis 1.005.000 v. Chr.

Von den 200 Schiffen erreichen nur 80 das Ziel, auf einer Welt am Rand von Pooryga finden sie eine neue Heimat und nennen den Planeten Rinxxa. Die Stadt, die die Kimbaner errichten, nennen sie Atha'Kimb, das neue Kimb.

In Pooryga herrscht überall Krieg, jeder scheint gegen jeden zu kämpfen, der Historiker X51 bringt ihnen die Geschichte von Pooryga näher. Die Kimbaner erfahren von den Crozeiren, die vor 1,7 Millionen Jahren über die Galaxie herrschten und den Frieden bewahrten. X51 berichtet auch vom Mörderprinzen Torr Samaho und dem Ende des Volkes der Crozeiren. Seit diesen Tagen herrscht Krieg.

Zyn Kascha fliegt das Crozeiro-System an, dessen Koordinaten er dem Historiker abgekauft hat. Das System ist von einem sechsdimensionalen Hybridschirm umgeben, den die Völker Poorygas nicht durchdringen konnten, für die Kimbaner stellt der Schirm kein Hindernis dar. Der erste Planet stellt ideale Lebensbedingungen für sie zur Verfügung. Aus den noch funktionierenden Zentroniken der Crozeiren erfährt Zyn Kascha noch mehr Details der Vergangenheit, immer in seiner Nähe sein Leibroboter, ein Doppelstabroboter, den Zyn Haj nennt.

Bei seiner Rückkehr findet er Rinxxa fast vernichtet vor, ein Volk eines Nachbarsystems hat die Welt überfallen, die wenigen Kimbaner noch weiter dezimiert. Nur 4000 haben überlebt, zu wenige, um langfristig die Existenz des Volkes zu sichern. Die Genetiker gehen von 100 Generationen aus, bis die Kimbaner aussterben. Bei der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Kimbaners also noch etwa eine Million Jahre.

Nach diesem Rückschlag ziehen die Kimbaner, und mit ihnen die Caranesen, ein weiteres Mal weiter. Um besser geschützt zu sein, besiedeln sie das Crozeiro-System, die ehemalige Crozeirenstadt.

Zyn Kascha fliegt nach Erranternohre, um den Kosmokraten seine Enttäuschung zu klagen und um nach der Zukunft der letzten Kimbaner zu fragen. Dort trifft er auf Beck, einen Chronisten der Kosmokraten. Dieser eröffnet Zyn Kascha, dass die Kosmokraten schon lange nichts mehr mit den Kimbanern planen. Er unterrichtet Kascha davon, dass auf Khrat der Dom Kesdschan errichtet und der Orden der Ritter der Tiefe gegründet wurde.

Von den Kosmokraten enttäuscht, kehrt er nach Pooryga zurück und postuliert vor den Kimbanern eine neue, friedliche Zukunft für die Galaxie, auch ohne die Hilfe der Mächte der Ordnung. Die Kimbaner nennen sich in Dommrather um und gründen den Orden der Ritter von Dommrath. Zyn Kascha führt außerdem eine neue Zeitrechnung ein, die mit dem Jahr eins beginnt, als auch das Licht den intergalaktischen Leerraum zwischen Kohagen-Pasmereix und dem Halo Poorygas, das jetzt Dommrath genannt wird, überbrückt hat und man den Untergang der ehemaligen Heimat direkt sehen kann. Wenig später verlassen die treuen Caranesen Crozeiro, sie verteilen sich in Kolonistenschiffen über ganz Dommrath. Zyn Kascha lässt sie gerne ziehen, bilden sie doch den Grundstock, um die Legende der Ritter von Dommrath und den Namen Dommrath über die gesamte Galaxie zu verbreiten.

Weitere Jahre später wird Yie Kascha'de geboren, und 8000 Jahre später stirbt Zyn Kascha.

Yie Kascha'de ist im Sinne ihres Vaters aktiv und lässt die Galaxie weiter erforschen, das Land Dommrath, wie es die Völker mittlerweile zu nennen pflegen. Dabei trifft sie auf den Zamfochen Raastooc. Die Zamfochen sind ein insektoides Volk, das sich völlig der Hochenergie-Hyperphysik verschrieben hat. Die Insektoiden wirken etwas weltfremd, dafür sind sie technisch äußerst versiert. Raastooc eröffnet Yie Kascha'de, dass die Zamfochen auf Mthiesen III, einem Archivplaneten der Crozeiren, von uralten Plänen der Crozeiren erfahren haben. Diese planten, ganz Pooryga mit einem Transmitternetz zu überziehen. Dieses Ziel verfolgen nun die Zamfochen. Yie Kascha'de erkennt das Potenzial der Zamfochen, und die beiden hochstehenden Völker gehen einen Pakt ein.

8981 Jahre der neuen Zeitrechnung sind vergangen, als Haj Yie Kascha'de die Ortung eines seltsamen Asteroiden meldet. Der Doppelstabroboter, der schon Zyn Kascha diente und beriet, tat dies nun für Yie. Der Asteroid stammt aus der Galaxie Kohagen-Pasmereix und ist schon 1,79 Millionen Jahre unterwegs, wie aus den Ortungsergebnissen hervorgeht. Der Asteroid, der annähernd mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist, wird mittels Traktorstrahlen von Yie's Schiff der AT'KIMB gestoppt. Yie setzt alleine über und entdeckt im Innern des Felsbrockens einen Hohlraum, in dem 22 schwarze Obelisken einen Kreis bilden. Die Obelisken werfen keine Schatten. Sie sind scheinbar die Wächter einer rot schimmernden, transparenten Kugel von fünf Meter Durchmesser, die in ihrer Mitte schwebt. Yie erkennt, dass die Kugel lebt, und dann erhält sie telepathischen Kontakt. Die Kugel ist PULCIA die Heilerin, die verschollene Superintelligenz von Kohagen-Pasmereix. Die ehemalige Superintelligenz möchte sterben, die guten Anteile von ihr kämpfen einen verlorenen Kampf gegen die negativen. Darum bittet sie Yie, sie zu töten. Die Kimbanerin ist geschockt, doch als die Superintelligenz sich ihr öffnet und sie die negativen Kräfte zu spüren bekommt, erschießt sie das Kugelwesen. Den Nukleus, die Leiche der Superintelligenz, der zurückbleibt, und die Obelisken nimmt Kascha'de mit nach Crozeiro.

Beck III – 950.000–900.000 v. Chr.

Die Superintelligenz BARDIOC erschafft ihre ersten drei Inkarnationen, CLERMAC, VERNOC und SHERNOC. Der Mächtige Kemoauc beeinflusst die Zivilisation der Dallazen auf Matazema. 942.498 v. Chr. wird im Land Dommrath auf Crozeiro Rissa Kascha'de geboren.

Etwa 940.000 v. Chr.

Der Einfluss der Kimbaner ist weiter gestiegen im Land Dommrath, die Befriedung macht Fortschritte. Doch die Zahl der Kimbaner geht unweigerlich zurück. Die Zamfochen arbeiten am Transmitternetz und bilden ihre Haustiere, die Tayrobo, weiter aus. Rissa Kascha'de sieht ein, dass die Kimbaner sich langsam zurückziehen und an einer Mythenbildung arbeiten müssen. Sie ist die erste echte Ritterin von Dommrath, zusammen mit sieben weiteren Kimbanern. Bei der Leiche der PULCIAS enthüllen sie das Symbol der Ritter von Dommrath, eine Art fünfeckiges Netz. Gestaltet in Anlehnung an das Fünfecksymbol der Crozeiren, das von der fünfeckigen Grundplattform der Kosmischen Fabrik MATERIA entlehnt ist. Durch die Leiche PULCIAS erhalten die neuen Ritter eine psionische Aura, ähnlich der der Ritter der Tiefe.

Doch der Weg zu einem friedlichen Land Dommrath ist noch lang. Im Sektor Do'Enbyr flackern Kämpfe auf und entwickeln sich bald zu einem Flächenbrand, den auch Rissa Kascha'de trotz aller Bemühungen der Ritter nicht einzudämmen vermag. Dabei entdeckt sie ein 104 Kilometer hohes Artefakt. Die Funktion des pilzförmigen Artefaktes bleibt unklar, doch die Ritterin lässt eine Forschungsstation in der Nähe installieren.

Von Sektor Do'Enbyr kommen nun des Öfteren Meldungen, dass sich feindliche Flotten, die in Kampfhandlungen verwickelt sind, diese plötzlich und ohne ersichtlichen Grund einfach einstellen. Als Rissa Kascha'de diesen Meldungen auf den Grund geht, trifft sie auf ein gigantisches Gebilde, das im Weltraum treibt und eine starke positive psionische Ausstrahlung verbreitet. Eine Kontaktaufnahme gelingt, die mentale Macht stellt sich der Ritterin als die reisende Inzaila Paumyr vor.

Innenillustration