THORA (21. Jahrhundert NGZ)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Raumschiff im 21. Jahrhundert NGZ. Für weitere Bedeutungen, siehe: Thora (Begriffsklärung).

Die THORA war ein Ultraschlachtschiff der PATOMAN-Klasse und im Jahre 2045 NGZ das Flaggschiff des Residenten der LFG.

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Heft: PR 3013
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 3014 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Technische Details

Der Kugelraumer hatte einen Durchmesser von 2300 Metern. Die THORA galt im Jahre 2045 NGZ als schnellstes Schiff der Menschheit. Das Schiff hatte einen ovalen, maximal 190 Meter hohen Ringwulst, der teilweise von der Schiffshülle abgesetzt war und vier Buchten mit angedockten kleineren Kugelraumern aufwies. (PR 3011) Es handelte sich um 240 Meter durchmessende Fregatten der OLYMP-Klasse. (PR 3013)

Ein zylinderförmiges Segment ragte weit aus dem unteren Pol heraus. (PR 3011) Die Halbraum-Gefechtseinheit (HGE) konnte abgekoppelt werden und Ziele im Linearraum bekämpfen. (PR 3013)

Die aus Ynkelonium-Terkonit bestehende Wabenstruktur der inneren Schiffshülle wurde von einer Trägerschicht für ein Laurin-Antiortungssystem überlagert. Die Außenhülle schimmerte silberfarben. (PR 3013) Die THORA hatte keine starre Deckstruktur. Abgesehen von den Betriebsdecks der Besatzung und den Verbindungskorridoren wurde jeder Kubikmeter durch die Modulbauweise für Aggregate genutzt. Die Segmente waren mechanisch und durch Interkonnekt-Felder miteinander verbunden. Die Zentralkugel war eine autarke Überlebenskapsel. Zu den Freizeitanlagen für die Besatzung gehörte eine Hydroponik-Grünanlage mit ausschließlich terranischen Pflanzen. (PR 3014)

Die Energieversorgung wurde durch eine als Libro Vatho bezeichnete Sonnenzapfanlage sichergestellt. Zhi-Nang-Trafs stellten die Energie zur Direktnutzung mit 100 Prozent Wirkungsgrad bereit.

Für den Überlichtflug kam der Diogo-Akzelerator zum Einsatz. Dieser koppelte das Schiff in die von ihm erzeugte Maud-Diogo-Akzeleration, einen Kanal innerhalb des Linearraumes, in dem dessen Gezeitenkräfte verstärkt wurden. Auf diese Weise konnte das Fünffache des ansonsten mit Lineartriebwerken möglichen Überlichtfaktors erreicht werden. Der maximal erreichbare Überlichtfaktor betrug 25 Millionen. Die Flugdauer war aufgrund von Materialbelastung und Energiebedarf auf 80 Stunden begrenzt. (PR 3014)

Die Bordpositronik trug den Namen TOIO. Sie wurde nach Reginald Bulls Frau Toio Zindher benannt. (PR 3013)

Bekannte Besatzungsmitglieder

Die THORA hatte eine Besatzungsstärke von weniger als 5000 Personen. (PR 3014) Aufgrund des hohen Grades an Automatisierung war eine aus 263 Personen bestehende Besatzung für den Dreischichtbetrieb ausreichend. (PR 3015)

Geschichte

Die THORA wurde in den Docks der erweiterten Dorogoj-Werft auf Batalo erbaut. Im Jahre 2015 NGZ wurde sie als Flaggschiff der Liga indienstgestellt. (PR 3014)

Im Oktober 2045 NGZ war die THORA unterwegs zum Weltraumhabitat Gongolis. Dort sollte ein Treffen zwischen Reginald Bull und dem seit fast 500 Jahren verschollenen Perry Rhodan stattfinden. Bull befand sich zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits als Epsaler maskiert im Habitat. (PR 3011)

   ... todo: Geschehnisse in PR 3013 ff. ...

Quellen

PR 3011, PR 3013, PR 3014, PR 3015