Ahandaba (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Roman. Für den Ort, siehe: Ahandaba.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2299)
PR2299.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Ahandaba
Untertitel: Sie stehen vor der Entscheidung – und bestimmen ihre Zukunft
Autor: Uwe Anton
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 9. September 2005
Hauptpersonen: Zephyda, Gon-Orbhon, Carya Andaxi, Perry Rhodan, Atlan
Handlungszeitraum: Mai 1333 NGZ bis Juli 1337 NGZ
Handlungsort: Terra, Graugischt, Parrakh
Risszeichnung: Service-Insel von Tobias Marecek
(Abbildung)
Kommentar: Und nun?
Glossar: ARCHETIM / Motana / Schutzherren von Jamondi
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel »Sternenozean« Teil 42

Kurzzusammenfassung

Gon-Orbhon wird begnadigt; zusammen mit den ganzen Sternenozeanvölkern verlassen die letzten beiden Schutzherren und die Schutzherren-Archen die Milchstraße gen Ahandaba. Ka Than befriedet Satrugar und geht in ihm auf. So entsteht um Parrakh eine Zone des Friedens; dort bleiben auch Mal Detair und Kantiran. Und im Jahr 1337 NGZ erscheint in einem Friedensfahrerschiff Alaska Saedelaere auf Parrakh.

Handlung

Nachdem die Schlacht um Sol erfolgreich geschlagen wurde, beruhigen sich die Menschen wieder und machen sich an die Aufarbeitung der vergangenen Ereignisse. Am 28. Mai 1333 NGZ steht bereits die erste Sitzung des Solaren Parlaments in der Solaren Residenz an. Dort trifft sich Perry Rhodan mit Maurenzi Curtiz, Gon-Orbhon und den weiteren Unsterblichen, die sich auf Terra aufhalten, um Pläne für die nähere Zukunft zu fassen. Atlan hat beschlossen, erst einmal von der Erde Abschied zu nehmen und zusammen mit Zephyda nach Jamondi zurückzukehren. Der ehemalige Schutzherr möchte sie begleiten und ihnen helfen, die Dinge innerhalb der ehemaligen Hyperkokons zu regeln, um einen Teil seiner moralischen Schuld abzuarbeiten. Neben Rhodan bleiben Reginald Bull, Julian Tifflor, Homer G. Adams, Icho Tolot und Gucky auf Terra, um den Wiederaufbau zu leiten.

Zur gleichen Zeit warten Mal Detair und Kantiran auf Parrakh auf Rettung. Sie sind hier gestrandet. Die Kybb-SPORNE, mit denen sie angekommen sind, wurden vernichtet. So bleibt ihnen nur die Hoffnung auf Rettung und die Beobachtung der Aktivitäten des wahnsinnigen Nocturnenstocks. Es scheint, als sterbe dieser langsam ab. Die grellen Leuchterscheinungen innerhalb des Kristalls, sowie der mentale Druck, haben in den letzten Tagen abgenommen. Doch dann werden die beiden Zeugen, wie sich eine wolkenähnliche Formation über dem Stock immer weiter verdichtet; es handelt sich um Ka Than, den Grauen Autonomen, der nach Parrakh gekommen ist, um seinen Bruder Satrugar zu heilen. Während der Verschmelzung beider zu einem Bewusstsein nimmt der mentale Druck schmerzhafte Ausmaße an. Kantiran und Mal fallen in Ohnmacht. Beim Erwachen stellen sie ein völliges Fehlen des Drucks fest, anscheinend war die Verschmelzung ein Erfolg.

Am 2. Juni 1333 NGZ kommt es auf Tan-Jamondi II zu einer vorentscheidenden Kundgebung: Zunächst tritt Zephyda vor zehntausenden von Motana vor dem Dom Rogan auf. Sie hält eine kurze Ansprache und übergibt danach das Wort an Gon-Orbhon. Der ehemalige Schutzherr gibt einem schonungslosen Bericht über sein Leben, seinen Fall und seine Zeit als Entität Gon-O ab. Abschließend bittet er die Menge um Vergebung. Die Motana vergeben ihm. Als Zeichen dessen stimmen sie den Choral der Vergebung an. Nach der offiziellen Vergebung stellen sich die sechs Schildwachen um Gon-Orbhon auf, um das Paragonkreuz zu rufen und ihn als Schutzherren zu bestätigen.

Danach vermittelt der neue Schutzherr eine Aussöhnung zwischen den Motana und den Kybb. Noch sind die Gegensätze und Missverständnisse zahlreich, aber der Grundstein für ein friedliches Miteinander ist gelegt.

Zur selben Zeit kommt es auf Terra zu einer Entführung: Der 200-jährige Neal O'Neil nimmt dabei seinen eigenen Urururenkel als Geisel und fordert, Perry Rhodan zu sprechen. Dieser kommt, zusammen mit Mondra Diamond, zum Ort des Geschehens und muss sich von dem Alten die Frage stellen lassen, was er bisher für die Menschheit getan hat. Der Alte hält ihm dabei den Spiegel der Zeit vor Augen, die ganzen Invasionen auf die Erde seit der Simusensezeit. Rhodan kommt ins Grübeln, doch seine Antwort befriedigt den alten Mann, und die Entführung wird beendet.

Am 6. Juni 1333 NGZ trifft Gon-Orbhon auf Graugischt ein, um mit Carya Andaxi über die Zukunft des Ordens der Schutzherren zu reden. Dabei überrascht die Schutzherrin ihn ganz gewaltig. Sie führt ihn zu den geheimnisvollen Tiefenschotten auf dem Meeresboden, einige davon mit einem Durchmesser von 30 km. Darin hat sie die Schutzherren-Archen versteckt, die sie hat bauen lassen; es sind 5000 ellipsoide Raumgiganten von 25 km Durchmesser und 15 km Höhe. Die beiden beschließen, die Völker der Sternenozeane zusammenzurufen und mit diesen zur Suche nach Ahandaba aufzubrechen.

Am 3. Dezember unterrichten die beiden Schutzherren Perry Rhodan von dem Vorhaben und bieten ihm an, dass auch die Terraner mitgehen, doch Rhodan lehnt ab.

Auf Parrakh geht am 6. Dezember 1333 NGZ Kantiran zum Nocturnenstock; er bittet die neue Wesenheit, die eine sehr positive Ausstrahlung besitzt, ihm einen Kontakt zu Thereme herzustellen. Das neue Geisteswesen lehnt ab. Während des sich ergebenden Dialogs erkennt Kantiran, dass er einen neuen Freund gefunden hat, den Nocturnenstock.

3. August 1334 NGZ: Auf Tan-Jamondi II arbeitet Zephyda an den Vorbereitungen der großen Karawane, die sich gen Ahandaba in Bewegung setzen soll. Dabei kommt es zu einem Gespräch über die Charon-Wolke, einen kleinen Sternenhaufen im Zentrum der Milchstraße, zu dem bisher niemand vordringen konnte. Da es sich nur um 36 Sterne handelt, die dort in einem Hyperkokon gefangen waren, beschließen die Schutzherren, dieses Gebiet zu ignorieren, in ihren Bemühungen, alle Völker mit auf die Reise zu nehmen.

10. Oktober 1335 NGZ: Im Tan-Jamondi-System stehen die Zeichen auf Abschied, die Karawane will aufbrechen, es sind die letzten gemeinsamen Stunden von Atlan und Zephyda. Beide bitten den anderen, bei ihm zu bleiben, doch trotz ihrer starken Liebe zieht keiner zurück, Atlan bleibt zurück und die Stellare Majestät geht auf die Reise. 5000 Schutzherren-Archen, 120.000 Bionische Kreuzer und die sechs Kybb-Titanen des Parrakh-Systems brechen auf, mit dabei die sechs Schildwachen, der Ewige Gärtner Orrien Alar mit Uralt Trummstam und das Paragonkreuz.

Am 20. Februar 1336 NGZ befinden sich Mal und Kantiran noch immer auf Parrakh. Der Planet wurde mittlerweile von den Gurrads übernommen, es ist ein friedliches Zusammenleben auf der Welt. Mal und Kantiran arbeiten als Tierheiler. Immer wieder besucht der Sohn Rhodans den Nocturnenstock. Dieser zeigt ihm die Geschehnisse, die sich auf den Schiffen der Schutzherrenkarawane zutragen, so wie am 20. Oktober 1336 NGZ, als am Rande der Mächtigkeitsballung ES' das Paragonkreuz die Stellare Majestät aufsucht und ihr verkündet, dass es sie ausgewählt hat. Mit Verlassen der Mächtigkeitsballung erlischt die Tätigkeit des Paragonkreuzes sowie die Zugehörigkeit zur Superintelligenz. Als neuen Anker im Universum hat es deshalb Zephyda ausgewählt, diesen Bezug braucht das Kreuz, um sich umzuwandeln, umzuwandeln in einen Koridecc-Schmetterling. Dieser ist weiterhin in der Lage, Schutzherren zu weihen, wie es wenig später auch geschieht, die Stellare Majestät Zephyda wird zur Schutzherrin geweiht.

Auf Parrakh reißt am 16. Juni 1337 NGZ der Kontakt vom Nocturnenstock zur Karawane ab, Kantiran bekommt nur noch mit, wie sich Zephyda mit einem jungen Motana namens Dalkem trifft. Als er danach den Stock verlässt, wird er Zeuge einer Raumschiffslandung, ein Schiff der Friedensfahrer landet auf Parrakh und es steigt ein humanoides Wesen mit einer Maske daraus hervor. Als er vor Kantiran tritt, sagt er nur: »Mein Name ist Alaska Saedelaere

Anmerkung

Innenillustration