Chailiden

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Das Volk der Chailiden ist auf dem Planeten Chail beheimatet.

Erscheinungsbild

A525 1.JPG
Atlan 525
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Chailiden sind zwar humanoid, machen aber einen raubtierhaften Eindruck. Sie sind meist sehr schlank, dabei aber sehnig-muskulös. Arme und Beine sind überproportional lang. An den überschlanken Händen sitzen je fünf Finger und ein Daumen. Die Chailiden haben eine metallisch aussehende, kupferfarbene Haut und stahlblaues Haar. Der Kopf ist schmal und knochig mit einer hohen Stirn und weit auseinanderstehenden Augen, in denen fast kein Weiß zu sehen ist. Die Nase ist auffallend klein, sie ist wie ein scharfer Vogelschnabel geformt. Hinter den nur angedeuteten Lippen befindet sich ein gelbes Raubtiergebiss.

Die meisten Chailiden bewegen sich kraftvoll, elegant und geschmeidig.

Charakterisierung

Die Chailiden beschränken sich auf eine naturverbundene Kultur, deren Technik über einfaches Handwerk nicht hinausgeht, obwohl durchaus weitreichendes technisches Wissen vorhanden ist. Sie konzentrieren sich stattdessen auf geistige Dinge, die innere Welt ist ihnen wichtiger als das Streben nach materiellen Dingen. Das Leben im Gleichklang mit der Natur bedeutet ihnen alles. Aus diesem Grund verzichten sie bewusst auf die Anwendung höher entwickelter Technik oder die Ausbeutung von Rohstoffen in großem Stil, denn sie wissen, dass es sonst zwangsläufig irgendwann zur Zerstörung der Natur und zum Verlust ihrer traditionellen Lebensweise kommen würde. High-Tech ist ihnen jedoch völlig fremd, entsprechende Erklärungen verstehen sie nicht.

Atlan vergleicht die Kultur der Chailiden mit jener der nordamerikanischen Indianer vor der Eroberung des Kontinents durch Siedler. Sie kennen keine Klassengesellschaft und keine sozialen Unterschiede. Die Chailiden sind fast immer freundlich, ausgeglichen und gelassen. (Atlan 525)

Paragaben

Fast alle Chailiden verfügen über Paragaben, die zunächst nur latent vorhanden sind. Sobald sie in die Meditationsphase wechseln, können Chailiden in der Art eines Telepathen mentalen Kontakt mit anderen Chailiden aufnehmen. Es gibt strenge Regeln, die den Missbrauch der Telepathie verbieten. Es ist tabu, die Gedanken anderer Chailiden zu lesen. (Atlan 529)

Diese Gabe befähigt sie außerdem dazu, ihren Geist zu anderen Planeten zu schicken und ihn in den Körper dort lebender Intelligenzwesen zu versetzen. Die Chailiden bezeichnen dies als »Mentale Raumfahrt«. (Atlan 529)

Die Uralten sind darüber hinaus Teleporter und können andere Planeten auch körperlich erreichen, das heißt auch bei der Teleportation haben die Chailiden eine Reichweite von mehreren Lichtjahren.

Der Erfolg dieser Fähigkeit wird ihnen jedoch seit fast 160 Jahren (bezogen auf das Jahr 3791) durch die Manipulationen der Roxharen am mentalen Netz nur vorgegaukelt. Dieses Netz umgibt den gesamten Planeten. In einem bestimmten Alter erwerben die Chailiden die Fähigkeit, ihren Geist in dieses Netz einzufügen, wenn sie meditieren. Wer hierfür nicht ausgebildet ist, würde über das Netz alle dort vorhandenen Botschaften, Gedanken und Eindrücke ungefiltert empfangen, könnte dies nicht abblocken und würde den Verstand verlieren. Erst nach der Zerstörung des mentalen Netzes im Jahre 3791 erhalten die Chailiden wieder echten Kontakt mit anderen Planeten.

Bekannte Chailiden

Gesellschaft

Familienclans

Die meisten Chailiden leben in einfachen Dörfern, wo sie Großfamilien bilden. (Atlan 525)

Städter

Chailiden, die so nicht leben wollen oder können (d. h. denen es aus bestimmten Gründen nicht möglich ist, zum Meditierenden zu werden), ziehen in die Städte. Dort gibt es nur wenige Meditierende und keine Großfamilien. (Atlan 525)

Die Städter sind allgemein aufgeschlossener und fortschrittlicher eingestellt als die Dorfbewohner. Sobald sie jedoch versuchen, Gerätschaften herzustellen, die über ein bestimmtes Technologielevel hinausgehen, greifen die Roxharen ein und unterbinden diese Bestrebungen.

Kinder

Neugeborene in den Dörfern werden vor den Hütten der Uralten abgelegt und von diesen auf Paragaben geprüft. Neugeborenen, die für die Uralten besonders vielversprechend sind verschwinden spurlos. (Atlan 525) Sie werden nach Hashilan gebracht und dort ausgebildet. Manche werden aber auch nur weiter beobachtet. Kinder, die nach Hashilan geholt werden, werden spätestens nach einigen Tagen durch Neugeborene aus den Städten »ersetzt«, wo es keine Hütten der Uralten gibt. Die Uralten sorgen auf diese Weise dafür, dass die Kinder der Städter in den Dörfern in ihrem Sinne erzogen werden.

Bis zum Alter von zwölf bis vierzehn Jahren leben die Kinder im Dorf und wachsen dort frei auf. Sie haben nur wenige Pflichten und müssen fast keine Regeln befolgen. Schulen gibt es nicht, die Kinder sollen selbständig aufwachsen. Jungen und Mädchen sind gleichberechtigt. Beide Geschlechter bereiten sich auf die Zeit als Jäger vor. (Atlan 525)

Jäger

Bis zum Eintritt der Geschlechtsreife leben die jugendlichen Chailiden etwa zehn Jahre lang als Jäger in den Wäldern. Sie suchen die Dörfer in der Regel nur auf, um einen Teil ihrer Beute abzuliefern. Sie tun dies, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder zu erhalten, da sie wissen, dass sie eines Tages in ihr Dorf zurückkehren und sesshaft werden. (Atlan 525)

Sesshafte

Wenn die Chailiden geschlechtsreif werden, lassen sie sich in den Dörfern nieder. Dort ziehen sie ihre Kinder auf, kümmern sich um die Felder und stellen Gebrauchsgegenstände her. Paare bleiben nur so lange zusammen, wie sie ihre Kinder versorgen müssen. Die Sesshaften versorgen auch die Meditierenden mit allem, was diese zum Leben brauchen. (Atlan 525)

Meditierende

Ab einem gewissen Alter (eine bestimmte Altersgrenze gibt es nicht) wenden die Chailiden sich mehr und mehr von der realen Welt ab und beginnen zu meditieren. Meditierende halten sich nicht immer in den Dörfern auf, sondern ziehen sich auch in die Wälder zurück. Sie werden von den Sesshaften versorgt und beschützt, da sie während ihrer Meditationen nicht in der Lage sind, auf sich selbst achtzugeben. Viele Häuser haben eigens für die Meditierenden eingerichtete Räume, die für alle anderen Chailiden tabu sind. (Atlan 525)

Uralte

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Atlan 529
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

In jeder Siedlung der Chailiden gibt es eine Hütte des Uralten. Ebenso verschwinden in jedem Dorf Meditierende in unregelmäßigen Zeitabständen spurlos. Sie werden nie wieder gesehen – weder tot noch lebendig. Vor jede dieser Hütten stellen die Dorfbewohner jeden Abend eine Mahlzeit hin – nur eine, und sie darf nicht zu ausgiebig sein. (Atlan 525)

Meditierende, die die Fähigkeit der Teleportation erlangen, werden nach Hashilan geholt, dort gegebenenfalls weiter ausgebildet und erlangen den Status eines Uralten. Dies ist unabhängig vom tatsächlichen Alter des Chailiden, das heißt es gibt Uralte, die erst circa 40 Chail-Jahre alt sind. Die Fähigkeit zur Teleportation erlangen nicht alle Meditierenden, und auch nicht alle im selben Alter. Man sieht sie in der Regel nie wieder in ihren Heimatdörfern, denn wer Uralter wird, muss strengstes Stillschweigen über seinesgleichen wahren. Kein anderer Chailide darf etwas über die Existenz Hashilans oder die Fähigkeit der Uralten zur Teleportation erfahren. (Atlan 529)

Viele der Uralten leben nicht in Hashilan. Die meisten von ihnen teleportieren auf ganz Chail von Ort zu Ort und beobachten die Fortschritte, die die Chailiden bei ihren Meditationen machen. Erreicht eine dieser Personen die kritische Schwelle, wird sie nach Hashilan gebracht. (Atlan 529)

Alle Neugeborenen werden von den Uralten auf deren meditative Begabung überprüft. Jene Kinder, denen diese Begabung fehlt, dürfen nicht in den Dörfern aufwachsen, da sie die Meditierenden negativ beeinflussen könnten. Unter den Neugeborenen kann das Fehlen der Begabung leicht festgestellt werden. Den Eltern wird ein Ersatz angeboten. Kinder, die zur Meditation befähigt sind, werden ihnen zurückgegeben. Diese Kinder wurden in den Städten der Außenseiter geboren. Diese Städte wurden von den Vorfahren der Uralten gegründet. (Atlan 529)

In Hashilan halten sich hunderte von Kindern und Jugendlichen auf, die von frühester Kindheit an intensiv geschult werden. Eines Tages werden sie dann unauffällig in die Dörfer und Städte zurückgebracht. (Atlan 529)

Jene jungen Männer und Frauen, die nicht schon als Kleinkind geholt wurden, werden in den Städten im Sinne der Uralten eingesetzt. Sie bilden die »Familien«. Diese Kontrolleure achten darauf, dass eine gewisse Grenze der in den Städten der Außenseiter der chailidischen Gesellschaft herrschenden Freiheit nicht überschritten wird. (Atlan 529)

Einige der Schüler erfahren eine Spezialausbildung, um sich in einen Roxharen verwandeln zu können. (Atlan 529)

Die Uralten lenken insgeheim die Geschicke aller Chailiden. Um ihrem Volk vorzugaukeln, dass es genügend Uralte gibt, um in jedem auch noch so kleinen Dorf präsent zu sein, errichteten sie die Hütten der Uralten, die für die Chailiden tabu sind. Bei Bedarf teleportieren die Uralten in diese Hütten und holen neben anderen Aufgaben die Nahrungsmittel ab, die ihnen die Chailiden durch die Klappe in der Hütte schieben. (Atlan 529)

Die drei wichtigsten Aufgaben der Uralten sind die Beobachtung und Betreuung der Meditierenden und die Prüfung der Neugeborenen. Erst vor etwa 160 Jahren – ausgehend von 3791 – kommt eine dritte Aufgabe hinzu. Als Gegenleistung für von den Roxharen zur Verfügung gestellte Medikamente, durch die das Leben der Uralten deutlich verlängert wird und zu einem rasanten Anstieg ihrer Zahl auf etwa 12.000 führte, bündeln die Uralten mit ihren Geisteskräften die Gedankenströme der Meditierenden und sorgen so für die Entstehung und Aufrechterhaltung des mentalen Netzes, das den Planeten Chail umgibt. Dieses Netz ist dafür verantwortlich, dass fremde Besucher Chails die Fähigkeit verlieren, mit ihrer eigenen Technik umgehen zu können. (Atlan 529)

Oberhaupt der Uralten wird, wer die Fähigkeit zur Teleportation als jüngster erlangt. Ihm werden alteingesessene Berater zur Seite gestellt, deren Stimme über die Wahl des nächsten Oberhauptes entscheidet. (Atlan 529)

Wer sich den Regeln der Uralten nicht unterwirft, wird durch einen Prozess diszipliniert, der als »Geisteswäsche« bezeichnet wird. Nicht jeder Uralte übersteht diese Prozedur ohne geistige Schäden. (Atlan 529)

Sitten und Gebräuche

Nur die jungen Chailiden trainieren ihre körperlichen Kräfte, da sie für die Sicherheit der anderen verantwortlich sind. Ab einem bestimmten Alter beschäftigen aber auch sie sich hauptsächlich mit Meditationen. (Atlan 521)

Ab einem bestimmten Alter gaben sie sich der Meditation hin und reisten durch ihre geistigen Kräfte zu fremden Welten und deren Bewohnern. (Atlan 521)

Religion

Die Chailiden haben keine Religion, sie kennen keine Götter. (Atlan 525)

Ernährung

Sie ernähren sich hauptsächlich durch Ackerbau und Jagd, aber sie halten kein Schlachtvieh. (Atlan 525)

Sprache

Ihre Sprache wird als Chailidisch bezeichnet. (Atlan 532)

Grüne Sichel von Nar'Bon

  1. Sage der Chailiden, nach der ihre Gesellschaft einen Sprung machen soll, wenn die Grüne Sichel, wie vor tausend Jahren schon einmal, wieder erscheint. Die Sage basiert auf dem exotischen Kometen Nar'Bon, der alle 11.423 Jahre (Er erscheint dann am 14. August 3791) durch das Guel-System fliegt und dabei einen optischen Effekt erzeugt, der Guel von Chail aus gesehen wie eine grüne Sichel aussehen lässt. (Atlan 532) Der »Komet« erweist sich später als Wöbbeking, der sich bei Bedarf als Komet Nar'Bon tarnen kann.
  2. Name einer Widerstandsgruppe auf Chail, die sich aus immunen und desillusionierten Roxharen, Chailiden und gefangenen Fremdwesen zusammensetzt.

Geschichte

Die Uralten lenkten die Geschicke der Chailiden seit circa 1000 Jahren, bezogen auf das Jahr 3791. Es gab zunächst immer nur wenige Uralte, weil die Meditierenden die Gabe der Teleportation in der Regel erst im hohen Alter erreichten und danach nicht mehr lange lebten. (Atlan 529)

Die Chailiden verzichteten schon früh in ihrer Entwicklung auf die Verwendung höherwertiger Technik. Mit ihrer Fähigkeit der »geistigen Raumfahrt« versetzten sie sich auf andere Welten und nahmen auf geistiger Ebene Kontakt mit anderen Wesen auf. Ihr Ziel bestand darin, ihre Ideen anderen Völkern nahezubringen oder sie dazu zu bewegen, sie auf Chail zu besuchen. (Atlan 521)

Eines Tages erschienen die Roxharen auf Chail und behaupteten, sie wären einer solchen Einladung gefolgt. Angeblich wollten sie dafür sorgen, dass die von den Chailiden entwickelte geistige Raumfahrt bei anderen Völkern verbreitet wurde. Zu diesem Zweck wollten sie Chailiden zu anderen Planeten bringen, damit sie dort als Lehrer auftreten konnten. (Atlan 521)

Die Chailiden waren bereit, den Roxharen vorbehaltlos zu vertrauen. Die Fremden machten ihnen schmackhaft, dass die Chailiden die Wegbereiter vieler Völker in den Kosmos sein könnten, die nicht aus eigener Kraft eine überlichtschnelle Raumfahrt entwickeln konnten. Mit Unterstützung der Chailiden sollten diese Völker die geistige Raumfahrt erlernen. (Atlan 521)

Nach der Ankunft der Roxharen stieg die Zahl der Uralten rasch an, bis sie im Jahre 3791 bei circa 12.000 Personen lag. Dieser Prozess war darauf zurückzuführen, dass die Roxharen die Lebenserwartung der Uralten durch Medikamente usw. erhöhten. Durch die Zunahme der Anzahl der Uralten entstand schließlich das Mentale Netz. (Atlan 529)

Als der Kontakt zu den Chailiden abbrach, die auf andere Planeten gebracht worden waren, entsendeten die Uralten Y'Man und Akitar als Kundschafter, versahen sie jedoch mit Gedächtnisblockaden.

Akitar wurde als einer derjenigen Chailiden bestimmt, die von den Roxharen zu anderen Planeten gebracht werden sollten. Allerdings geriet das Raumschiff der Chailiden in den Zugstrahl des Mausefalle-Systems und wurde demontiert. Alle Roxharen an Bord starben im Kampf mit den Robotern, nur Akitar wurde auf Osath interniert, wo er Y'Man begegnete. Zuvor erfuhr er aber noch, dass die Chailiden getäuscht worden waren: Die Roxharen hatten nie die Absicht gehabt, ihn auf diese fremde Welt zu bringen, wo er als Lehrer tätig sein sollte. Sie hatten den von ihnen behaupteten mentalen Kontakt lediglich erfunden und waren der Meinung, dass die von den Chailiden propagierte geistige Raumfahrt nicht möglich war. Diese Irrlehre sollte jedoch verbreitet werden, damit die Völker darauf verzichteten, eine eigene Technologie zu entwickeln und sich dem Glauben hingaben, die Raumfahrt auf geistigem Wege durchführen zu können. Dies führte zu einer Lähmung der Entwicklung dieser Völker, die damit praktisch wehrlos gegen die Roxharen wurden.Es ging den Roxharen nur darum, andere Völker in ihrer technischen Entwicklung zu hemmen, damit sie leichter erobert werden konnten. (Atlan 521)

Im Mai 3791 begegnete Akitar auf Osath dem Arkoniden Atlan und schloss sich ihm an. Er blieb auf der SOL, als diese das Mausefalle-System wieder verließ und bat die Solaner um Hilfe für sein Volk. Da die SOL ohnehin ein neues Ziel brauchte, erklärten die Magniden sich bereit, den Chailiden zu helfen. (Atlan 521)

Atlan, Bjo Breiskoll und Wajsto Kolsch gelangten nach Chail und verbrachten einige Tage in den Dörfern und Städten. In dieser Zeit erfuhren sie mehr über die Kultur der Chailiden. (Atlan 525) In Ushun wurde Atlan von den Uralten per Teleportation nach Hashilan gebracht, nachdem er in eine ihrer Hütten eingedrungen war. (Atlan 529)

Mit Atlans, Akitars und Y'Mans Hilfe gelang es schließlich, das Mentale Netz zu zerstören. (Atlan 531)

Nach dem Wegfall des mentalen Netzes konnten die Uralten mit den von den Roxharen auf die verschiedensten Welten gebrachten Chailiden in Kontakt treten. Die Uralten erkannten, dass sie sich von den Roxharen zu einem unbekannten Zweck missbrauchen ließen. Atlan und Y'Man hatten dazu beigetragen, die Wahrheit zu erkennen. Die Uralten wussten nun auch, dass die geistige Raumfahrt nie wirklich funktioniert hatte. Da die Einheit der Familie ab jetzt als hohes Gut betrachtet wurde, sah man davon ab, besonders befähigte Kinder nach Hashilan zu bringen. Es kam zur Abkapselung von der Umwelt, um in Ruhe über die neuen Erkenntnisse nachzudenken. Die Uralten vermieden es, mit den Roxharen in Konflikt zu geraten. (Atlan 532)

Y'Man flog mit einem von den Rebellen der Grünen Sichel von Nar'Bon erbeuteten roxharischen Gleiter nach Hashilan. Mit einem vorbereiteten Gas weckte er Gurdonar aus der Meditation. Der Teleporter sollte Akitar aus der SOL nach Chail holen. Gurdonar war einverstanden und teleportierte mit dem Roboter auf die SOL. (Atlan 532)

Akitar, Y'Man und Gurdonar materialisierten in Hashilan, wo sie von Targar, Sandun und weiteren Uralten erwartet wurden. Mussumor wurde von zwei Teleportern gebracht. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Beseitigung von Akitars geistiger Sperre, die er selbst erzeugt hatte. Die Uralten bildeten einen Kreis um Akitar. Dieser brach zusammen, erhob sich aber bald wieder. Der neue Uralte packte Y'Man am Arm und verschwand mit dem Roboter, um die Befreiung Chails von der Herrschaft der Roxharen in Angriff zu nehmen. (Atlan 532)

Nach dem Erscheinen Nar'Bons und dem Abzug der Roxharen übernahmen die Uralten die Aufgabe, die chailidische Gesellschaft ohne Zwänge und ohne Heimlichkeiten neu zu ordnen. Außerdem sorgten die sie in Zusammenarbeit mit den auf den verschiedensten Planeten befindlichen Chailiden dafür, dass all diese Welten nach und nach eine Friedenszelle bildeten. (Atlan 532)

Als die SOL im Jahre 3804 nach einem unfreiwilligen Zeitsprung die Zone-X erreichte, machte Wajsto Kolsch sich mit der HAUDEGEN auf den Weg zu den Chailiden, um sie zu bitten, dem von HIDDEN-X in Zone-X ausgeübten mentalen Druck entgegenzuwirken. Er kehrte am 15. November zur SOL zurück und brachte Akitar mit, der bei einem Rundflug durch die Zone-X spurlos verschwand. Vermutlich begab er sich wieder nach Chail, denn er kehrte am 3. Dezember mit 100.000 Uralten zurück, die sich auf die SOL, die CHART DECCON und die Dunkelwelten der Zone-X verteilten. Sie bildeten ein mentales Netz, mit dem sie den Mentaldruck neutralisieren konnten. HIDDEN-X konnte die Solaner somit nicht mehr auf diese Weise behindern.

Bis zum 14. Dezember verschwanden alle Dunkelwelten. Alle Uralten begaben sich in die SOL und die CHART DECCON, um gleich darauf nach Chail zurückzureisen, denn ihre Anwesenheit war für die Neutralisierung des Mentaldrucks nicht mehr erforderlich. Akitar beschloss, noch einige Tage in der SOL zu bleiben. Vermutlich gelangte er somit ebenfalls ins Zeittal.

Quellen

Atlan 521, Atlan 524, Atlan 525, Atlan 529 - Atlan 532, Atlan 558, Atlan 584, Atlan 588, Atlan 589