Alarm für die Galaxis (Silberband)

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PRHC44)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Silberbände

Alarm für die Galaxis

6. Zyklus: M 87 – Band 12


Überblick
Serie: Silberbände (Band 44)
HC44.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Covervorlage
PR0365.jpg
Heft: PR 365
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zyklus: 6. Zyklus: M 87 – Band 12
Titel: Alarm für die Galaxis
Enthaltene Originalromane:
(in der Reihenfolge des Buches):
  1. PR 389 Mond der Rebellen
  2. PR 390 Die CREST im Strahlensturm
  3. PR 391 Tödliche Ernte
  4. PR 395 Die Hyperseuche
  5. PR 396 Das Versteck in der Zukunft
  6. PR 397 Das System der 13 Monde
  7. PR 398 Das Ende der Dolans
  8. PR 399 Alarm für die Galaxis
Bearbeitung: Horst Hoffmann
Autoren:
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: März 1993
Handlungszeitraum: 2437
Handlungsort: CREST V, Kleine Magellansche Wolke
Risszeichnung: Forschungskreuzer der BARAMOS von Bernard Stoessel
Seiten: 416
ISBN: ISBN 3-8118-2063-X
Zusätzliche Formate: Bertelsmann-Ausgabe, E-Book, Hörbuch

Kurzinhalt

Die Milchstraße befindet sich in einer schwierigen Lage. Die letzten Attacken der Dolans konnten dank des neu entdeckten Kontrafeldstrahlers zurückgeschlagen werden. Zuerst verfügte nur OLD MAN über diese Waffe, bevor Perry Rhodan und Dr. Armond Bysiphere in lemurischen Ruinen auf Halut die Baupläne zugänglich machen konnten. In der Zwischenzeit sind über 1000 terranische Schiffe mit Kontrafeldstrahlern ausgerüstet, die Gefahr bleibt jedoch bestehen. Nachdem Roi Danton mit wichtigen Erkenntnissen aus der Kleinen Magellanschen Wolke zurückkehrt, führt Rhodan die CREST V und die Solare Flotte in die Kleingalaxie, um der immer noch mysteriösen Ersten Schwingungsmacht entgegenzutreten. Zu diesem Zweck will er Kontakt mit den Ansiktos aufnehmen, einem angeblich in Rebellion zur Ersten Schwingungsmacht stehenden Volk.

Der Kontakt gelingt und die insektenähnlichen Wesen stellen sich als „Baramos“ vor. Sie führen die CREST V zu ihrer Basis, dem Mond BAY-1, den Rhodan mit einem 50 Mann starken Stoßtrupp an Bord einer Korvette besucht. Er erfährt von der Geschichte der Baramos. Dieses friedfertige und von einem großen Forscherdrang beseelte Volk wurde vor vielen Jahrtausenden von den Pseudo-Gurrads versklavt und von seiner Heimatwelt vertrieben. Nur auf dieser Heimatwelt, Baykalob, können sie jedoch ihre Eier legen und so den Fortbestand ihres Volkes sichern. Ihre Herren scheinen daran ein bestimmtes Interesse zu haben und erlauben ihnen darum, zur Eierablage immer wieder kurzzeitig die Rückkehr. Die meisten Baramos haben diese Versklavung akzeptiert, die Terraner sind auf eine Rebellengruppe gestoßen, die sich Baykalobos nennen. Die Baykalobos wissen nichts von den Gestaltwandlerfähigkeiten der Pseudo-Gurrads. Rhodan schließt einen Pakt mit der Führung der Rebellen.

Kurz darauf ortet die CREST V einen Rafferimpuls, der den Mond verlässt. Wie Atlan bereits befürchtet hatte, sind die Rebellen von den Pseudo-Gurrads infiltriert und die übernommenen Baramos beginnen, die Terraner zu attackieren, so dass diese gezwungen sind, sich im Mond zu verschanzen. 80 eintreffende Konusschiffe vertreiben die CREST V und erst zwei gewagte Annäherungsmanöver gestatten es, alle Männer mit einem Transmitter von BAY-1 zu evakuieren. Derweil läuft die Zeit gegen die Menschheit, es wird befürchtet, dass die Erste Schwingungsmacht bald eine technische Weiterentwicklung gegen den Kontrafeldstrahler entwickeln wird und so die Attacken der Dolans wiederaufgenommen würden. Rhodan setzt darum Kurs nach Baykalob, um das Geheimnis des Planeten zu ergründen. Er und seine Begleiter werden zwischenzeitlich durch einen enorm starken Hypersturm in das Zentrum der KMW abgetrieben, erreichen aber schließlich das Huas-System. Ein achtköpfiges Einsatzteam wird auf einem Baramosschiff auf den durch einen sehr starken Paratron-Schutzschirm geschützten Planeten geschmuggelt und erkundet das Geheimnis der Baramoseier. Die Pseudo-Gurrads rauben einen großen Teil des befruchteten Geleges, um daraus Neo-Bilatium zu gewinnen. Das Einsatzteam entkommt mit einer Probe davon durch einen Transmitter vom Planeten.

Die Terraner werden später von Icho Tolot über wichtige Hintergründe informiert. Hinter der Ersten Schwingungsmacht verbirgt sich das Volk der Uleb, eine genetische Weiterentwicklung der Bestien/Haluter. Sie sind es, die aus Furcht vor ihren Schöpfern, den Okefenokees, das gesamte Terrorsystem der Dritten, Zweiten und Ersten Schwingungsmacht eingesetzt haben. Nach einem raffinierten Psychospiel auf Port Gurrad, gelingt es einem weiteren Stoßtrupp, ein Ulebschiff zu verfolgen und in ihr Zentralsystem vorzudringen. Das in der Materiebrücke zwischen KMW und GMW liegende Enemy-System besteht aus einer Sonne, einem Ammoniakriesen und 13 bewohnten Monden, die um ihn kreisen. Die Uleb haben das gesamte System dadurch gesichert, dass es fünf Minuten in die Zukunft versetzt wurde. Dem fünfköpfigen Team unter Roi Danton gelingt es, die Energieversorgung des Zapfstrahls für den Zeitschirm zu zerstören und das System fällt in die Gegenwart zurück. Der Strukturschock, der beim Rückfall des Systems entsteht, löst in der galaktischen Umgebung erhebliche Erschütterungen aus, unter anderem wird Port Gurrad dadurch zerstört. Dies löst einen Nottransmitter aus, der es Atlan und einer Space Jet erlaubt, in das Enemy-System vorzustoßen. Dort retten sie Roi Dantons Team und landen auf dem Mond Uleb I. Die Solare Flotte erreicht das System, ist jedoch zur Untätigkeit verdammt, da das gesamte System nun durch einen verbesserten Paratronschirm geschützt ist. Dem Einsatzkommando gelingt es, eine Energiestation zu vernichten, die es dem leichten Kreuzer LABORA ermöglicht, durch eine Strukturlücke des Schirmes in das System einzudringen, das Einsatzkommando zu retten und die Flucht anzutreten.

In der Zwischenzeit zeigen die Ortungsgeräte von Vivier Bontainers EX-8703 eine Vielzahl von Transporten aus dem Einsteinraum in den Hyperraum. Er macht als Ausgangspunkt das Enemy-System aus und durch die Zahl der Transporte, die mit der Zahl der im Para-Arsenal verbliebenen Dolans übereinstimmt, erkennt Rhodan, dass die Dolans gegen den Kontrafeldstrahler aufgerüstet werden. Er beordert daraufhin die gesamte Flotte zurück ins Sol-System. Dieses wird dann auch von 10.000 Dolans attackiert. Bontainer reist zusammen mit Icho Tolot in das Halut-System, um dort die Haluter um Hilfe zu bitten. Im Laufe der folgenden Schlacht werden bis auf die Erde alle Planeten des Sol-Systems verheert, die Solare Flotte weitestgehend aufgerieben, OLD MAN völlig zerstört und auch eine zur Hilfe eilende Posbi-Flotte in Trümmer gelegt. Nur das Eingreifen der Haluter rettet die Erde vor der Zerstörung.

Kurz darauf wird im Zentrum der Galaxis das Auftauchen starker Flottenverbände geortet. Es ist eine Dumfries-Flotte, die von den Konstrukteuren des Zentrums ausgesandt wurde, um alle Bestiennachkommen zu töten. Sie bricht zuerst zum Enemy-System auf. Die Terraner schicken ein Landungskommando los, um wichtige technische Daten der Uleb zu bergen. Es kann seine Mission erfüllen, erreicht die CREST V aber nur stark dezimiert, unter den Gefallenen ist auch Roi Danton, dessen Identität inzwischen publik geworden war. Einer Erpressung der Menschheit durch die Okefenokees, die Haluter ans Messer zu liefern, kann Rhodan mit einem geschickten Bluff entgegenwirken und so die Flotte zum Abzug bewegen. Im Endeffekt ist das Solare Imperium zwar gerettet, aber es liegt eine lange Phase des Aufbaus vor ihm und es kündigen sich erste Spannungen mit den Kolonialwelten an.