Goldener Funkenregen

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Der Goldene Funkenregen ist ein Phänomen, das im Stardust-System auftritt und möglicherweise im Zusammenhang mit der Superintelligenz ES steht.

Allgemeines

Die Erscheinung tritt in Form eines goldenen Leuchtens auf, das sich in unzählige goldene, herabregnende Funken auflöst. Diese Funken können in Lebewesen eindringen bzw. sie einhüllen. Dadurch werden Effekte erreicht, die denen einer Zelldusche ähneln: Verletzungen werden geheilt und es erfolgt eine Verjüngung, die entweder dauerhaft ist oder doch zumindest mehrere Jahrzehnte lang anhält und den natürlichen Alterungsprozess stoppt.

Ein zweites Phänomen, bei dem noch nicht bekannt ist, ob es sich möglicherweise um einen völlig anderen Vorgang handelt, verläuft anders. Der Goldene Funkenregen verliert dabei seine Farbe, die Funken werden schmutzig braun. Sie klumpen sich zusammen und nehmen immer mehr humanoide Form an, bis sie zur perfekten Verkörperung eines Menschen werden. In allen bekannten Fällen nahmen auf diese Weise Mitglieder des Mutantenkorps Gestalt an.

Alle Menschen, die vom Goldenen Funkenregen getroffen wurden oder von solchen Personen abstammten, wurden als Funkenleute bezeichnet. (PR 2561 (Glossar))

Auch der Palast der Vier Himmel auf der Insel Talanis war von einer Art Goldenem Funkenregen umgeben. Es gab unbestätigte Vermutungen, dass der im Stardust-System auftretende Goldene Funkenregen hier seinen Ursprung haben könnte. (PR 2560, S. 56)

Vom Funkenregen berührte Personen

Nachkommen berührter Personen (Funkenkinder)

Geschichte

Im Juli 1347 NGZ wurden Huslik Valting und einige andere Menschen auf Katarakt im Stardust-System von einem Goldenen Funkenregen vor dem Tod bewahrt. Huslik Valting wurde dauerhaft verjüngt. Möglicherweise war es ihm aufgrund seiner Begegnung mit dem Goldenen Funkenregen gestattet, einen Käfigtransmitter zu benutzen, den er entdeckt hatte und der ihn möglicherweise nach Talanis oder zu einem ähnlichen Ort versetzte. (PR 2508)

Zu einer Erscheinung dieser Art kam es auch, als die BATTERIE, der letzte verbliebene Rest des Nukleus, sich am 1. Dezember 1347 NGZ auf Terra auflöste. Tausende von Lichtfunken gingen von der BATTERIE aus. Dann wurde das gesamte Solsystem in ein goldenes Leuchten gehüllt. Die Lichtfunken blähten sich auf und verschwanden dann in Abertausenden Menschen. Niemand wusste, was das zu bedeuten hatte. (PR 2499)

Der Goldene Funkenregen trat in den folgenden Jahren immer wieder an verschiedenen Orten im Stardust-System auf. Die Partei der Paradiesvögel wertete dies als Zeichen dafür, dass ES etwas Besonderes mit der Stardust-Menschheit vorhabe. Bis 1389 NGZ waren 24 Personen vom Goldenen Funkenregen berührt worden, bis 1408 NGZ waren es offiziell bereits insgesamt 1123 Personen. (PR 2510)

Am 30. Juni 1411 NGZ erschien ein »Brauner Funkenregen« in der Whistler-Villa in Stardust City, bei dem Fellmer Lloyd Gestalt annahm. Er schien schreckliche Qualen zu erleiden und rief mit den Worten »wir vergehen wieder« um Hilfe. Die Erscheinung verschwand restlos. In den folgenden Jahren erschienen noch mehrmals Mitglieder des Mutantenkorps auf diese Weise, blieben aber nie stabil. (PR 2511)

Im Januar 1463 NGZ materialisierte Betty Toufry vorübergehend im Residenzpark auf Terra. Homer G. Adams beobachtete den Vorgang. (PR 2512)

An 17. Januar 1463 NGZ materialisierte Ras Tschubai während einer Lagebesprechung auf Aveda und blieb stabil. Er hielt sich allerdings für Fellmer Lloyd. Er kündigt das Kommen von Unbekannten an und fragte nach Perry Rhodan. Man brachte den geschwächten, Qualen leidenden Mann in eine Medostation. In diesem Jahr waren 3119 Sichtungen von Goldenen Funkenregen registriert worden. (PR 2511)

Vorremar Corma stellte fest, dass zahlreiche Stardust-Menschen Parafähigkeiten entwickelten. Er vermutete, dies sei auf die Einwirkung des Goldenen Funkenregens zurückzuführen. Diese Annahme stellte sich später als zutreffend heraus. (PR 2540)

Als VATROX-VAMU am 11. Februar 1463 NGZ alle intelligenten Wesen im Stardust-System mental unter seine Kontrolle brachte, blieben nur die vom Goldenen Funkenregen berührten Wesen und deren Nachkommen immun und traten die Flucht auf die Insel Talanis an. Gleichzeitig entdeckten die Nachkommen der vom Funkenregen Berührten ihre latent vorhandenen parapsychische Fähigkeiten. (PR 2543) Auf Talanis sammelten sie sich am Palast der Vier Himmel und versuchten am 23. Februar 1463 NGZ, einen Parablock gegen VATROX-VAMU aufzubauen. Dieser Versuch scheiterte allerdings, und viele Funkenleute nahmen Schaden oder starben gar. (PR 2560) Kurz darauf erhielten die Funkenleute Unterstützung von einer Reihe von kurzzeitig aus dem Bewusstseinspool von ES freigesetzten Mutanten, den sogenannten ES-Mutanten und am 30. April 1463 NGZ bildeten sie ein zweites Mal einen Parablock. Dieses Mal gelang es, VATROX-VAMU und die ihn begleitende Flotte der Jaranoc mehrere tausend Lichtjahre aus dem Stardust-System hinauszuschleudern. (PR 2561)

Ab dem 30. April 1463 NGZ bildeten die Funkenleute gemeinsam mit einer Reihe von ES-Mutanten erneut einen Parablock, dieses Mal im Kampf gegen das Feuerauge im Sol-System und um das Tor nach Terra offen zu halten. Unterstützt wurden sie dabei von den Neo-Globisten bei den TANKSTELLEN im Sol-System und von einem Parablock der Schohaaken. Während die Insel Talanis nach und nach in tiefstem Winter versank, hervorgerufen durch die Hyperkälte auf Wanderer, wurden die Funkenleute und ES-Mutanten in den nächsten Tagen immer schwächer, einige von ihnen starben sogar. Um sie kräftemäßig zu unterstützen, wurde ihnen zunächst die Psi-Materie des »Schneekristalls« von First Found und kurz darauf die Psi-Materie der Psi-Materie-Sonde zugeführt, die sich zuvor an der Außenhülle der MIKRU-JON befunden hatte. Allerdings half auch die Zuführung dieser Energie nur kurzzeitig. (PR 2576, PR 2577, PR 2580)

Trotz aller Maßnahmen und aller Opfer, die nicht nur unter den Funkenleuten zu beklagen waren, konnte nicht verhindert werden, dass das Feuerauge am 11. Mai 1463 NGZ in Sol stürzte. Hier wurde es zunächst von ARCHETIMS Psi-Korpus absorbiert und schließlich von der Superintelligenz ES aufgesaugt, ohne dass es zu nennenswerten Zerstörungen in Sol, auf Terra oder im Sol-System kam. Zeitgleich saugte ES aber auch die Bewusstseine von 350 Millionen Neo-Globisten, der auf Terra lebenden Schohaaken, von mehr als tausend Funkenleuten und von allen auf Talanis befindlichen ES-Mutanten in sich auf. Aber zumindest die Bedrohung für das Sol-System war gebannt, und das letzte Feuerauge der Frequenz-Monarchie war vernichtet. (PR 2597, PR 2598)

Nach dem Sieg von ES über VATROX-VAMU und der Teilung von ES und TALIN stellte ES es den Funkenleuten, Schohaaken und Neo-Globisten, die ES in sich aufgenommen hatte, frei, in ihr körperliches Leben zurückzukehren. Laut Aussage von Poppy, den Perry Rhodan auf Wanderer traf, hatten sich aber alle Funkenleute dazu entschieden, bei ES zu bleiben. (PR 2599)

Ein Art von Goldenem Funkenregen trat auf, just als Timber F. Whistler sich im Februar 1465 NGZ durch eine gezielte Gleiter-Explosion über dem Ozean von Aveda selbst das Leben nehmen wollte. Dieser Funkenregen stammte von der Superintelligenz TALIN, die Whistler vor dem Selbstmord bewahrte und ihn zu ihrem Boten machte. (PR-Stardust 6)

Quellen