Anti-Homunk

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Anti-Homunk war einer der wichtigsten Beauftragten der negativen Superintelligenz ANTI-ES. Dabei scheint es sich aber im Laufe der Zeit um verschiedene Diener gehandelt zu haben.

A622 1.JPG
Atlan 622
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Bekannt ist nur die Geschichte des Anti-Homunk, mit dessen Hilfe ANTI-ES seinen Fluchtplan aus der Namenlosen Zone vorantrieb. Bei den Vei-Munatern war er unter dem Namen Der-der-uns-lenkt bekannt.

Erscheinungsbild

Anti-Homunk war ein humanoider Android, dem man deutlich ansah, dass er ein künstliches Wesen war. Der Körper wirkte zu glatt und zu perfekt, um natürlichen Ursprungs zu sein. Er war völlig haarlos. Die graue Haut hatte keine Poren, Brustwarzen waren nicht vorhanden. Die Körperoberfläche wirkte wie faserverstärkte Plastikfolie. Anti-Homunk hatte glatte Füße ohne Zehen. Die Hände waren fünffingrig. Die Nase war nur angedeutet, der Mund war auffallend schmal. Die Augen waren groß und kreisrund. Anti-Homunk trug keine Kleidung. Er sprach mit modulationsloser Stimme. (Atlan 603)

Anmerkung: In Atlan 620 (Seite 13) wird Anti-Homunk als gutaussehender Mann in mittleren Jahren mit langem, wallendem Haar beschrieben. Es ist nicht bekannt, ob Anti-Homunk sich weiterentwickelt hat, oder ob es sich um einen Autorenfehler handelt. Für letzteres spricht, dass Anti-Homunk in Atlan 621 wieder als kahlköpfig und lippenlos beschrieben wird.

Der Android war 1,90 m groß. (Atlan 622)

Fähigkeiten

Er konnte alle Lebewesen mental beeinflussen, die ihn direkt ansahen. Wenn er auf Bildschirmen usw. sichtbar war, wirkte dieser Effekt nicht. Atlan bezeichnete dies als Medusa-Effekt, benannt nach der Gorgone Medusa, die jeden zu Stein erstarren ließ, der sie direkt anblickte. Anti-Homunk konnte Ableger von sich selbst erschaffen, die jede beliebige Gestalt annehmen, und ihre Umgebung auf dieselbe Weise beeinflussen konnten wie ihr Schöpfer. (Atlan 603)

Anti-Homunk besaß große Körperkräfte und benötigte keinen Schlaf. Er war in der Lage, die Körpermasse anderer Lebewesen zu absorbieren, so dass diese Wesen mit ihm verschmolzen. Seine eigene Körpermasse konnte er in Zellplasma umwandeln und neu formen. So konnten zum Beispiel zerstörte Extremitäten neu gebildet oder die Hände zu messerscharfen Klauen verwandelt werden. Durch Verbrennungen verkohlte Haut wurde einfach abgestoßen, darunter bildete sich neues Gewebe. Außerdem konnte Anti-Homunk seine innere Zellstruktur verhärten und den Herzschlag willentlich verlangsamen. Seine körperliche Widerstandsfähigkeit ermöglichte es ihm, für begrenzte Zeit im absoluten Vakuum zu existieren. (Atlan 622)

...

Geschichte

Während des Kosmischen Schachspiels, also spätestens ab 3456, bediente sich ANTI-ES eines Helfers namens Anti-Homunk, über den nichts näheres bekannt ist. (Atlan 605, S. 27)

Benjamin Vouster

Im Jahre 3457, kurz vor dem Ende des Kosmischen Schachspiels, wurden die Terraner Benjamin und Iray Vouster durch Wachträume, die ihnen von ANTI-ES gesandt worden waren, in eine Falle gelockt. Sie träumten von einem Planetoiden, der »alles Glück der Welt« versprach. Während Benjamin glaubte, dort materielle Reichtümer zu finden, dachte Iray eher an geistige Glückseligkeit. Die Geschwister brachen heimlich mit einem Raumgleiter von Terra aus auf. Nach monatelanger Suche fanden sie den gesuchten Planetoiden am südlichen Rand der Milchstraße im System einer roten Doppelsonne, der sich mit 12.000 Kilometern pro Sekunde auf einen Punkt zwischen den beiden Sonnen zu bewegte und diesen in 42 Jahren erreichen würde. Sie landeten auf dem Planetoiden und betraten eine der vielen Höhlen. Sie spürten eine Erschütterung - ihr Gleiter war gesprengt worden. Dann verloren beide das Bewusstsein.

Sie fanden sich in einem Raum im Inneren des Planetoiden wieder. Iray und Benjamin waren sich jetzt darüber im Klaren, dass sie mental beeinflusst worden waren. Sie betrachteten die Situation wieder nüchtern. Eine Stimme erklang, die einen »Entscheidungstest« ankündigte. Daraufhin wurde der Raum durch ein Energiefeld geteilt, so dass sich die Geschwister nicht mehr erreichen konnten. Benjamins Hälfte des Raumes wurde mit unbekannten Substanzen geflutet. Sein Körper löste sich zu Zellplasma auf. Es ist nicht bekannt, nach welchen Kriterien der Test erfolgte; weder Iray noch Benjamin nahmen irgendeine bewusste Handlung vor, die für die Entscheidung ausschlaggebend hätte sein können. Der einzige Unterschied bestand darin, dass Iray verkündete, sie wolle den Test verweigern, während Benjamin völlig passiv blieb.

Die körperlose Stimme verkündete, der Planetoid solle beim Erreichen des Punkts zwischen den beiden Sonnen in die Namenlose Zone versetzt werden. Unterwegs dorthin werde aus Benjamin ein anderes Wesen entstehen, und in der Namenlosen Zone werde ANTI-ES seine weitere Ausbildung übernehmen. Da sich Iray im Entscheidungstest als nutzlos erwiesen hatte, sollte sie getötet werden. Sie wurde ohne Raumanzug mit Gravofeldern ins All gestoßen. ES griff jedoch heimlich ein und rettete sie vor dem sicheren Tod. Iray und Benjamin Vouster galten seit ihrem Aufbruch von Terra als vermisst. Atlan erhielt zu einem unbekannten Zeitpunkt Kenntnis von ihrem Verschwinden. (Atlan 605)

Erste Begegnung mit Atlan

In den folgenden Jahrzehnten wurde aus Benjamin Vousters Zellsubstanz ein zweiter Anti-Homunk als Diener für die negative Superintelligenz erschaffen. Atlan begegnete diesem Wesen erstmals im Jahre 3587 nach seiner Entführung durch ANTI-ES in die Namenlose Zone, in die der Planetoid bereits versetzt worden war. Der Körper des humanoiden Wesens war noch nicht völlig ausgebildet. Die Körperumrisse veränderten sich, die Arme waren lappig. Noch erinnerte sich Anti-Homunk bruchstückhaft an Benjamin Vousters Vergangenheit. Er wollte sich nun nach dem Vorbild von Atlans Körper vollends ausformen. Der Arkonide riet Anti-Homunk jedoch, eine andere Gesichts- und Körperform zu wählen. Als der Umwandlungsprozess begann, verlor das Kunstwesen alle Erinnerungen an seine Vergangenheit. Damit war Benjamin Vouster endgültig gestorben.

Drei Tage später begegnete Atlan Anti-Homunk erneut. Das Kunstwesen war weitgehend fertig gestellt und hatte zu diesem Zeitpunkt dunkelbraunes Haar, aber weder Augenbrauen noch Zähne, und war körperlich vergleichsweise schwach. Noch bestand keine offene Feindschaft zwischen Atlan und Anti-Homunk. Da ANTI-ES vergeblich versucht hatte, die Kosmokraten zu kontaktieren, um sie mit Atlan zu erpressen, sollte sich Anti-Homunk mit der ÜBERZONE zu ihnen begeben, um die Forderungen der Superintelligenz zu überbringen. Atlan verabschiedete sich übertrieben herzlich von Anti-Homunk und entwendete ihm dabei unbemerkt das Steuergerät für die ÜBERZONE. Atlan überrumpelte das Kunstwesen und floh mit dem Raumschiff aus dem Planetoiden. Die ÜBERZONE hielt Atlan für Anti-Homunk und befolgte zunächst seine Befehle.

Nach der Begegnung mit den Grenzwächtern kehrte die ÜBERZONE, die nun über Atlans wahre Identität informiert war, selbsttätig zu dem Planetoiden zurück. Anti-Homunk war jetzt viel selbstsicherer und reifer, seine körperliche Stärke hatte enorm zugenommen. Nach einem weiteren vergeblichen Fluchtversuch Atlans setzte Anti-Homunk die Halb-Osal'Oths gegen ihn ein. Atlan vernichtete diese Wesen und Anti-Homunk mit dem Paz-Tay. Von Anti-Homunk blieb nur eine amorphe braune Masse übrig. ANTI-ES kündigte an, Anti-Homunk werde bald neu entstehen. (Atlan 605)

Xiinx-Markant

3600 (13 NGZ) versuchte Anti-Homunk sich Atlan einzuverleiben, dieser konnte jedoch entkommen. Im Jahre 3601 begann Anti-Homunk seinen Körper allmählich umzuwandeln, so dass er zu einem Ebenbild Atlans wurde. ANTI-ES setzte ihn verschiedenen Gefahren aus, um seine Leistungsfähigkeit zu testen. Nachdem diese Tests erfolgreich abgeschlossen waren, erhielt Anti-Homunk den Auftrag, Atlan und den Namenlosen, einen Diener von HIDDEN-X, zu absorbieren. Zuvor sollte sich Anti-Homunk mit der ÜBERZONE zur Senke des Verlorenen Raumes begeben und dort aus dem Null-Gard ein organisches Raumschiff herzustellen. Die Gardianer waren zwar noch soweit handlungsfähig, dass sie Anti-Homunk angreifen konnten, aber es gelang ihm, einige ihrer Überreste zu inkorporieren. So erfuhr er, wie er die Mentalprojektoren des Gard nutzen konnte, um die Gardianer endgültig zu unterwerfen und Asgard zu erschaffen.

Kurz danach traf Atlan mit einem Beiboot der Basis des Ersten Zählers beim Gard ein. Anti-Homunk trat ihm entgegen und wollte ihn absorbieren, wurde aber vom Namenlosen gestört, der ungefähr zur selben Zeit aus dem Normalraum in die Namenlose Zone gewechselt war. Anti-Homunk erklärte dem Namenlosen, er und HIDDEN-X hätten sich aus der Namenlosen Zone fernzuhalten. Es kam zum Kampf. Atlan konnte fliehen und sich mit Asgard verbünden. Durch den Kampf wurde das Gard schwer beschädigt. Anti-Homunk gewann langsam die Oberhand. Da griff Asgard den Androiden an. Das organische Schiff überlastete die Energiewandler des Gard. Durch die entfesselten Energien wurde Anti-Homunk geschwächt. Während das Gard vernichtet wurde und die Senke zusammenbrach, kehrte der Namenlose in den Normalraum zurück und riss dabei Anti-Homunk mit. Es gelang Anti-Homunk, den Namenlosen zu absorbieren und dessen Rolle als Statthalter von HIDDEN-X in der Galaxie Xiinx-Markant zu übernehmen. HIDDEN-X bemerkte von alldem nichts.

Anti-Homunk arbeitete von nun an als Doppelagent für ANTI-ES in Xiinx-Markant und nutzte die von HIDDEN-X bzw. vom Namenlosen geleistete Vorarbeit, um diese Galaxie zu einer Machtbasis für ANTI-ES auszubauen. (Atlan 622)

Auftrag von ANTI-ES manipulierte Anti-Homunk die Bewohner Xiinx-Markants, um aus ihnen das stärkste Volk zu selektieren. Zu den Völkern, die von ihm darüber hinaus direkt manipuliert wurden, gehörten die Terver. Bei ihnen war Anti-Homunk unter der Bezeichnung »Wahre Mächte« bekannt. (Atlan 603)

Die nächsten 200 Jahre im Dienst zweier Herren führten bei Anti-Homunk allerdings zu einer gewissen zwiespältigen Sicht. Obwohl eigentlich allein ANTI-ES sein Herr und Meister war, betrachtete er HIDDEN-X zumindest nach dessen Bezwingung 3807 (220 NGZ) in Selbstgesprächen als früheren Herrn und war willens, dessen Racheplan an der SOL zu verwirklichen – auch wenn er dadurch in Gefahr geriet, die Pläne von ANTI-ES zu gefährden. Aus diesem Grund setzte er manche Manifeste, Spezialwaffen seines Herrn, zu leichtfertig ein und verlor sie daher. Anti-Homunk verfolgte zwei Ziele: Durch eine Bedrohung der SOL sollte Wöbbeking angelockt werden, damit ANTI-ES seinen positiven Teil wieder vereinnahmen konnte. Gleichzeitig wollte Anti-Homunk die Rache seines ehemaligen Herrn HIDDEN-X endlich erfüllen.

Anfang des 38. Jahrhunderts machte Anti-Homunk die Vei-Munater zu seinem Hilfsvolk. Er stellte ihnen verschiedene technische Hilfsmittel zur Verfügung. Sie konstruierten für ihn unter anderem das Leuchtende Auge, das er künftig als Basis benutzte, sowie den Struktor, mit dem der Staubmantel von Xiinx-Markant erschaffen wurde. (Atlan 618)

Da es den Cpt'Cpt gelang, sich gegen jegliche fremde Einflussnahme abzuschotten, sorgte Anti-Homunk mit der Hilfe Zeepkörobs dafür, dass die Entwicklung der verschiedenen Metamorphosestufen dieses Volkes stoppte. So wollte er die Cpt'Cpt vernichten, ohne sie direkt anzugreifen. Dies ereignete sich irgendwann Mitte des 38. Jahrhunderts. (Atlan 611)

Kampf gegen die SOL

3807 und 3808 (221 NGZ) kam es in Xiinx-Markant zur Konfrontation Anti-Homunks mit Atlan und den Solanern. Kurz vor seinem Ende hatte HIDDEN-X Atlan die Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst entrissen und zu Anti-Homunk transferiert. Wöbbeking hatte Atlan hierüber informiert. Die SOL war nach Xiinx-Markant geflogen, wo die Koordinaten zurückgewonnen werden sollten. (Atlan 599)

Anti-Homunk beobachtete die Ankunft der SOL in Xiinx-Markant und bat ANTI-ES, ihm Manifest A (Janvrin) zur Verfügung zu stellen. Als die SOL am 28. Oktober 3807 im Ozean des Planeten Terv Zuflucht vor den Haawern suchte, griff Anti-Homunk erstmals persönlich ein. Er zeigte sich den Tervern der Kuppelstadt Astarnam und beeinflusste sie so, dass sie die SOL mit dem Schweißtang immobilisierten. Da die SOL zu groß war, als dass sie zur Gänze hätte zerstört werden können, erschuf Anti-Homunk einen Chart Deccon-Doppelgänger aus sich selbst, der in der SOL für Verwirrung sorgen und die Solaner dazu bringen sollte, das Schiff mit Beibooten zu verlassen. Diese sollten dann einzeln vernichtet werden. (Atlan 603)

Anti-Homunk besaß allerdings nur veraltete Informationen über die Verhältnisse in der SOL und wusste nicht, dass der ehemalige High Sideryt vor längerer Zeit gestorben war. Der Doppelgänger geriet in Schwierigkeiten, weil er mehr Kraft als gedacht aufbringen musste, um die Solaner und SENECA mental zu beeinflussen, so dass sie die Existenz Chart Deccons akzeptierten. Atlan und Hallam Blake spürten den Doppelgänger auf, als sich dieser gerade mit Anti-Homunk unterhielt, der sich in die SOL begeben hatte. Anti-Homunk setzte sich nach Astarnam ab. Der Doppelgänger löste sich auf, als er sich Blakes Perseus-Brille aufsetzte. Anti-Homunk veranlasste die Terver nun doch, die SOL anzugreifen. Zu diesem Zweck wurde ein Schneidfisch eingesetzt. Der Angriffsversuch blieb jedoch erfolglos. (Atlan 603)

Nachdem Janvrin Ende Oktober von Argan U und Wuschel vernichtet worden war, wurde Anti-Homunk von ANTI-ES wegen des unüberlegten Einsatzes von Manifest A gerügt. (Atlan 604) Als Ersatz für Janvrin wurde Manifest B eingesetzt. Mit Hilfe der Urk-Lystarin gelang es den Solanern jedoch, Manifest B in einem Energiefeld zu fangen, durch welches das Wesen gleichzeitig von der Beeinflussung durch seinen Herrn abgeschirmt wurde, so dass es keinen Ausbruchsversuch unternahm. (Atlan 607)

Gegen den Willen von ANTI-ES und trotz anders lautender Befehle setzte Anti-Homunk im November Manifest C gegen die SOL ein, um den Racheplan seines früheren Meisters HIDDEN-X zu verwirklichen. ANTI-ES war an einer Vernichtung der SOL nicht interessiert und stellte Atlan deshalb die TAUPRIN zur Verfügung, um dem Arkoniden die Rettung der SOL zu ermöglichen. (Atlan 612)

Aus Furcht vor einer Bestrafung fügte sich Anti-Homunk dem Willen von ANTI-ES, hatte aber keine Möglichkeit mehr, Manifest C zurückzupfeifen. Er wies jedoch die Kalackter an, die mit der TAUPRIN auf Uhzwutz notgelandeten Solaner nicht mehr anzugreifen. (Atlan 615)

Als Anti-Homunk erfuhr, dass die Solaner die Quelle der Kriegsstrahlung ausgeschaltet hatten, war er hierüber weniger besorgt als darüber, dass Atlan dem Leuchtenden Auge gefährlich nahe gekommen war. Anti-Homunk war erstaunt, dass ANTI-ES hierüber sogar erfreut war - der Androide wusste also offensichtlich nicht im vollen Umfang, welche Pläne die Superintelligenz wirklich verfolgte. (Atlan 618)

Im Dezember 3807 setzte Anti-Homunk die Metaplasmaten als letztes Aufgebot gegen die vergeistigten Cpt'Cpt ein. Der Verwüstungen auf Cpt waren gewaltig und auch die wenig später eingetroffene SOL geriet in Gefahr. Somit war das Ziel von ANTI-ES erreicht. Anti-Homunk befahl deshalb die Einstellung der Angriffe auf die SOL bzw. deren Beiboote, gab den zur Vernichtung von Cpt bestimmten Hyperbomben jedoch den Zündbefehl. Atlan, der den Plan von ANTI-ES durchschaute, sandte der Superintelligenz einen Hilferuf und behauptete, die Vernichtung Cpts sei gleichbedeutend mit dem Ende der SOL. Daraufhin vernichtete ANTI-ES die Basisschiffe der Metaplasmaten. Die Hyperbomben wurden von den vergeistigten Cpt'Cpt unschädlich gemacht. Anti-Homunk fühlte sich gedemütigt. (Atlan 619)

Die SOL näherte sich dem Leuchtenden Auge am 8. Dezember. Als das Schiff während einer Linearetappe in die Schlafzone einflog, versanken alle Besatzungsmitglieder außer Foster St. Felix und Atlan in tiefem Schlaf. Atlan brachte die SOL auf einen sicheren Kurs, aber Anti-Homunk schickte ein Hologramm von sich selbst in die SOL, das mit der Deaktivierung der Steuersysteme begann. Foster St. Felix sah das Hologramm und meldete Atlan den Vorfall. Atlan programmierte einen noch aktiven Roboter so, dass dieser Iray Vouster solange durch die SOL trug, bis ihm das Hologramm zufällig begegnete. Als das Hologramm (und somit auch Anti-Homunk, der quasi durch die Augen der Projektion sehen konnte) Iray sah, erstarrte es. Anti-Homunk war wegen des Anblicks seiner Schwester für kurze Zeit zu keiner Handlung fähig. Danach zeigte er sich gesprächsbereit, sagte aber nur, dass es nicht über die von Atlan gewünschten Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst verfüge. Danach verschwand das Hologramm. Eine neue, verbesserte Version erschien wenig später in der SOL. Atlan bot ihm Informationen im Austausch für die Deaktivierung des Schlafzwangs an. Als dies erfolglos blieb, drohte Atlan, das Leuchtende Auge mit der SOL zu rammen. Daraufhin verschwand auch das zweite Hologramm, denn Anti-Homunk musste nachdenken.

Kurz danach schleuderte Anti-Homunk mehrere Sonnen auf die SOL. Atlan weckte Cara Doz, indem er ihr seinen Zellaktivator umhängte. Sie reaktivierte Teile SENECAS und brachte die SOL auf Fluchtkurs. Atlan nahm die Sonnen mit Transformkanonen unter Beschuss, aber es wurden immer mehr. In der Zwischenzeit meldete sich ANTI-ES bei Anti-Homunk und gab ihm völlig freie Hand für den Kampf gegen die SOL. ANTI-ES sicherte Unterstützung durch Wonatrin und Kaytrin zu. Anti-Homunk erkannte, dass sich die Superintelligenz inzwischen mehr in Richtung Bars-2-Bars orientierte. Dort wurden entscheidende Vorbereitungen getroffen. Foster St. Felix fing diese Gedanken Anti-Homunks auf und übermittelte sie Atlan.

Den Flugkünsten der Emotionautin Cara Doz war es zu verdanken, dass die SOL die Schlafzone verlassen und sich in sichere Entfernung zurückziehen konnte. (Atlan 620)

Anti-Homunk zwang die SOL durch Beschuss mit Hy-Raketen zur Landung auf Orz-Otan. Dort wurden die Solaner von Wonatrin und Kaytrin angegriffen. Beide Manifeste wurden zwar zerstört, so dass die entsprechenden Zähler befreit wurden, doch das gehörte zu Anti-Homunks Plan. Ihm ging es vor allem um die Ablenkung der Solaner, die deshalb nicht bemerkten, dass die Schrumpfmikroben ins Schiff eindrangen. (Atlan 621)

...

Allerdings trat während der Auseinandersetzungen zwischen Anti-Homunk und den Solanern die von ES konditionierte Iray Vouster auf den Plan. Sie konnte ihren Bruder kurzfristig vom Einfluss der Superintelligenz befreien. Beide starben kurz darauf in einer selbst ausgelösten Explosion.

Quellen