Die Trümmerwelt

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Action (Band 13)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Kristallmond
Titel: Die Trümmerwelt
Untertitel: Perry Rhodan auf offizieller Mission – er trifft ein Mädchen mit seltsamen Fähigkeiten
Autor: Frank Borsch
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Dominic Beyeler
Erstmals erschienen: Donnerstag, 18. September 2008
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Tanisha Khabir, Mechter, Carl Deringhouse
Handlungszeitraum: 2167, 2156, 2164, 2166
Handlungsort: Tarkalon
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Es ist der 5. Juni 2167, und Perry Rhodan, Großadministrator des Vereinten Imperiums, weilt zurzeit auf dem Planeten Tarkalon. Eigentlich ist er auf die Trümmerwelt gekommen, um die so genannte Dreimondnacht zu besuchen. Doch im Moment ist der Risikopilot, der er einst war, in den Vordergrund getreten, und Rhodan lässt sich von dem Tarka Benton das Wolkenreiten beibringen. Dabei lässt man sich, gekleidet in einem speziell gepanzerten Anzug, von einem Geysir in den Himmel schießen. Tatsächlich kann ein guter Wolkenreiter dabei bis hinauf zu den Wolken geschossen werden. Der Zellaktivatorträger schafft es bis auf 850 Meter, genießt die Aussicht auf die Berge, welche die Hauptstadt Tarkal umringen, und bewegt sich dabei fallend in Richtung der Landezone. Dabei handelt es sich um ein Antigravfeld, das seine sichere Rückkehr zum Boden gewährleistet.

Kurz nach seiner Landung taucht das Mädchen Tanisha Khabir auf (ist sie teleportiert?). Es lässt sich in den Himmel schießen – entschwindet dann aber den Blicken des Großadministrators. Bevor Rhodan mehr über Tanisha in Erfahrung bringen kann, taucht Mechter, der provisorische Verweser Tarkalons, samt seinem Gefolge auf. Diesen war der Terraner zuvor entkommen, deren Ehrerweisungen er nicht mehr ertragen konnte. Nun hat ihn die Diplomatie wieder.

Früher, 12. Januar 2156: Die hochschwangere Silmi Khabir erreicht den Planeten Tarkalon, wo sie von ihrer Schwester Runa und dem Tarka Kellemdan, die als Minenhunde arbeiten, empfangen wird. Terra, 4500 Lichtjahre entfernt, hat sie verlassen, weil sie von dem Mann verlassen wurde, den sie zu lieben glaubte. Und Tarkalon, die Heimat von Arkonabkömmlingen, hat soeben einen Bürgerkrieg hinter sich gelassen und wird seit Kurzem von einem provisorischen Verweser regiert. Runa bietet ihrer Schwester an, für die Minenhunde als Ärtzin zu arbeiten, das Wissen dazu muss sie sich selbst aneignen und in der Praxis lernen. Silmi hört von dem Himmelstal, das während des Methankrieges entstanden ist, als ein Asteroidentrümmer den Planeten traf, und von den Geysiren. Und sie muss an ihre Vorfahrin Tanisha Ghosh denken, die im Jahre 1971 alles verloren hatte, als sich Bangladesh von Pakistan trennte. Diese Tanisha hörte nicht viel später von dem Astronauten Rhodan und dessen Dritter Macht. So wurde die Wüste Gobi zu ihrem Ziel. Silmi entschließt sich, ihre Tochter so zu benennen.

Der Bürgerkrieg war auf Tarkalon aufgrund der Person des Nert Hermon ausgebrochen, der als Legende immer noch in den Köpfen der Tarkas herumspukt. Rhodan ist nun mit zwölf 800 Meter durchmessenden Frachtern, voll gestopft mit Hilfsgütern und geleitet von den drei Schweren Kreuzern KENIA II, TANSANIA und UGANDA, zu Hilfe geeilt. Wenn es nach Mechter geht, soll der Terraner zur Legende werden, was offenbar auch zu funktionieren scheint. Rhodan übergibt Hunderten Waisenkindern, die als Kindersoldaten missbraucht wurden, je eine Tafel Schokolade (ein symbolischer Akt), und sie legen ihre Waffen nieder. Es ist das einzige, was sie besitzen, und es existieren auf Tarkalon noch viele Gruppen, die zum Kampf bereit sind.

Früher, 20. März 2164: Die achtjährige Tanisha hat mit Grishen einen Stiefbruder bekommen, den ihre Mutter aufgenommen hat. Silmi will die beiden behüten, doch die zwei Kinder begleiten liebend gerne Tante Runa in eine der vielen noch ungeräumten Zonen. Dort wird die Tante nun durch einen der dort hausenden Bewohner attackiert und schwer verletzt. In dieser Situation wünscht sich Tanisha zu ihrer Mutter und findet sich mit Runa im gemeinsamen Heim wieder. Trotzdem kommt für die Tante jede Hilfe zu spät.

Am Tag vor der Dreimondnacht hört Rhodan von Mechter einige Fakten aus Tarkalons Geschichte: Seit dem Methankrieg war der Planet das Lehen des Khasurn da Pental, die sich später da Tarkalon nannten. Ihr Palast stand auf dem Berg Barrat, und zuletzt residierte dort Hermon da Tarkalon. Er war ein ängstlicher Mann, der sich zum Tyrannen entwickelte. Wie zuvor Ekhas erreichte auch Tarkalon seine Unabhängigkeit. Das war 2140, und seitdem wurden die Grausamkeiten des Nerts immer schlimmer. Einige Wenige, so wie Mechter, ergriffen die Initiative und sprengten den Palast. Doch damit war die Legende Hermon geboren, und es begann der Bürgerkrieg. Letztlich steht nun zu befürchten, dass die Dreimondnacht (eigentliche bloß eine Sonnenfinsternis aller drei Monde zusammen) von bestimmten Kräften genutzt wird, um die Legende mit Leben zu füllen.

Früher, 11. Dezember 2166: Tanisha reißt von zuhause aus, lässt ihre trinksüchtige Mutter zurück. Ihr Ziel ist der Raumhafen der Hauptstadt Tarkal, wo ihr dann eine Galaktische Händlerin alles Geld, das sie selbst gestohlen hat, wegnimmt. Kurz darauf lernt sie die Wolkenreiter kennen und probiert es selbst. Als sie in den Wolken schwebt, erblickt sie das startende Walzenschiff und begreift, dass sie betrogen wurde. Vor Wut teleportiert Tanisha nach Hause.

Am 6. Juni haben Millionen Tarkas, dazu Rhodan samt Mechter und sein Gefolge, den Berg Barrat erklommen, um dem Schauspiel der Dreimondnacht ganz nahe zu sein. Wenn die Tränen des Nert (die Monde sind tropfenförmig), die im Einzelnen Luthe, Timmon und Dharan heißen, sich vor die Sonne schieben, wird es Nacht für 35:21 Minuten Nacht werden. Nichts soll in dieser Zeit geschehen, damit die Legende des Hermon untergeht. Doch nach 12:57 Minuten schlägt Rhodans Kom-Armband Alarm. Carl Deringhouse, der 30-jährige Sohn von General Conrad Deringhouse und Kommandant der UGANDA, hat bestürzende Neuigkeiten.

Früher, Anfang 2167: Tanisha beginnt, ihre Gabe zu trainieren. Dabei konzentriert sie sich immer auf eine Zielperson, die sie Boje nennt, und teleportiert. Das bringt ihr schnell Ärger ein, denn die Tarkas fürchten sich vor ihrer Andersartigkeit. Etwas Akzeptanz findet sie nur bei den Wolkenreitern. Später besucht sie heimlich Sitzungen des provisorischen Verwesers. Dabei wird ihr bekannt, dass Rhodan nach Tarkalon kommen wird. Tanisha träumt kurz davon, Mitglied des berühmten Mutantenkorps zu werden. Dann wird sie eines Nachts brutal in die Realität zurückgerissen.

Ein unbekannter Verband aus elf Raumschiffen (zwischen 750 und 1100 Meter groß) ist am Rande des Tarkalon-Systems erschienen und nimmt Kurs auf Tarkalon. Die KENIA ist auf Abfangkurs gegangen, Deringhouse hat über Hyperfunk das Flottenoberkommando informiert, und Admiral Thomas LeMay ist unterwegs. Er wird aber nicht vor zwei Stunden vor Ort sein. Wenig später sind die unbekannten Schiffe als Fragmentraumer der Posbis identifiziert, aber die KENIA unter dem Kommando von Captain Tano Hikasha, erhält keinen Kontakt. Der Kreuzer wird kurz darauf vernichtet. Zeitgleich hat Deringhouse eine Space-Jet auf den Weg gebracht, die Rhodan bergen soll. Doch das Beiboot wird ebenfalls abgeschossen.

Früher, Anfang 2167: Ein Tarka namens Fesk droht Tanisha, alle, die sie liebt, zu töten, wenn sie sich weigert, einen Auftrag für seine Gruppe auszuführen. Tanisha erklärt Fesk, dass ihre Gabe keine gewöhnliche Teleportation ist, sondern sie nur zu Personen springen kann, welche sie schon einmal berührt hat. Fesk verlangt von ihr, während der Dreimondnacht Rhodan mit einer Bombe zu töten. Bei den Wolkenreitern kann sie den dafür nötigen Kontakt zu Rhodan herstellen. Anschließend weilt sie bei Grishen, dem sie sich aber nicht zu offenbaren traut.

Die Jet ist von mobilen Geschützen abgeschossen worden. Mechter hat sogleich die Nertisten in Verdacht, die die Dreimondnacht zum Zuschlagen erkoren haben. Dass die Trümmer der Jet Tausende Tarkas töten, scheint ihnen egal zu sein. Wenig später steht die UGANDA über dem Barrat, um den Großadministrator in Sicherheit zu bringen. Da gehen die elf Fragmentschiffe in den Linearraum und erscheinen direkt über Tarkalon. Es kommt zu Gravobeben, und von der UGANDA kommt die Meldung von zwei weiteren Objekten (eines um 30 Meter, eines um 100 Meter messend) im Orbit. Kurz darauf pflügt ein Fragmentraumer mit seinen Waffen das Himmelstal. Da macht Deringhouse ein verrücktes Manöver und fliegt seine UGANDA direkt auf das Posbischiff zu. Es kommt zur Kollision, und beide Schiffe stürzen ab.

Schließlich rückt Fesk mit der Wahrheit heraus: Tanisha soll Rhodan töten, mit einer Bombe während der Dreimondnacht. Doch es kommt alles anders. Das Mädchen erlebt das Ende von Fesk, aber auch ihre Mutter und ihr Bruder sterben. Sodann teleportiert sie zum Großadministrator und bietet ihm an, ihn in das nächste Fragmentschiff, das sich nähert, zu teleportieren. Der Zellaktivatorträger stimmt zu, um das Rätsel, das sich hier aufgetan hat, zu lösen.

Innenillustration

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt