Lucky Log

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Psi-Roboter, der unter anderem Log genannt wird. Für weitere Bedeutungen, siehe: Psi-Roboter und Log (Begriffsklärung).
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der Entität Shiva. Für weitere Bedeutungen, siehe: Shiva (Begriffsklärung).

Der Psi-Roboter »Lucky« Log wurde von den fernen Nachfahren der Wissenschaftler des Luna-Klubs, den Moduls, hergestellt.

Nachfolgend werden Log und seine »Weiterentwicklungen« beschrieben.

PR0259.jpg
Heft: PR 259
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Log

Allgemeines

Er bestand aus einem unbekannten, schwarz glänzenden Material und war humanoid. Seine Größe von 30 cm verteilte sich auf 15 cm Kopf und 15 cm Rumpf sowie Beine. Logs Arme setzten direkt an den Seiten des Kopfes an. (PR 259 E, Kap. 1, ...)

Anmerkung: In PR 520 E, Kap. 4 wird der Roboter als 40 cm groß beschrieben. Möglicherweise ein Autorenfehler; oder möglicherweise hatte sich die Größe des Roboters, der zwischenzeitlich gut 1000 Jahre mit dem Zeitauge ANGEKOK verschmolzen war, geändert.

Log besaß keine optisch arbeitenden Sehinstrumente. Er sandte dagegen zwei verschiedene modulierte Neutrinostrahlungen aus, deren Reflexionspunkt auf unbekannte Art und Weise festgelegt werden konnte. (PR 265)

Die Bezeichnung Psi-Roboter erhielt er, weil er über verschiedene Parafähigkeiten verfügte. So beherrschte er die Telepathie, die Telekinese, konnte teleportieren und den Geist anderer beeinflussen. Des Weiteren war er in der Lage, ein Parazeitfeld zu errichten und sich in der Sechsten Dimension fortzubewegen. Der genaue Umfang seiner Parafähigkeiten wurde nie bekannt. Den Spitznamen »Lucky« bekam er wegen seines Kicherns. Mit dem Ilt Gucky verband ihn eine innige Freundschaft, und gemeinsam arbeiteten sie an Guckys »Epos über die Eroberung des Universums«. (PR 258, PR 259)

Geschichte

Die Terraner trafen im März 2404 auf dem Planetoiden Runaway in Andromeda auf den Psi-Roboter, als sie dort das gekaperte Tefroderschiff ASKAHA landeten. Log schloss sich nach kurzem Kontakt den Terranern an. (PR 258 E)

Als die CREST III in das Jahr 49.988 v. Chr. geschleudert wurde, verhalf Log dem Sonderkommando Lemur bei einem Einsatz zur Flucht vom Mond, indem er sich mit dem Zeitauge ANGEKOK des Luna-Klubs verschmolz. Die daraus entstandene, zunächst namenlose Wesenheit war das Dull. (PR 258, PR 259, PR 265)

Anmerkung: Für den Roboter, der in der Atlan-Serie aus der Kombination von Lucky Log mit dem Zeitauge ANGEKOK entstand, siehe: Loggy. Unbekannt ist, ob es sich hierbei um eine alternative Realität handelt, oder ob aus Loggy im Zuge weiteren Zeitreisen und Metamorphosen letztlich das Dull entstand.

Das Dull

Das Dull oder Ding ohne Namen entstand aus Lucky Log und dem Zeitauge ANGEKOK.

Allgemeines

Es verbarg sich hinter einer Zeitschale und legte durch Manipulationen an ihr fest, inwieweit es wahrgenommen werden konnte. Zudem konnte es sich und andere Personen durch sechsdimensionale Impulse im Raum und in der Zeit versetzen und rettete so einmal Gucky das Leben. Im Wesentlichen beschränkte sich das Dull aufs Beobachten und verzichtete darauf, tätig zu werden.

Seine Form variierte von einem grünlich schillernden Klumpen bis zu einem silbrigen filigranen Gespinst.

Geschichte

Das Ding ohne Namen setzte die Mitglieder des Sonderkommandos Lemur auf dem Washun-Mond Darak ab, von wo aus sie per Transmitter nach Washun gelangten und wo sie später auf die CREST III trafen. Die Wesenheit befand sich in der Folgezeit auf dem Weg in die Zukunft des Jahres 2400. Gucky und Icho Tolot trafen im Jahr 2400 auf Sexta im Twin-System erstmalig auf das Dull. Diesen Namen hatte es sich, nach eigener Aussage, in den vergangenen hunderttausend Jahren selbst ausgesucht.

Ende 2400, Anfang 2401 begegnet es der ANDROTEST II und fängt für kurze Zeit einen Drei-Mann-Zerstörer des Stufenraumschiffs ein. (PR 205, PR 215, PR 265, PR 266)

Lullog

Lullog ist das Produkt der im Normalraum halbmateriell projizierten Sextadimenergie des Psi-Roboters »Lucky Log«.

Allgemeines

Seine äußere Form entsprach ungefähr der Lucky Logs: 40 cm hoch, 10 cm lange, stämmige Beine und ein 15 cm durchmessender Kugelkopf, an dem 10 cm lange Arme saßen. Lullog besaß auch Logs parapsychische Fähigkeiten. Die Oberfläche des Körpers war türkisgrün und von vielen feinen Sprüngen überzogen. Das Gesicht hatte keine Konturen.

Seine Parafähigkeiten stellte Lullog gegenüber seinem Besitzer ständig unter Beweis, indem er dessen Wünsche und Befehle wörtlich ausführte - selbst wenn Lokoshan lediglich gescherzt hatte. Der eigenwillige Charakter Lullogs reagierte insbesondere auf Schmähungen rachsüchtig.

Geschichte

Lullog war Patulli Lokoshans mysteriöser Großer Erbgott. Er wurde über Generationen in der Familie weitervererbt. Die Lullog-Statue wurde von Patulli Lokoshan bei jedem Einsatz mitgenommen. Nur er als Besitzer konnte ihre Stimme wahrnehmen und die Lebendigkeit Lullogs feststellen. Lullog wurde von jedem außer Lokoshan als äußerst abstoßend empfunden, und die Tatsache, dass Lokoshan sich nicht von ihm trennen mochte und den hinderlichen Gegenstand überallhin mitnahm, wurde als äußerst exzentrisch betrachtet. Bei jeder Gelegenheit wurde darum über Lullog gewitzelt - und der empfindliche Lullog sorgte dann stets für einen seltsamen Zwischenfall, der dem Spottenden widerfuhr.

Im Jahre 3441 enttarnte sich Lullog als das Produkt der im Normalraum halbmateriell projizierten Sextadimenergie des Psi-Roboters »Lucky Log«.

Dieser löste sich während der Schwarmkrise aus der Symbiose mit dem Zeitauge ANGEKOK und griff in seiner ursprünglichen Form auf Last Hope in das Geschehen ein. (u. a. PR 470...)

Lullog tauchte im Jahr 430 NGZ im Zusammenhang mit Stalker, dem Gesandten von ESTARTU, wieder auf. (PR 1282)

Spätestens bis 447 NGZ hatte Tovari Lokoshan sein Familienerbe akzeptiert und seine Flucht vor Lullog aufgegeben. Als er mit der BANSHEE nach der Materialisierung des ersten Viertels von Hangay in einer Raum-Zeit-Verwerfung festsaß, half ihm Lullog mit einem Transfer in die NARGA PUUR. (PR 1351)

Zeitkind

Im Jahre 429 NGZ trat Lullog als Zeitkind alias Psi-Ei alias Shiva wieder in Erscheinung.

Quellen

PR 258, PR 259, PR 265, PR 434, PR 445, PR 450, PR 451, PR 457, PR 458, PR 469, PR 470, PR 490, PR 520, PR 1282, PR 1351