Anne Sloane

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Person der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Person der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Anne Sloane (PR Neo).

Anne Sloane war Gründungsmitglied des Geheimen Mutantenkorps und Zellaktivatorträgerin.

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Anne Sloane, 1971
Heft: PR 4
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie war dunkelhaarig und schlank.

Charakterisierung

Charakterlich war sie ein freundlicher, allerdings psychisch nicht allzu stark belastbarer Mensch. Sie war stets etwas verträumt, zudem fehlte ihr anfangs der starke Wille, den sie als Agentin gebraucht hätte.

Paragabe

Sie war telekinetisch begabt.

Geschichte

Ihr Vater, Professor Benjamin Sloane, war 1945 ein bekannter Atomwissenschaftler, der in New Mexico an der Entwicklung der ersten Kernwaffen beteiligt war. Drei Monate vor Annes Geburt geriet ihre Mutter versehentlich in ein starkes Strahlungsfeld, wodurch sich die Gehirnstrukturen des ungeborenen Mädchens veränderten. Am 6. August 1945 wurde Anne Sloane geboren, der Tag, an dem auch eine Atombombe die Stadt Hiroshima zerstörte. (PR 4)

Als Anne Sloane acht Jahre alt war, werden ihre telekinetischen Fähigkeiten zufällig durch ihren Vater entdeckt, als sie eine Spielzeugeisenbahn nur mit der Kraft ihres Willens in Bewegung setzte. In ihrem 18. Lebensjahr klärte ihr Vater sie über ihre Fähigkeiten auf, die sie in den nachfolgenden Jahren weiter perfektionierte. Sie flüchtete inkognito nach Europa, um den Nachstellungen verschiedener Wissenschaftler zu entgehen. Ihre parapsychischen Fähigkeiten waren aufgrund der Tätigkeit ihres Vaters der amerikanischen Regierung bekannt. Nach ihrer Rückkehr in die USA stellte sie ihre Fähigkeiten öfters dem FBI und diversen NATO-Geheimdiensten zur Verfügung. (PR 4 E)

Sie genoss jedoch zumeist ein ruhiges Leben in Richmond, Virginia, wo sie bei ihren Eltern lebte. Nach einem gescheiterten Versuch Mitte 1971, die Großmächte der Erde dazu zu zwingen, ihre Kernwaffenvorräte zu vernichten, wurde Sloane für eine recht lange Zeit nicht in weitere Geheimdienst-Einsätze verwickelt. Im Herbst 1971 erhielt sie jedoch Besuch vom IIA-Chef Allan D. Mercant sowie von Colonel Kaats, einem Abteilungsleiter des FBI. Die beiden Geheimdienstler überredeten Sloane dazu, sich in den Machtbereich Perry Rhodans einzuschleichen, ihn »unschädlich« zu machen und seine Machtmittel sicherzustellen. (PR 4 E)

Sie ließ sich mehr aus Neugier auf diesen Plan ein, da sie Rhodan persönlich kennenlernen wollte. Dabei sollte sie sich als Witwe des verstorbenen STARDUST-Besatzungsmitgliedes Captain Clark G. Flipper ausgeben, um so schneller Vertrauen zu erwerben. Bei ihrem sehr aufgeregten Auftritt als Mrs. Flipper wurde sie aber von dem Telepathen John Marshall sofort enttarnt und schlug sich nach kurzem Zögern auf die Seite Perry Rhodans. Die Telekinetin gehörte damit zu den 18 Gründungsmitgliedern des im Jahre 1971 von Perry Rhodan gegründeten »Geheimen Mutantenkorps« der damaligen Dritten Macht. (PR 6 E)

Dritte Macht

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Anne Sloane in Gefahr, 1972
Heft: PR 8 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Anne Sloane war Anfang 1972 an der Abwehr der Invasion durch die Individual-Verformer entscheidend beteiligt. (PR 7)

Im Mai 1972 begleitete sie Rhodan bei seinem zweiten Flug zur Venus. (PR 8)

Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Lösung des Galaktischen Rätsels. (PR 14)

Anfang August 1982 war sie tatkräftig daran beteiligt, die Roboter in Terrania unschädlich zu machen, die von den Springern umprogrammiert worden waren. (PR 31) Sie flog zu diesem Zweck auch nach Berlin. (PR 31 E, Kap. 4)

1984 war sie Mitglied der Arkon-Expedition. Sie begleitete Rhodan mit der G-1 auch nach Arkon I, um den Imperator Orcast XXI. aufzusuchen. (PR 39)

Auf Honur wurde sie von der Nonus-Pest infiziert und wie der Rest der Erkrankten in künstlichen Tiefschlaf versetzt. (PR 44)

Ihre Alterung wurde wiederholt durch die Zelldusche auf Wanderer angehalten.

Solares Imperium

Sie heiratete den Mutanten Ralf Marten. Im Jahr 2017 wurde ihre gemeinsame Tochter Laury Marten geboren, die ebenfalls Mutantin war, allerdings mit den Begabungen der Telepathie und der Para-Desintegration. Die Ehe hielt nicht sehr lang, das Paar ging privat bald getrennte Wege.

Vereintes Imperium

Nach der Vernichtung Wanderers erhielt Anne Sloane im Jahre 2326 einen der 25 von ES in der Milchstraße verstreuten Zellaktivatoren.

Zitat: »[...] Anne Sloane hatte das neunzehnte Gerät getragen, das von dem Fiktivlebewesen auf Wanderer ausgestreut worden war. [...]« (PR 156, S. 10)

Während eines Einsatzes im August 2326 auf dem Planeten Eysal wurde Anne Sloane von dem USO-Spezialisten Leutnant Ebrolo erschossen. Nach dem Mord nahm der Anti ihren Zellaktivator an sich. (PR 156)

Offensichtlich ging Anne Sloane nach diesem Ereignis in ES auf.

Wiederkehr

Im Februar 1463 NGZ wurden Anne Sloane und einige andere Mutanten, die sogenannten ES-Mutanten, vorübergehend aus dem Mentaldepot der Superintelligenz ES entlassen. Sie unterstützten die Stardust-Mutanten auf Talanis im Kampf gegen VATROX-VAMU, der das Stardust-System besetzt hatte. Sie trainierten die Stardust-Mutanten in der Anwendung ihrer Fähigkeiten und schlossen sich mit ihnen zu einem Parablock zusammen, dessen geballte Energie mit der Freisetzung von Psi-Materie verstärkt und schlagartig gegen VATROX-VAMU freigesetzt wurde. Die Entität und die Raumschiffe ihrer Jaranoc-Hilfstruppen wurden mehrere tausend Lichtjahre weit weg geschleudert. Am 30. April kehrten Anne Sloane und all ihre Gefährten in das Mentaldepot von ES zurück. (PR 2561)

Trivia

  • Anne Sloane x 2: Walter Ernsting alias Clark Darlton schrieb nicht nur für die Perry Rhodan-Serie, sondern unter anderem auch für die Terra-Serie. Im Terra Sonderband Nr. 72 »Das Erbe von Hiroshima« (1963) ließ er die Figur der Anne Sloane in einer sehr ähnlichen Geschichte noch einmal auftauchen. Das Mädchen hieß nun Ann Britten, war am selben Tag wie Anne Sloane geboren (Bombenabwurf auf Hiroshima), war ebenfalls Tochter eines amerikanischen Atomphysikers (Bob Britten) und stellte ihre telekinetischen Kräfte ebenfalls in Zusammenhang mit einer elektrischen Spielzeugeisenbahn fest, die sich plötzlich von ganz allein bewegte.

Quellen