Darturka

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Die Darturka sind die Klonsoldaten der Frequenz-Monarchie. Ihre Heimatwelt ist unbekannt.

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Heft: PR 2520
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Darturka
Heft: PR 2500 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die Köpfe der drei Meter großen und bullig gebauten, etwa eine Tonne schweren Zweibeiner erinnern an die terranischer Muränen. Ihre Augen sind vergleichsweise klein und sitzen tief in ihren Höhlen. (PR 2580 – Glossar) Die Darturka haben dicht stehende Reihen sehr dünner, kammartiger Zähne, die wie Barten wirken. Als Geste der Ratlosigkeit bewegen sie diese fächernd. (PR 2503, S. 39, PR 2520)

Darturka haben in der Regel eine fleckig-braune Panzerhaut. Sie bewegen sich zumeist auf zwei beiden, können sich im Laufen aber auch auf die Arme herablassen und so vierbeinig eine enorme Geschwindigkeit erreichen. (PR 2580 – Glossar)

Ihre Kampfanzüge sind in perlendem Violett gehalten. Die Farbe spiegelt dabei den jeweiligen Rang wider: Je höher der Rang, desto dunkler das Violett der Uniform. (PR 2503, S. 29, 39)

Paragabe

Darturka sind parataub, haben ansonsten aber auch nie eine andere Paragabe entwickelt. (PR 2580 – Glossar)

Charakterisierung

Die Darturka wurden im Zeitalter der zweiten Hyperdepression aus dem Gen-Material der D'Tar herangezüchtet, um den von den D'Tar nicht mehr zu erfüllenden Nachschub an Soldaten für die Frequenz-Monarchie zu decken. Sie sind im Gegensatz zu den D'Tar kräftiger und robuster gebaut, aber dafür weniger intelligent und selbständig agierend, sodass sie auf klare Befehle angewiesen sind. Sie werden in der Frequenz-Monarchie in großen Mengen geklont. Man betrachtet sie als leicht ersetzbare Massenware, auf die keinerlei Rücksicht genommen werden muss, da sie in der Vorstellung der Frequenz-Monarchie Wesen ohne Vamu sind. (PR 2500, PR 2553)

Anmerkung: Während des Zeitalters der ersten Hyperdepression, während der Verhandlungen des Frequenzfolgers Vastrear mit den Voidular, wurde Vastrear von Darturka begleitet. Das spricht dafür, dass bereits zu diesem Zeitpunkt Darturka gezüchtet wurden und Darturka und D'Tar eine Zeit lang nebeneinander existierten. (PR 2585)

Ihre Freizeit verbringen Darturka zu einem großen Teil mit Kampfübungen. Sie besitzen aber auch, wie ihre Genspender die D'Tar, eine Vorliebe für eine – zumindest in den Ohren von Frequenzfolgern – primitiv und eintönig wirkende Musik, zu deren Takt sie gerne Kriegslieder singen und tanzen. (PR 2500, S. 25, PR 2553) Außerdem vertreiben sich Darturka ihre Zeit mit dem Spielen von Computerspielen an Spielekonsolen. Die Spiele tragen Namen wie »Sturm auf den Polyport-Hof, Teil 14«. (PR 2544, S. 38)

Bekannte Darturka

Gesellschaft

Die Darturka sind in Vao-Regimenter organisiert. Ein Vao-Regiment umfasst 850 Soldaten und wird von einem Darturka im Rang eines Offiziers, eines Vaofor, befehligt. Die Darturka werden dafür gezüchtet, ohne Rücksicht auf das eigene Leben zu kämpfen und den Befehlen ihrer Vorgesetzten bedingungslos bis zur Selbstaufgabe zu folgen. Dabei gehen sie soweit, dass sie in aussichtslosen Situationen – auf Befehl hin – versuchen, den Gegner mit Selbstmordattentaten zu schwächen. (PR 2500, PR 2501)

Manche Darturka werden als Erste Offiziere oder gar als Kommandanten von Schlachtlichtern eingesetzt. (PR 2553, PR 2584)

Einzelne Darturka werden von anderen Völkern der Frequenz-Monarchie in der Regel nur mit ihrem Rang angesprochen (z. B. »Vaofor-Eins«). Sie besitzen aber auch individuelle Namen, mit denen sie sich untereinander ansprechen. (PR 2500, S. 25)

Rangsystem

Das Rangsystem der Darturka hat einsatzbedingt eine relativ flache Hierarchie. Je höher der Rang eines Darturka ist, desto dunkler ist seine Kleidung. (PR 2501)

  • Vaofor-Eins - Kommandant (schwarzviolette Kleidung)
  • Vaofor-Zwei - entspricht einem Hauptmann (violette Kleidung)
  • Vaofor-Drei - entspricht einem Korporal (blassviolette Kleidung)

Geschichte

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In den Fängen der Frequenz-Monarchie
Heft: PR 2517 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Darturka wurden im Zeitalter der Zweiten Hyperdepression aus dem Gen-Material der D'Tar herangezüchtet, als diese durch ihre natürliche Fortpflanzung den Bedarf an Soldaten und Besatzungen für die Schlachtlichter für die Frequenz-Monarchie nicht mehr decken konnten. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Darturka die Posten der Soldaten und Besatzungen in den Schlachtlichtern nach und nach von den D'Tar. (PR 2552, PR 2553)

Während des Zeitalters der Dritten Hyperdepression waren Darturka unter anderem an der Befreiung des Planeten Bargeron in Anthuresta beteiligt. Der Schrottroboter Elkayam nutzte später Teil von zurückgelassenen Darturka-Rüstungen für seine eigene Konstruktion. (PR 2566)

Darturka-Krieger wurden zusammen mit Schlachtlichtern vor langer Zeit im Sternhaufen Far Away »eingelagert«. Ein bekanntes Depot ist der Planetoid P-17-25-1463. (PR 2520)

Bereits um etwa 1453 NGZ – als Sichu Dorksteiger 20 Jahre alt war – kam es in der Galaxie Anthuresta zu Kämpfen zwischen Darturka und den Jaranoc VATROX-VAMUS. Hier zeigte sich einmal mehr die absolute Loyalität der Darturka zur Frequenz-Monarchie. Auf einem Dschungelplaneten verteidigten die Darturka selbst ein havariertes und zu Schrott geschossenes Schlachtlicht bis zum Äußersten gegen die Jaranoc. (PR 2563)

Die Terraner machten erstmals im Januar 1463 NGZ Bekanntschaft mit den Darturka, als Regimenter der Klonsoldaten von Frequenzfolger Sinnafoch zum Angriff auf GALILEO geführt wurden. Mit ihren todesverachtenden Attacken verbreiteten sie Angst und Schrecken, konnten aber zurückgeschlagen werden. (PR 2500) Beim gescheiterten Angriff auf ITHAFOR weigerten sich die Darturka, sich zu ergeben, und kämpften anstelle dessen auch in aussichtsloser Situation bis zum Tode. (PR 2503) Die Frequenz-Monarchie setzte bei allen bekannten Angriffen auf Ziele im Polyport-Netz Darturka-Klone ein, zog sie aber nicht zur Herstellung von Duplos auf Multika heran. (PR 2517)

Nach dem Zusammenbruch des Sextadim-Schleiers am 17. Januar 1463 NGZ griffen Darturka auf P-17-25-1463 und auf Sionis an. Einer der Klone, die die Station der Grenzgänger des Schleiers überrannten, blieb nach dem Abzug seiner Artgenossen schwer verwundet zurück. Er wurde von Conail Skali gepflegt, die trotz ihres Hasses darauf verzichtete, ihn zu töten. Sie versuchte, sich mit ihm zu verständigen. In einem Moment der Unachtsamkeit griff er sie jedoch an. Sie war gezwungen, ihn mit einem Steak-Messer zu töten. (PR 2520)

Beim Kampf gegen die Elfahder um den Polyport-Hof KREUZRAD zwischen dem 19. und 24. Januar 1463 NGZ zeigte sich, dass die Darturka nach dem Tod des Frequenzfolgers Tonnvar, der sie angeführt hatte, zunächst nicht in der Lage waren, koordiniert weiterzukämpfen. Erst nach einiger Zeit gelang es ihnen, sich halbwegs selbst zu organisieren. Dennoch gelang es ihnen nicht, KREUZRAD zu halten. (PR 2521)

Ein weiteres Bespiel dafür, dass Darturka ohne Führung nicht koordiniert handeln konnten, zeigte sich, als der Frequenzfolger Sinnafoch im März 1463 NGZ auf Hibernation-6 zunächst die Kriegsordonnanz Vertebris und dann die Darturka-Wachen des Frequenzmittlers Cedosmo tötete, bevor er Cedosmos Vamu in einen Seelen-Kerker einsperrte. (PR 2535)

Am 5. April 1463 NGZ war der Handelsstern FATICO nur schwach besetzt, auch die Anzahl der aus Darturka bestehenden Wachsoldaten war gering. Dies erleichterte es Perry Rhodan und einer Flotte des Bundes von Sicatemo, den Handelsstern zu erobern. Als der Frequenzfolger Vastrear erkannte, dass FATICO nicht zu halten sein würde, zog er das aus Okrivar bestehende wissenschaftliche Personal ab, und auch er trat die Flucht an, während er den Darturka befahl, bis zum letzten Mann zu kämpfen. (PR 2544)

Auch beim Kampf um die Distribut-Depots KJALLDAR, HASTAI und LORRAND am 25. April 1463 NGZ leisteten die Darturka erbitterten Widerstand, unterlagen aber schlussendlich den Truppen des Galaktikums. (PR 2548) Gleiches galt für die Distribut-Depots ARTHA in der Galaxie Diktyon und CHORAN in Bra-Nok-Zo. (PR 2565)

Anfang Mai 1463 NGZ verwendete der Okrivar Durant, Chefwissenschaftler eines der Handelssterne des Forschungszentrums TZA'HANATH, verwundete Darturka, um dem Frequenzfolger Sinnafoch den Einsatz einer neu entwickelten Massenvernichtungswaffe unter Laborbedingungen zu demonstrieren. Die Tötung dieser Darturka war ein weiteres Beispiel dafür, wie geringschätzig die Frequenz-Monarchie mit dem Leben der Darturka umging. (PR 2584)

Am 10. Mai startete VATROX-VAMU mit seinen Jaranoc den finalen Angriff auf die Frequenz-Monarchie in Anthuresta. Auch viele Darturka waren auf Seiten der Frequenz-Monarchie an diesen Kämpfen beteiligt, Am Ende waren die Hibernationswelten Hibernation-7 und Hibernation-8 zerstört, die Entität VATROX-DAAG wurde von VATROX-VAMU verschlungen. Dieser Ausgang markierte den Anfang vom Ende der Frequenz-Monarchie. In Anthuresta verstreut existierten jetzt wohl nur noch einige 10.000 Schlachtlichter, auf denen Darturka Dienst taten, die genaue Anzahl war zunächst unbekannt. (PR 2588, PR 2589)

Am 11. Mai sammelten sich etwa 12.000 Schlachtlichter am Rande der Schneise in Anthuresta. Frequenzfolger Sinnafoch verkündete das Ende der Frequenz-Monarchie und wies die Besatzungen der Schlachtlicher an, vor den Kegelstumpfraumern der Jaranoc zu fliehen, sich überall über Anthuresta zu verstreuen und zu versuchen, ein neues Leben zu beginnen. Bereits beim Abflug wurden zahlreiche Schlachtlichter von in der Nähe befindlichen Kegelstumpfraumern zerstört, einige Schlachtlichter aber konnten entkommen, und mit ihnen sicherlich auch einige Darturka. Einer von ihnen war Cherubem, der Darturka-Kommandant von Sinnafochs VAT-DREDAR. Was genau aus diesen Darturka wurde, ist allerdings nicht bekannt. (PR 2594)

Quellen