Nikki Frickel

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit der Sonne Ftu. Für weitere Bedeutungen, siehe: Ftu (Begriffsklärung).

Nikki Frickel war Terranerin.

Im Jahre 446 NGZ war sie 72 Jahre alt. (PR 1337)

Anmerkung: Infolge eines Druckfehlers wird aus ihr in PR 1338, Kap. 7 ein Nikk Frickel.
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PR-Japan 553
© Hayakawa Publishing, Inc.
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Nikki Frickel, 446 NGZ
Heft: PR 1314 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Nikki Frickel, 1143 NGZ
Heft: PR 1410 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie war hochgewachsen, schlank, ein wenig knochig gebaut. Ihr kantiges Gesicht wirkte auf eigenartige Weise anziehend. Sie trug ihre Haare kurz geschnitten. In jüngeren Jahren besaß ihr Aussehen maskuline Züge, die im Laufe der Zeit zurücktraten. Sie war auf subtile Art attraktiv. (PR 1385, S. 8–9, ...)

Charakterisierung

Recht früh entschied sich Nikki Frickel für die berufliche Karriere und gegen private Verbindungen. Allerdings führte dies dazu, dass sie von einer gewissen Einsamkeit befallen wurde, die sie durch nächtliche Zechereien mit einer Gruppe gleichgesinnter Mannschaftsmitglieder ausglich. Die Nachtbummler von Waigeo wurden berühmt-berüchtigt.

Später wurde sie ruhiger, blieb aber immer die lebenslustige Draufgängerin. (PR 1314)

Auf ihre äußere Erscheinung legte sie wenig wert. (PR 1312)

Auch in ihrem Verhalten gab sie sich oft betont forsch – und wusste dabei sehr wohl, wie sie auf andere wirkte. (PR 1345)

Eine Gewohnheit, die sie nie ablegte, war ihr derbes Fluchen, das sie als Ventil bei psychischer Belastung brauchte. (PR 1337)

Zudem war sie eine phantasiereiche Geschichtenerzählerin, was echte oder angebliche Heldentaten anging. Unvergesslich bleibt beispielsweise die Erzählung ihres Abenteuers auf den Eisasteroiden von Phermats: Sie stürzte und stürzte und stürzte in eine bodenlos tiefe Felsspalte, scheinbar in Lebensgefahr – bis sie den Antigrav einschaltete ... Da man nie so genau wusste, wo die Wahrheit endete und die Flunkerei begann, ist es nicht erwiesen, ob es die Eisasteroiden oder die in der Erzählung erwähnte blaue Sonne Ftu wirklich gibt. Ebenso ungewiss ist, was es mit den großen Schleichjagden von Phuruman auf sich hat. (PR 1312)

Wollte sie besonders ernsthaft erscheinen, benutzte sie die Redewendung (Zitat) »[...] Beim seligen Marcello Pantalini. [...]« (PR 1371, S. 21)

Freundschaft mit Perry Rhodan

Von Perry Rhodan war sie nach dem ersten persönlichen Treffen völlig fasziniert aufgrund seines Auftretens. Ihre Freunde frotzelten, sie wäre in ihn verliebt, was Nikki Frickel aber immer bestritt. Auch den Bekannten Rhodans entging nicht, dass er und sie eine gegenseitige Faszination füreinander hegten, was jedoch keine ernsthaften Folgen hatte. Der vermeintliche Tod Frickels beim Untergang der SORONG schmerzte Rhodan sehr, und er war es auch, der Nikki Frickel vehement ins Gespräch brachte, als es um die Neuvergabe der Zellaktivatoren ging, obwohl er damit Atlan vor den Kopf stieß.

Geschichte

Einsatz in M 3

Als Kommandantin eines Beiboots der DAN PICOT diente sie in der 2. Terranischen Flotte der LFT. Dadurch war sie im Jahre 425 NGZ an der Suche nach dem Versteck der Porleyter in M 3 beteiligt. Nach der Zerstörung der DAN PICOT wurde sie Beibootkommandantin an Bord der TRAGER.

Die Endlose Armada

Nikki Frickel gehörte zur Besatzung der RAKAL WOOLVER, als diese im Jahre 426 NGZ als erstes auf die gigantische Flotte der Endlosen Armada traf. (PR 1100)

Am 24. April 426 NGZ kam Nikki Frickel von der RAKAL WOOLVER zur BASIS. Sie unterbreitete Perry Rhodan und der Führungscrew der Galaktischen Flotte ihren Plan der Trümmerreiter. Ziel war es, die Asteroiden aus dem Trümmerfeld des Frostrubins auf die feindlichen Einheiten der Endlosen Armada zu lenken. Diese hatten die Galaktische Flotte eingekesselt, einzig der Weg zum Frostrubin war noch offen. Das Vorhaben war erfolgreich und am 4. Mai konnten Nikki Frickel und ihre Trümmerreiter wohlbehalten auf die BASIS zurückkehren. (PR 1106)

Nikki Frickel war an Bord der RAKAL WOOLVER, als diese am 5. Mai 426 NGZ der BASIS durch den Frostrubin folgte. (PR 1107)

Einsatz in Pinwheel

Anfang des Jahres 430 NGZ erhielt Nikki Frickel das Kommando über die WAGEIO, ihre bewährten Wegbegleiter Narktor und Wido Helfrich wurden ebenfalls auf das Raumschiff abkommandiert. Zusammen mit einem guten Dutzend anderer Schiffe operierten sie im Bereich der Galaxie Pinwheel, um heimlich die Kartanin und die Maakar zu überwachen. Zur Jahresmitte unternahm Nikki Frickel in Begleitung von Narktor und Tosja Ferugen einen Erkundungsgang auf dem Planeten Vaalusa. Sie entdeckten geheime Werftanlagen, in denen die Kartanin mehrere neuartige, mehrstufige Fernraumschiffe zusammenbauten, deren Zweck zunächst unklar blieb. (PR 1292)

Am 30. Juli 430 NGZ traf sich Nikki Frickel auf der RAKAL WOOLVER in der Peripherie von Pinwheel mit Homer G. Adams und informierte ihn über die Geschehnisse. Ein neuer Friedensvertrag mit den Kartanin sah jedoch vor, auf jedwede Einflussnahme in den jeweiligen Heimatgalaxien der Gegenseite zu verzichten. Die Galaktiker mussten aus Pinwheel abziehen. (PR 1292)

Im Jahre 431 NGZ änderte Adams seine Meinung und initiierte die Gründung der Pinwheel Information Group (PIG) mit dem Ziel, die Geheimnisse der Kartanin und des Parataus zu lüften. Nikki Frickel, Narktor und Wido Helfrich bildeten die Führung der Organisation. Das Trio wurde scherzhaft als Triumvirat bezeichnet. Auf dem Planeten Kabarei in Pinwheel richteten sie das Hauptquartier ein. Aus Gründen der Arbeitsteilung hielt sich je einer von ihnen ständig auf Kabarei und der WAGEIO auf, während der dritte frei für andere Aufgaben war. (PR 1312)

Die Pinwheel Information Group

Spurensuche

Im Januar des Jahres 446 NGZ befand sich Nikki Frickel auf Nistroydomo in der Galaxie Fornax, als die junge Marelia Uppertreebraker während ihrer Ausbildung als Paratensorin unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Sie wurde ein Opfer von Spontaneous Human Combustion. Ihre Ausbilderin Poerl Alcoun fand die Leiche. Da es keine Zeugen des Vorfalls gab, ordnete Nikki Frickel eine forensische Untersuchung an. Ein Tötungsdelikt konnte ausgeschlossen werden. (PR 1314)

Am 9. März traf die Space-Jet NIOBE mit 13 Vironauten aus der Mächtigkeitsballung Estartu in Pinwheel ein. Bonifazio Slutch berichtete der PIG auf Kabarei über die Umtriebe der Kartanin in der 40 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie Absantha-Gom. (PR 1312)

Hinweisen von Tom Steely folgend, begann das Unternehmen Lao-Sinh. Im He-Qi-System erhoffte sich Nikki Frickel Aufschlüsse über die geheimnisvollen Flüge der kartanischen UMBALI-Schiffe. Vom 12. März bis 20. März beobachteten die Galaktiker, wie die Kartanin im  Wikipedia-logo.pngOrbit des Gasriesen Lian ein neues Fernraumschiff zusammenbauten. Einen Erkundungsgang in die Werftanlagen des Planeten am 18. März mussten Nikki Frickel, Narktor, Bonifazio Slutch und Pluthros ergebnislos abbrechen, als sie entdeckt wurden. Dafür enthüllte ein zufällig aufgefangener Funkspruch die baldige Ankunft von Dao-Lin-H'ay, einer alten Widersacherin Nikki Frickels, die zuletzt das Lao-Sinh-Projekt geleitet hatte. (PR 1312)

Mit einer kleinen Flotte lauerte die PIG der SANAA auf und stellte sie rund 10.000 Lichtjahre von Kartan entfernt. Dao-Lin-H'ay entzog sich dem Zugriff jedoch durch Flucht mit einem Beiboot. (PR 1313)

Nikki Frickel blieb ihr mit der NIOBE zwar noch einige Zeit auf der Spur – und bekam unterwegs bei einem Rendezvousmanöver mit der ALAMBRISTA sogar noch Verstärkung in Gestalt der Paratensorin Poerl Alcoun –, aber in der sternenarmen Randzone von Pinwheel verschwand Dao-Lin-H'ay spurlos. Mit ihrer Lauscherfähigkeit bemerkte Alcoun, wie die Kartanin als Nachfolgerin für eine kürzlich Verstorbene in den Kreis der Wissenden Frauen aufgenommen wurde. Der Ort des Geschehens blieb aber unauffindbar. Die NIOBE kehrte nach Kabarei zurück. (PR 1314)

Die Maakar auf Kabarei

Mitte April 446 NGZ begannen die Maakar, sich auf dem Planeten Kabarei breit zu machen. Um nicht geortet zu werden, ließ Nikki Frickel das Hauptquartier abschotten und alle Energieemissionen unterbinden. Nach und nach trafen 18 Großraumschiffe ein. Binnen vier Wochen errichteten die Maakar Dutzende Kuppelsiedlungen für 20.000 Personen und zahlreiche Recyclinganlagen, um den überreichlich vorhandenen Schrott zu verwerten – auf nachdrückliche Aufforderung durch die Kartanin. Anscheinend sollte die PIG durch die ungebetenen Gäste in Bedrängnis gebracht werden. Da sich die Besatzung des Hauptquartiers einfach einigelte, blieb der gewünschte Erfolg aus. Gegen Mitte Juni griffen dann die Kartanin selbst an, mit rund einem Dutzend Raumschiffen unter der Führung der Hohen Frau Shu-Han-H'ay. Nikki Frickel gab die offensichtlich nutzlos gewordene Tarnung auf und alarmierte per Funk die Flotte der PIG. Rund 30 Schiffe trafen ein und lieferten sich ein kurzes Geplänkel mit den Kartanin. Als deren Flaggschiff durch eine Bombe zerstört wurde, die für die Zentrale des Hauptquartiers gedacht war, zogen sich die Kartanin zurück. Der Hauptzweck ihres Manövers, die Anwesenheit der PIG gegenüber den Maakar aufzudecken, war erfüllt. (PR 1326)

Nikki Frickel erzielte jedoch mit Melerk-1, dem Chef der Maakar, eine Vereinbarung, sich gegenseitig in Ruhe zu lassen. (PR 1326)

Jäger und Gejagte

Wenig später brachten die Wissenden Frauen einen Lockvogel ins Spiel. Scheinbar zufällig stieß die WAGEIO auf ein Raumschiff der Kartanin mit den vermeintlichen Wissenden an Bord. Die ARDUSTAAR floh kreuz und quer durch die Randbereiche von Pinwheel, ohne die Verfolger abschütteln zu können, und landete schließlich auf dem Planeten Nyrello. Hier gab es Jahrtausende alte Ruinen einer frühen kartanischen Hochzivilisation – ein krasser Widerspruch dazu, dass die Kartanin erst seit wenigen Jahrhunderten Raumfahrt betrieben. Die Archäologen um Esto Wynir nutzten den Aufenthalt für Forschungszwecke. Auch Nikki Frickel erlag zeitweise dem Ruinenfieber. (PR 1327)

Die falschen Wissenden von der ARDUSTAAR begingen planmäßig Suizid. Mithilfe von Paratau lösten sie eine Explosion aus; psionisches Feuer vernichtete ihr Schiff und die 18 Frauen starben. Nur Dao-Lin-H'ay war rechtzeitig von Bord gegangen. Als sie für einen Augenblick ihre geistige Abschirmung vernachlässigte, konnte Poerl Alcoun sie aufspüren. So fiel sie am 30. Juni in die Hände der PIG. (PR 1327, PR 1337)

Nikki Frickels Versuch, Dao-Lin-H'ay nach Kabarei zu überstellen, scheiterte infolge einer lückenlosen Blockade. Die WAGEIO musste abdrehen und eine gnadenlose Hatz auf das Flaggschiff begann. Es kam zu mehreren Gefechten, in deren Verlauf die WAGEIO zusehends Schaden nahm. (PR 1337)

Alle Stützpunkte der PIG waren den Kartanin längst bekannt. Bei der vermeintlich geheimen Station Abendrot geriet die WAGEIO in eine Falle. Ein Team von Esperinnen unter Lan-Soi-K'yon startete einen psionischen Angriff. Halluzinationen überschwemmten die Besatzung, trotzdem wurde der Paratronschirm rechtzeitig aktiviert und so die Befreiung von Dao-Lin-H'ay vereitelt. Nikki Frickel konnte sogar die vier Besatzungsmitglieder von Abendrot retten und per Transmitter auf ihr Schiff holen, bevor die Esperinnen den Stützpunkt zur Explosion brachten. Die WAGEIO entkam und musste erneut vor einer Flotte der Kartanin flüchten. (PR 1337)

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Nikki Frickel bedrängt Dao-Lin-H'ay
Heft: PR 1337 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Im September 446 NGZ erreichte die WAGEIO die Riesensonne Blauer Montag. Überraschend tauchten 200 kartanische Raumschiffe auf und nahmen sie unter Beschuss. Unter konzentriertem Punktfeuer versagte der Paratronschirm. In letzter Sekunde entkam das Schiff der PIG in den Hyperraum. (PR 1337)

Schließlich kesselte eine Übermacht von mehreren hundert Raumschiffen die WAGEIO in der Nähe des Elmsfeuer-Nebels ein. Um Dao-Lins Befreiung zu verhindern, plante Nikki Frickel, die Flucht mit ihrer Gefangenen fortzusetzen. Als Begleiter wählte sie Poerl Alcoun und die vier geretteten Besatzungsmitglieder von der Station Abendrot: Donald Screen, Lydia Peel, Arsala und Ephremon. Die siebenköpfige Gruppe entkam an Bord eines Beiboots, mit dem sie in den Elmsfeuer-Nebel eintauchte. Nikki Frickels Stellvertreter Narktor übergab das Schiff an die Angreifer. Die Kartanin zerstörten die WAGEIO, gaben die Verfolgung jedoch auf, denn der Nebel war für sie raknor, also tabu. (PR 1337)

Im Elmsfeuer-Nebel

Im Zentrum des Elmsfeuer-Nebels entdeckten die Flüchtlinge das Ctl-System und landeten auf dem Planeten Ctl Zwei südwestlich der Schweigenden Stadt. (PR 1337, PR 1338)

Der Planet wurde von Robotern beherrscht, die einer strikten Hierarchie unterstanden. Dao-Lin-H'ay und Nikki Frickel machten Bekanntschaft mit Picasso, Golem und Leonardo, die ein eigenes Bewusstsein besaßen. Letzterer verschaffte ihnen Zugang in eine der subplanetaren Werften. Die dort eingelagerten Raumschiffe waren jedoch unbrauchbar, es fehlten zahllose Geräte und Schaltelemente. Um eines der Schiffe zu starten, suchte Nikki Frickel Kontakt mit dem Aufseher der Werft, dem sie den Namen Zerberus gab. Mit seiner Hilfe wurde einer der höherrangigen Roboter – ein Zweier – aktiviert, der die Besucher in die Hintergründe und die Entstehung der Ctl-Roboter einweihte: Offensichtlich hatten die Kartanin während einer ersten Blütezeit vor mehr als 50.000 Jahren die Robotzivilisation erschaffen. Später hatten sich die Roboter gegen ihre Schöpfer gewandt, und so waren diese von der galaktischen Bühne abgetreten. Nur weil einige versprengte Gys-Voolbeerah die Roboter für ihre Zwecke manipuliert hatten, konnten sich die Kartanin etwa seit dem Jahr 3000 wieder über die Westside der Galaxie Pinwheel ausbreiten. (PR 1338)

Infolge der Aktivitäten von Zerberus liefen nun aber die Abwehrmechanismen gegen unbefugte Eindringlinge an. Nikki Frickel und ihre sechs Begleiter mussten erneut die Flucht ergreifen. Da die automatischen Abwehrsysteme das Beiboot der WAGEIO als feindlich einstufen würden, ließen sie sich an Bord eines Schiffes der Ctl-Roboter bringen. Der Start erfolgte ohne Probleme, doch das Schiff wurde vollrobotisch gesteuert und ließ sich nicht beeinflussen. Kaum hatten sie den Planeten verlassen, erschienen Kampfroboter und nahmen Nikki Frickel und die anderen fest. (PR 1338)

Das Schiff brachte sie im Oktober des Jahres 446 NGZ auf die NARGA SANT, wo die Wissenden ihren Sitz hatten. Aufgrund des bevorstehenden Friedensschlusses zwischen Kartanin und Galaktikern wurden alle gefangenen Mitglieder der PIG freigelassen, während Nikki Frickel und Poerl Alcoun – je nach Betrachtungsweise als Gäste oder Geiseln – bei den Wissenden blieben, um zu garantieren, dass deren Existenz und Funktion weiterhin geheim blieben. (PR 1338)

Die Geheimnisse der Voica

Auch weiterhin hielten die Wissenden (oder Voica) mit ihren Geheimnissen hinter dem Berg – bis Ende November Ortungsgeräte der NARGA SANT eine akute Bedrohung für das 40 Millionen Lichtjahre entfernte Tarkanium , wie das Siedlungsgebiet der Kartanin in der Galaxie Absantha-Gom neuerdings genannt wurde, registrierten. Abermillionen von psionisch aktiven Elementen kreisten die vier Systeme ein. Die spontane Deflagration des dort gelagerten Parataus würde die Kolonien restlos vernichten. Vergeblich versuchten die Voica, die Führungskräfte der Kolonien über die gewaltige Distanz telepathisch zu warnen. Daher gaben sie dem Drängen von Dao-Lin-H'ay nach. Sie offenbarten, dass in der Gruft der Erleuchtung ein Schläfer ruhte, der möglicherweise einen Kontakt mit dem Tarkanium herstellen könnte, und gaben ihr Einverständnis zu einem Vorstoß in die Gruft. Dao-Lin durfte Nikki Frickel und Poerl Alcoun mitnehmen. Mit vereinten Kräften drangen die drei in die Gruft ein, überwanden alle tödlichen Fallen und erreichten das Zentrum. Dao-Lin weckte den Schläfer auf. Die beiden Gäste erhielten aber keine Gelegenheit, mit Oogh at Tarkan zu sprechen, der rund 54.000 Jahre im Kälteschlaf gelegen hatte. Die Voica belegten ihn mit Beschlag und schirmten ihn sorgfältig ab. (PR 1345)

Dao-Lin-H'ay versorgte Poerl Alcoun – unbemerkt von den anderen Voica – mit einer kleinen Menge Paratau, so dass die Paratensorin die Gespräche der Voica mit Oogh at Tarkan belauschen konnte. Dieser kündigte als erste Maßnahme an, eine Ansprache an alle Upanishad-Schüler zu halten – denn er war der Attar Panish Panisha, der die Philosophie des Dritten Weges begründet hatte. Wie dadurch das Tarkanium gerettet werden sollte, blieb unklar. (PR 1345)

Ebenfalls ohne Erlaubnis der anderen gab Dao-Lin-H'ay die Koordinaten der NARGA SANT an Guang-Da-G'ahd weiter, die vor einiger Zeit von den Voica in die Milchstraße geschickt worden war, um mit der GOI Kontakt aufzunehmen. Im Januar 447 NGZ kam Guang-Da-G'ahd in Begleitung von Gucky und Fellmer Lloyd an Bord. Oogh at Tarkan empfing sie gegen den Willen der Voica und enthüllte das letzte Geheimnis: Das Ziel der Kartanin war die Rettung der Völker aus der Galaxie Hangay im sterbenden Universum Tarkan – durch Transfer der gesamten Galaxie in das Standarduniversum! (PR 1349)

Tarkan und die Monos-Ära

   ... todo: PR 1351, PR 1354, PR 1355, PR 1370, PR 1371, PR 1386, PR 1387, PR 1388, PR 1396, PR 1399 ...

Mit ihrem Einsatzraumer SORONG, den sie Anfang 447 NGZ erhielt, verlor sie als Teil des Tarkan-Verbandes 695 Jahre in einem Stasisfeld (448 bis 1143 NGZ).

Die Vernichtung der SORONG durch einen angreifenden Cantaro-Verband überlebte sie als Einzige.

   ... todo: PR 1410, PR 1452, PR 1459, PR 1480, PR 1486, PR 1496 ...

Später wurde sie bei der Widerstandsgruppe WIDDER aktiv.

Im Jahre 1171 NGZ war sie für das Projekt UBI ES tätig, um die verschwundene Superintelligenz zu finden.

   ... todo: PR 1509, PR 1513, PR 1523, PR 1525, PR 1557, PR 1558, PR 1559, PR 1585, PR 1599 ...

Im Jahre 1173 NGZ war sie Kommandantin des Raumschiffs TABATINGA.

1174 NGZ kam sie für einen Zellaktivator in Betracht, jedoch versagte ES ihr die relative Unsterblichkeit.

Quellen

PR 1100, PR 1106, PR 1107, PR 1292, PR 1312, PR 1313, PR 1314, PR 1326, PR 1327, PR 1337, PR 1338, PR 1345, PR 1349, PR 1385