Trafalgars Killer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Action (Band 1)
PR-Action01.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Demetria
Titel: Trafalgars Killer
Untertitel: Ein Attentat in Imperium-Alpha – Perry Rhodan muss in den Demetria- Sternhaufen
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 4. April 2008
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Tako Kakuta, Tama Yokida, Jiang Zhou, Kalaab von den Dreizehn
Handlungszeitraum: 4. März 2166
Handlungsort: Terra, Trafalgar, JUNO
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, PR-Action TB 1

Handlung

Der März des Jahres 2166 ist angebrochen, und in Imperium-Alpha, dem Nervenzentrum sowohl des Solaren, als auch des Vereinten Imperiums, findet die Interstellare Handelsmesse statt, ausgerichtet vom Finanz- und Wirtschaftsminister Homer G. Adams. Aber auch Perry Rhodan, der Großadministrator, weilt am 4. März vor Ort, um verschiedene Handelsdelegationen zu begrüßen. Dem Sofortumschalter fallen schnell vier Personen auf, die wie Puppen wirken. Zwei von ihnen ordnet der Zellaktivatorträger als Victorier ein, Kolonial-Terraner von Trafalgar im Victory-System. Dann kippt während einer Besprechung sein Gesprächspartner, der ihm gegenüberstehende ferronische Gesandte Karral, vor ihm auf die Tischplatte – in der Stirn klafft das Durchschuss-Loch eines Druckluft-Nadlers. Rhodan weiß sofort, das Attentat galt eigentlich ihm.

Das Chaos bricht aus, und es dauert eine halbe Ewigkeit, vermeint Rhodan, bis die ersten Agenten der Galaktischen Abwehr eingreifen. Der erste Attentäter fällt, als Tako Kakuta auftaucht, gefolgt von Tama Yokida, der den zweiten Killer tötet. Diese erscheinen mehr denn je wie Roboter und sind nicht bereit zu kapitulieren. So fallen auch der dritte und vierte Attentäter durch Iwan Iwanowitsch Goratschin.

Am kommenden Tag hat die GalAb um Solarmarschall Allan D. Mercant erste Untersuchungen abgeschlossen. Demnach ist die Besatzung des Frachters von Trafalgar unschuldig und war komplett ahnungslos. Die vier Leichname erweisen sich als Androiden, und aus einem der Gehirne kann ein kleiner, blauer Kristall geborgen werden. Davon geht laut Fellmer Lloyd eine geringfügige mentale Strahlung aus. Die Waffen, extrem hochwertig und fremder Bauart, wurden von den Androiden in ihren Körpern in Imperium-Alpha eingeschleust.

Noch am 5. März startet Rhodan, der sich demnächst zur Wiederwahl als Großadministrator stellen muss, mit dem werftneuen Schweren Kreuzer JUNO unter Oberstleutnant Catuwande, in Richtung Victory-System. Er wird von Kakuta und Yokida begleitet, dazu 40 Agenten der GalAb. Der Großadministrator will inkognito bleiben und reist daher nicht mit seinem Flaggschiff, der THEODERICH II, in den Demetria-Sternenhaufen, zu dem Victory zählt. Der Sternhaufen ist im Übrigen ein aktives Hypersturmgebiet und 11.500 Lichtjahre von Sol entfernt. Des Weiteren haben sich auf Trafalgar Angloterraner niedergelassen, die als leidenschaftliche Teetrinker gelten.

Demetria spiegelt im Kleinen die politische Situation der Milchstraße wider. Neben Trafalgar terranischerseits existiert dort die arkonidische Grafschaft Falkan, die Mehandorwelt Sepzim, Forschungsstützpunkte der Aras, das Protektorat Grall einer dort heimischen Spezies, sowie eine versprengte Population der Magadu bzw. Eremit-Philosophen. Als Gegner fehlten nur die Akonen und Báalols.

Trafalgar hat elf Millionen Einwohner, und die Hauptstadt heißt Trafalgar City. Dort will die JUNO landen und erhält auch die Genehmigung dazu. Doch dann wird der Kreuzer vom Nordpol und weiteren Stellen aus unter Feuer genommen und stürzt ab.

Die Terraner verlassen das Schiffswrack und zählen knapp 50 Tote, darunter den Kommandanten. Dazu ebenso viele Verletzte, um die sich die Medikerin Dr. Jiang Zhou kümmert. Etwas später hat Rhodan Funkkontakt zu Administratorin Cosmai Cetera, die nichts von Abwehrforts weiß und Hilfe verspricht. Zunächst aber werden die Überlebenden erneut angegriffen. Es handelt sich um 22 Antigravplattformen, die verschieden große Roboter unbekannter Fertigung transportieren. Dieses Kontingent kann abgewehrt werden, aber es nähern sich weitere Roboter – und über Funk meldet Cetera, dass Trafalgar City ebenfalls von Robotern angegriffen wird.

Die Überlebenden werden in vier Gruppen aufgeteilt, die versuchen sollen, die Stadt zu erreichen. Rhodan, Yokida, der verletzte und im Grunde nicht einsatzfähige Kakuta, Zhou und Leutnant Floran Mareli jedoch wollen das nächstliegende Bodenfort aufsuchen. Dazu müssen sie circa 100 Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Auf ihrem Marsch begegnen sie unter anderem riesigen, 15 Meter großen Schneckenwesen, die eine Art Straße gewalzt haben, was ihnen zugute kommt. Sodann lassen sie sich von einem Fluss vorwärts tragen und nutzen dabei ihre Schutzanzüge als Auftriebskörper. Nahe dem Fort gehen sie wieder an Land – und werden von Robotern entdeckt. Nun muss Kakuta doch teleportieren und bringt zunächst Zhou und Mareli in Sicherheit. Bis zu seiner Rückkehr gelingt Yokida bei einem Roboter eine Fehlschaltung. Die Maschine funkt und benutzt dabei die Bezeichnungen Wächter und Verheerer, womit Robotertypen gemeint sind. Es besitzt des Weiteren Plasma, das den Gehirnen der Androiden gleicht, ebenfalls mit einem blauen Kristall.

An ihrem Fluchtpunkt kommen die fünf Terraner mit einem Magadu in Kontakt, der sich als Kalaab von den Dreizehn vorstellt. Er ist zur Hilfe bereit und führt sie in ein subplanetares Versteck, wo lumineszierende Pflanzen Licht spenden. Dort, 30 Meter unter der Erde, leben die Sippen der Dreizehn und der Zwanzig (zunächst bleibt unklar, wofür die Zahlen stehen) zusammen. Wie es sich zeigt, beherrschen sie verschiedene Gesänge, die psionisch unterlegt sind. Zwei Heiler helfen so mit ihrem Gesang Kakuta und Kalaab singt Rhodan die Historie seines Volkes vor.

Demnach bereisten einst die Magadu den Sternhaufen Demetria. Doch eines Tages kam es aufgrund der Schuld der Hohen Herren zum Untergang ihres Heimatplaneten Magadon. Fortan schworen sie aller Technik ab und entwickelten ihre mit der Natur und der Gesamtheit aller Schöpfung verbundene Lebensweise.

Auch bei den Magadu kommen die Terraner nicht zur Ruhe, denn Roboter dringen in die unterirdischen Höhlen ein. Da lässt sich Rhodan von Kakuta zu dem Bodenfort teleportieren. Dort legt der Großadministrator drei kleine Thermitladungen an – wie er hofft – neuralgischen Punkten ab und bringt sie zur Explosion. Das sorgt für den Abzug der angreifenden Roboter, die zum Bodenfort zurückkehren.

An einem anderen Ort: In seiner Festung beobachtet der Regent der Energie Lok-Aurazin die Vorgänge in dem Fort der Regenten, das 200 Kilometer nordwestlich von Trafalgar City existiert. Es geht verloren, aber schlimmer ist die Erkenntnis, dass dort der Großadministrator des Vereinten Imperiums weilt. Die auf Terra eingesetzten Täuscher haben demnach versagt. Bei diesem Gedanken hält Lok-Aurazin seine Memokugel fest umschlossen, die ihm mehr als alles andere bedeutet.

Indessen haben sich Rhodan und Kakuta aus dem Fort retten können und finden sich nach einer Teleportation vollkommen ausgelaugt irgendwo auf Trafalgar wieder.