Hundertsonnenwelt

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Die Hundertsonnenwelt ist die Zentralwelt der Posbis. Sie ist der Sitz des Zentralplasmas. Wie bei anderen Posbiwelten im intergalaktischen Leerraum auch handelt es sich um einen isolierten Himmelskörper, der keine Sonne umkreist.

Astrophysikalische Daten: Hundertsonnenwelt
Andere Namen: Zentralwelt der Posbis
Sonnensystem: keines
Galaxie: Leerraum
Entfernung zur Milchstraße: 311.625 Lichtjahre
Typ: Dunkelwelt, Sauerstoffwelt
Rotationsdauer: keine Eigenrotation
Schwerkraft: 1,13 g
Atmosphäre: erdähnlich, atembar
Bekannte Völker
Posbis, Matten-Willys
Besonderheiten
Trabanten: 200 Atomsonnen

Ihren Namen erhielt die Hundertsonnenwelt wegen der 200 Atomsonnen, welche den Planeten umgeben und einen niemals endenden Tag garantieren. Da es den Sprachgebrauch erleichtert, ist aber bei den Galaktikern immer nur von der »Hundertsonnenwelt« die Rede.

Anmerkung: In der brasilianischen Auflage der Perry-Rhodan-Serie heißt es aus phonetischen Gründen Zweihundertsonnenwelt.

Übersicht

Die Hundertsonnenwelt liegt im intergalaktischen Leerraum, 289.412 Lichtjahre von Arkon und 311.625 Lichtjahre von Terra entfernt. Die Entfernung zu Lookout-Station beträgt 125.000 Lichtjahre.

Sie besitzt drei Kontinente. Die Sauerstoffatmosphäre ist für Menschen atembar. Es ist eine relativ naturbelassene Welt.

Nach der Verständigung mit dem Zentralplasma bauten die Terraner ab dem 22. Jahrhundert einen Stützpunkt auf. Es wurde eine Stammbesatzung von 5000 Mann und eine dazugehörende Wohnsiedlung eingerichtet. Es entstanden sechs große Raumschiffwerften. Für rund 500.000 Personen wurde die Hotelstadt Suntown gebaut. Sie besteht im Wesentlichen aus weitläufigen Anlagen von Hochhäusern und Bungalows. Das höchste Gebäude der Sonnenstadt war das Hotel Transuniversum. Es wurde 3442 bei Kampfhandlungen zerstört. (PR 521, S. 10, 28ff)

Auf einer Fläche von zehn mal zehn Kilometern erstrecken sich unter der Oberfläche die Hyperinpotronik und das Zentralplasma. Dieses Gelände ist stark abgesichert. (PR 521, S. 44)

Die unterirdischen Bereiche der Stadt werden Subtown genannt. (PR 1405)

Es gibt eine unbekannte Anzahl unterirdischer Abwehrforts. (PR 1192)

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Heft: PR 148
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Geschichte

2114

Der Planet wurde im Jahre 2114 von den Terranern entdeckt. Bei einem Überfall durch die Laurins konnte Perry Rhodan helfend eingreifen und damit die Freundschaft der Posbis gewinnen. Das Zentralplasma und die Posbis wurden in den folgenden Jahrhunderten zu den treuesten Verbündeten der Menschheit. Das Zentralplasma bat Perry Rhodan, nach dem Großen Plasma zu suchen, von dem es nur ein kleiner Ableger war, und das auf einem unbekannten Planeten leben sollte.

3442

Während der Verdummungskastrophe in der Milchstraße durch den Schwarm wurden im Januar 3442 80.000 Wissenschaftler, insbesondere das Waringer-Team von Last Hope, zur Hundertsonnenwelt evakuiert, um ein Gegenmittel gegen die Verdummung zu finden. Auf der Hundertsonnenwelt hatte inzwischen Oberst Tahiko Anaka das Zentralplasma kalt gestellt und die Macht ergriffen. Weil er sich weigerte, mit Perry Rhodan zusammenzuarbeiten, kam es zu Kämpfen, in deren Verlauf der Oberst getötet wurde. Danach wurden die Evakuierten in Suntown angesiedelt. (PR 521)

Als beste Lösung erwies sich 3443 das GrIko-Netz.

3575

Der Robotologe Galto Quohlfahrt gelangte 3575 auf die Hundertsonnenwelt und wurde vier Jahre später als vollwertiger Posbi anerkannt.

428 NGZ

Im Jahre 428 NGZ wurde die Hundertsonnenwelt als drittes Chronofossil aktiviert, nachdem kurzzeitig der Dekalog der Elemente die Macht auf der Hundertsonnenwelt übernommen hatte und versuchte, aus ihr eine Chronodegeneration zu machen. Nach dem Erwachen der Raumriesen materialisierte die Station VERSTÄRKER nahe der Hundertsonnenwelt. Dem Hanse-Spezialisten Stalion Dove gelang die Befreiung der Gefangenen auf der Station. (PR 1222)

430 NGZ

Um 430 NGZ versuchten die Gänger des Netzes, den galaktischen Widerstand gegen die Lehre des Permanenten Konflikts von der Hundertsonnenwelt aus zu organisieren und zu unterstützen. Sotho Tyg Ian konterte dies durch Gründung einer Upanishad-Schule und der erzwungenen Ausbildung von Matten-Willys und Posbis. (PR 1300)

645 NGZ

Im Hundertjährigen Krieg der Monos-Ära verließ das Zentralplasma im Jahre 645 NGZ die Hundertsonnenwelt und fand eine vorübergehende Heimat zunächst auf dem Planeten Rijaal im Habuur-System im Halo von Andromeda, und später auf Dongan im Halpora-System, im Halo zwischen Andromeda und Andro-Beta. Währenddessen siedelten sich Gurrads als Treuhänder auf der Hundertsonnenwelt an. Diese überwachten auf Bitten des Zentralplasmas die verlassenen Anlagen in Suntown und Subtown.

1143 NGZ

Nach seinem Aufenthalt innerhalb des Stasisfelds kehrte der Tarkan-Verband im April 1143 NGZ mit Umweg über die Hundertsonnenwelt zurück zur Milchstraße. Sie trafen nur den leeren Planeten und eine Station der Gurrads an. Nach einigen Tagen Aufenthalt setzte der Verband seinen Flug fort.

Nach dem Ende von Monos kehrte das Zentralplasma wieder zur Hundertsonnenwelt zurück.

1304 NGZ

Mit der Übernahme des Zentralplasmas durch SEELENQUELL verloren die Terraner 1304 NGZ ihren wichtigsten Verbündeten. Erst mit einer riskanten Geheimoperation und der Reaktivierung des schützenden PsIso-Netzwerks wurde die Hundertsonnenwelt von SEELENQUELLS Einfluss befreit.

1346 NGZ

Der Friedensfahrer Verturlidux-44 fand die Hundertsonnenwelt und die anderen Dunkelplaneten der Posbis von Einheiten der Terminalen Kolonne TRAITOR blockiert vor. Dies galt auch für den dort stationierten Wurm der Aarus, Aarus-Zorm. (PR 2426)

1347 NGZ

Um herauszufinden, was es mit der Kodebezeichnung Komplex Astrovent auf sich hatte, flog Roi Danton, maskiert als Dantyren, mit dem gekaperten Traitank DARK GHOUL zur Hundertsonnenwelt und fand sie dem Normalraum entrückt vor. Erst in circa zehn Lichtminuten Entfernung zur Hundertsonnenwelt wurde der Planet ortbar. 300.000 deaktivierte Fragmentraumer, 536 Chaos-Geschwader, 38 Kolonnen-Forts und ein vollständiges Fabrik-Ensemble befanden sich in ihrer Nähe, auch Aarus-Zorm war noch zugegen. Außerdem wurde hier ein 24.000 Kilometer durchmessender Ring aus 2122 im ultrahohen Frequenzbereich strahlenden Energiefeldern gefunden. Es handelte sich um die Kabinette des entstehenden Chaotenders VULTAPHER. Im Juni 1347 NGZ kam MINATERG hinzu.

Der Bereich um die Hundertsonnenwelt wurde vom Kolonnen-Geometer Noryn Chapan wegen ihrer Abgelegenheit und aufgrund einer in diesem Sektor herrschenden außergewöhnlichen hyperphysikalischen Stabilität als idealen Bauplatz für VULTAPHER identifiziert. Die Hundertsonnenwelt war ebenfalls für die Umwandlung in ein Kabinett vorgesehen. (PR 2459)

Am 20. November starteten die Posbis eine Raumschlacht, um die Hundertsonnenwelt zu befreien. Dabei zeigte sich, dass die Traitanks so vorsichtig feuerten, dass die Hundertsonnenwelt nicht gefährdet wurde. Trotzdem verloren die Posbis, und ihre Flotte musste fliehen. Kurz darauf starteten der provisorisch fertiggestellte VULTAPHER und sämtliche Traitanks Richtung Sol. (PR 2497)

Anmerkung: Was aus den restlichen TRAITOR-Schiffen wird, wird nicht erwähnt.

Quellen