Lemurisch-halutischer Krieg

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Als Lemurisch-Halutischer Krieg (auch kurz Haluterkrieg oder Bestienkrieg) wird der Krieg bezeichnet, in dem die Bestien/Haluter die Lemurer vor 50.000 Jahren fast ausrotteten.

Anlass

Die Uleb aus der Großen Magellansche Wolke fürchteten, durch ein Zeitparadoxon vernichtet zu werden. Als sie die ersten Zeitexperimente der Lemurer orteten, schickten sie eine große Streitmacht bestehend aus 300 Millionen Halutern in die Milchstraße. Diese siedelten auf Halut und hatten den Auftrag, die Zeitverbrecher - die Lemurer - zu vernichten.

Beteiligte

Zeitraum

Der Lemurisch-Halutische Krieg begann im Jahre 50.080 v. Chr. mit der 1. Halutischen Großoffensive und dauerte etwa bis zum Jahre 49.988 v. Chr. Der rund 92-jährige Krieg wurde weder formal erklärt, noch gab es einen Friedensschluss.

Halutische Großoffensiven

Der gesamte Krieg kann durch die halutischen Großoffensiven in Abschnitte eingeteilt werden, die zwar nicht alle gleich angriffsstark waren, aber sich doch deutlich vom »normalen« Kriegsgeschehen abhoben. Der Abstand zwischen den einzelnen Großoffensiven betrug mehrere Jahre, da die Bestien als Individualisten nur ungern gemeinschaftlich handelten. Wenn dies allerdings geschah, dann mit ungeheurer Schlagkraft. Teilweise wurden dann auch halutische Großkampfschiffe eingesetzt. (Centauri 11)

1. halutische Großoffensive – 100.000 Kampfschiffe der Schwarzen Bestien materialisierten im Apsu-System und gingen sofort zum Angriff über. Ihr Ziel war Lemur. ZEUT griff ein und lähmte mit hypnosuggestiven Schockfronten die Angreifer und machte sie dadurch handlungsunfähig. Die lemurische Systemverteidigung konnte sich formieren. Die Schlacht dauerte einen ganzen Tag. (1. Kriegsjahr, 11. Ty des Torlon Keub, 6320 dha-Tamar, 50.080 v. Chr.) (Centauri 11)

2. halutische Großoffensive – Großer Vernichtungsschlag. An diesem Tag im 12. Jahr des Krieges erhielt Nevus Mercova-Ban zum ersten Mal Vollkontakt mit ZEUT. Während er mit der Metaintelligenz verbunden war, griffen die Schwarzen Bestien an. Ihr Ziel war die Zerstörung des Planeten. Die Lemurer wurden mit Großtorbogentransmittern evakuiert. Doch die Zeit reichte nicht. Nuklearexplosionen verwandelten das Drokarnam des Planeten in Hyperenergie, die sich sofort im Hyperraum verflüchtigte. Mit einem gewaltigen mentalen Schrei verging ZEUT. Der Planet explodierte und riss Milliarden Lemurer in den Tod. (12. Kriegsjahr, 18. Ty des Torlon Ezrach 6332 dha-Tamar, 23. Oktober 50.068 v. Chr.) (Centauri 11)

3. halutische Großoffensive – begann 6334 dha-Tamar (Centauri 11)

4. halutische Großoffensive – begann 6336 dha-Tamar (Centauri 11)

5. halutische Großoffensive

6. halutische Großoffensive

7. halutische Großoffensive

8. halutische Großoffensive – begann 6370 dha-Tamar. 50. Jahr des Krieges. 33 Tamanien galten als verloren. Eine Flucht nach Karahol wurde in Erwägung gezogen. (Centauri 11)

9. halutische Großoffensive

10. halutische Großoffensive - begann 6391 dha-Tamar (50.009 v. Chr.). 71. Jahr des Krieges. 59 Tamanien galten als verloren. Ein halutischer Verband griff am 18. Ty des Torlon Eizhel 6391 dT (22. November 50.009 v. Chr.) direkt Lemur an. Bis auf eines wurden alle Kampfschiffe in sicherer Entfernung vom Planeten vernichtet. Dieses eine Schiff konnte die einzige Großtransmitteranlage zerstören, von der aus das Sonnensechseck im Zentrum der Galaxis direkt erreicht werden konnte. Der gewaltige Krater hatte einen Durchmesser von 40 Kilometern und reichte bis zum glutflüssigen Magma in der Kruste. (Centauri 11) Die Justierungswelt des Perpan-Duos wurde vernichtet

11. halutische Großoffensive - begann 6397 dha-Tamar (50.003 v. Chr.)

12. halutische Großoffensive

13. halutische Großoffensive

14. halutische Großoffensive – Hauptsächlich Angriff auf den Justierungsplaneten Tanta III des galaktozentrischen Sechsecktransmitter (92. Kriegsjahr, 6412 dha-tamar, 49.988 v. Chr.) zur Unterbindung der Flucht der Lemurer nach Andromeda. (Centauri 11) Mehr als 500 besiedelte Welten wurden evakuiert und 30 Milliarden Flüchtlinge durch den Sechsecktransmitter zur Zweiten Insel transportiert. Ausschließlich »echte« Lemurer wurden evakuiert. (Centauri 4)

Bedeutende Wendungen des Krieges

50.068 v. Chr. (12. Kriegsjahr, 6332 dha-Tamar) – Der Planet Zeut im Apsu-System wurde vernichtet. Dadurch entstand eine Trümmer- und Staubwolke, die aufgrund des fortschreitenden Krieges nicht beseitigt werden konnte. Dies führte auf Lemur zu einer Eiszeit. (Centauri 11)

50.000 v. Chr. (80. Kriegsjahr) – Die Haluter benutzten ab etwa dieser Zeit Intervallkanonen und Paratronschirme, denen die Lemurer technisch unterlegen waren. Die Ausfallquote unter den lemurischen Einheiten stieg damit ins Unermessliche. Das Kräfteverhältnis betrug etwa 1:5 in dieser Zeit (z. B. 1 halutischer 100-Meter-Kreuzer war rein rechnerisch in der Lage, 5 gleich große lemurische Schiffe zu vernichten).

49.988 v. Chr. (92. Kriegsjahr) – Der Krieg war für die Lemurer verloren. Es ging nur noch darum, die Sonnentransmitter zu schützen, damit die Flüchtlinge (etwa. 30 Milliarden) durch sie in die Nachbargalaxie Andromeda geschickt werden konnten.

49.983 v. Chr. (97. Kriegsjahr) – Die Entwicklung des Psychogen-Regenerators kam zu spät. Zwar zogen sich die befriedeten Bestien nach Halut zurück, aber weite Teile des Großen Tamaniums waren inzwischen aufgegeben oder zerstört. Das Reich zerfiel. Nur vereinzelt hielten einige Nachkommen der Lemurer ihre Geschichte und Technik in Erinnerung. So etwa die Bewohner der Hauptwelt des 87. Tamaniums Drorah, die Akonen.

Der Arkonide Epetran da Ragnaari sammelte im Zuge seiner Nachforschungen ebenfalls umfangreiche Daten über den Konflikt und die Zeit der Lemurer. Diese Daten wurden im Epetran-Archiv gespeichert und waren nur ausgewählten Personen zugänglich.

Quellen