TRAITOR

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Die Terminale Kolonne TRAITOR ist eines der mächtigsten Instrumente der Chaosmächte. Oberbefehlshaber TRAITORS ist der Chaotarch Xrayn. Die lingua franca der Kolonne ist das Traicom.

Anmerkung: »Traitor« ist das englische Wort für »Verräter«. Laut einem Kommentar Klaus N. Fricks zu einem Leserbrief in der LKS von PR 2424 hat diese Namensähnlichkeit jedoch nichts zu bedeuten.

Es gibt Ableger TRAITORS, die Verlorenen Geschwader, die unabhängig von TRAITOR operieren. Sie sind ebenfalls nomadisch. Genaueres ist nicht bekannt. (PR 2481)

Anmerkung: Der Prolog von PR 2481 deutet an, dass vor TRAITOR andere Terminale Kolonnen existierten.

Allgemeines

Aufbau

Rein materiell handelt es sich bei TRAITOR um eine in mehreren Universen operierende, selbstversorgende, dezentrale Organisation ohne örtlich feste Einrichtungen. Wie die Entführung des Formers von Haardh beispielhaft gezeigt hat, ist dieses heimatlose Nomadentum eine der größten strategischen Stärken TRAITORS.

Laut dem Nukleus besitzt TRAITOR eine Größenordnung, die mit der Endlosen Armada vergleichbar wäre, was circa 100 Millionen Schiffe bedeuten würde. Allerdings sollte diese Zahl nicht zu genau genommen werden, da permanent in mehreren Universen mit verschiedenen Zeitabläufen Einheiten TRAITORS vernichtet und auch neu gebaut werden. (PR 2481)

Die Terminale Kolonne dient rein materiell vielfältigsten militärischen Zwecken: TRAITOR führt Feldzüge und verfügt über eine interuniverselle Logistik sowie mobile Produktionskapazitäten inklusive Infrastruktur. Diese Möglichkeiten stellt TRAITOR bei Bedarf auch anderen Dienern der Chaosmächte zur Verfügung.

TRAITOR besitzt allerdings auch einen noch wichtigeren ideellen, philosophischen Aspekt. Dieser propagandistische Aspekt dient nicht nur dem inneren Zusammenhalt, sondern garantiert für TRAITOR als Ganzes auch eine Art Transzendenz und Unsterblichkeit. Genaueres ist nicht bekannt.
Welchen Zweck TRAITOR ursprünglich hatte, ist unbekannt. Mit der Zeit ist TRAITOR zum Selbstzweck geworden. (PR 2481)

Anmerkung: Durch ihre Homogenität ist TRAITOR in allen Universen gleich. Auch werden über Jahrmillionen hinweg dieselben Völker und Raumschiffs-Baureihen eingesetzt. Dennoch scheint sich niemand an dieser Gegensätzlichkeit zum Chaos zu stören, denn durch diese Homogenität symbolisiert das System TRAITOR eine hohe Entropie.

Ziele

TRAITOR kämpft in mehreren Universen gegen die Streitkräfte der Kosmokraten. Beispielsweise führte eine Teilflotte TRAITORS einen über mehrere Jahrzehnte andauernden Feldzug in einem anderen Universum, bei dem das Kosmonukleotid TRYCLAU-3, bzw. der Zugang zu diesem Kosmonukleotid, erobert wurde.

Außerdem etabliert die Terminale Kolonne Helferzellen. Dies sind Galaxienhaufen, die unter die Herrschaft der Chaosmächte gezwungen werden und als langfristige Ressourcenlieferanten dienen. (PR 2367)

Darüber hinaus ist TRAITOR in der Lage, die Entstehung von Negasphären zu beschleunigen: Mittels der Kolonnen-Forts wird die Reife einer Negasphäre beschleunigt, und die Genprox-Analysten erleichtern die Urbarmachung einer neuen Negasphäre.

Spekulation: Eventuell ist TRAITOR sogar für die Aussaat künstlicher Proto-Chaotischer Zellen verantwortlich, den Keimen neuer Negasphären.

TRAITOR besitzt auch die technische Infrastruktur, um beim Bau eines Chaotenders zu assistieren.

Speziell in der Lokalen Gruppe hat TRAITOR folgende Aufgaben:

  • das Wachstum der Negasphäre in Hangay beschleunigen und sie beschützen
  • den Chaotender VULTAPHER bauen, der später die Negasphäre beschützen soll
  • die Ressourcen (vornehmlich Rohstoffe und Völker) aller Galaxien der Lokalen Gruppe für TRAITOR und VULTAPHER ausbeuten/sichern

Wahrscheinlich soll die Negasphäre von Hangay später als Stützpunkt für einen Feldzug TRAITORS gegen das komplette Kosmogen DORIICLE dienen.

Mitgliedschaft

Anmerkung: Eine Formulierung des Ganschkaren Poccelyn lässt sich so deuten, dass es Bestandteile TRAITORS gibt, die außerhalb deren militärischer Hierarchie stehen.
Eine andere Formulierung lässt sich so deuten, dass die Chaotender auch zu TRAITOR gerechnet werden, obwohl sie sich vielleicht auch nur auf die anwesenden konventionellen Schiffe bezieht. (PR 2481)

Es ist unbekannt, inwieweit TRAITOR die verschiedenen Machtmittel und/oder Hilfsvölker der Chaosmächte umfasst. Zum Beispiel werden in den Romanen die Verhältnisse zu den Neganen Städten und dem Dekalog der Elemente nicht genau erklärt.

Anmerkung: Möglicherweise ist diese Unsicherheit beabsichtigt und Teil des Transzendenz-Aspekts TRAITORS. Wenn TRAITOR nämlich unter den Chaosmächten keine klare Grenze besitzt, könnte sie schon irgendwie für sich beanspruchen, unendlich zu sein.

Innerhalb TRAITORS unterliegen sämtliche Personen und Sachwerte einer permanenten, gnadenlosen Bürokratie und Überwachung. Abweichungen werden nicht toleriert. Die Mitglieder TRAITORS empfinden dies aber nicht als störend, da die Unterordnung unter den Willen TRAITORS als Ideal gilt. Wenn die Ziele des persönlichen Willens sich nicht mit dem Willen TRAITORS decken, wird dies durch technische Einflussnahme korrigiert. Die Mitglieder halten dies für ethisch völlig gerechtfertigt. Erst nach der Befreiung von seiner Kralle des Laboraten wird Zerberoff schmerzhaft bewusst, wie konträr die allumfassende Kontrolle und Eintönigkeit TRAITORS zur Philosophie des kreativen Chaos stehen.

Zumindest die Soldaten TRAITORS erhalten ein Gehalt, das sie auch ausgeben können. Hinzu kommt ein Bonus, wenn sie in einem besonders gefährlichen Gebiet stationiert sind. (PR 2493)

Kultur

Es gibt unter den Völkern TRAITORS eine Legende, die lautet: Wenn je die Terminale Kolonne an die Mächte der Ordnung fällt, wird der Fesselgriff der Ordnung das Universum erstarren lassen und alles Leben ersticken. (PR 2342) Diese Prophezeiung erinnert verblüffend an jene über den Orden der Ritter der Tiefe, die besagt, dass nach dem Tod des letzten Ritters alle Sterne erlöschen.

Das Kolonnen-Mantra lautet: TRAITOR ist unbesiegbar. TRAITOR ist mehr als die Summe aller Einzelkomponenten. TRAITOR ist eine Idee, und Ideen können nicht sterben. TRAITORS Geist durchströmt jedes Mitglied seiner Heerscharen...

Es gibt unter den Soldaten TRAITORS einen illegalen Handel, beispielsweise mit Hologrammen von explodierten Feindschiffen.

Es gehört zur Philosophie TRAITORS, nichts wieder herzugeben, was sie erobert hat. (PR 2441)

Da TRAITOR permanent Kanonenfutter benötigt, treffen die Kolonnen-Gerichte sehr leicht Schuldsprüche. Oft werden tausende Wesen in einem pauschalen Verfahren abgewickelt und zum Dienst in Frontschiffen verurteilt. (PR 2444)

In jedem Raumschiff und jeder Raumstation TRAITORS gibt es eine steinerne Stele, das Monument des unbekannten Chaosdieners mit der Inschrift: »Ohne die Kolonne bin ich nichts.« (PR 2473)

Ein Abzeichen für eine gewonnene Schlacht ist ein dunkler Schmuckstein, der am rechten Handgelenk getragen wird. (PR 2475)

Hierarchie

Der Charnaz Bakr Ain Dekka (ehemals Kommandant der TRAICAH-Fabrik 1048) verglich TRAITOR mit einem Organismus, in dem jedes Volk eine Rolle erfüllt. (PR 2315, S. 29)
Ebenfalls scheint TRAITOR in Unter-Organisationen wie TRAICAH und TRAICOON unterteilt zu sein. (PR 2315, S. 44)

Die Hierarchie der Terminalen Kolonne ist in sieben Ebenen aufgeteilt. Davon sind fünf Ebenen übereinander aufgebaut und es gibt zwei Sonderebenen.

Hauptebenen

  • Chaopressor: Chaopressoren stehen angeblich stets im Rang einer negativen Superintelligenz und leiten jeweils eigenständige Feldzüge eines Teils der Terminalen Kolonne. Sie haben das Kommando über eine unbestimmte Anzahl von Progress-Wahrern. Um Kontakt mit den unteren Ebenen aufzunehmen, benutzen sie die Progress-Wahrer gewissermaßen als Relais.
    Bisher ist nur ein Chaopressor bekannt, der die Feldzüge TRAITORS leitet. Dieser ist KOLTOROC. (PR 2492)
  • Progress-Wahrer: Die Progress-Wahrer sind für einzelne, manchmal auch mehrere Galaxien verantwortlich, die im Zuge eines Feldzuges annektiert werden. Sie residieren dabei auf ihrer Dienstburg. Üblicherweise treffen sie in der Zielgalaxie ein, sobald einige Kolonnen-Forts als Vorhut etabliert wurden, und sorgen für die Verkündung der TRAITOR-Direktive. Sie sind aber auch nicht viel mehr als hochrangige Erfüllungsgehilfen.
    Bekannte Progress-Wahrer: Antakur von Bitvelt, Terkan von Voosar
  • Duale (Vize)Kapitäne: Duale Kapitäne und Vizekapitäne agieren unter Vorgaben der Progress-Wahrer in ihren Einsatzgebieten relativ eigenständig. Sie setzen strategische Vorgaben um und leiten operative Einsätze der Kolonne vor Ort. Sie werden von den Kolonnen-Anatomen aus Kopien fähiger Diener oder auch Gefangener TRAITORS erschaffen und entwickeln dabei psionische Gaben, was sie sehr wertvoll macht.
  • Einfache TRAITOR-Völker: Auf der untersten Ebene stehen die einfachen TRAITOR-Völker, die auf den Schiffen der Kolonne Dienst tun. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Mor'Daer, Ganschkaren, Koda Ariel und viele weitere. Sie werden durch ein eigenes Rangsystem organisiert. Bekannt sind bisher nur diese militärischen Dienstgrade sowie die internen Hierarchien der Awour und Kolonnen-Anatome.

Sonderebenen

Zudem sind zwei Sonderebenen in der Hierarchie der Terminalen Kolonne bekannt. Sie besitzen Sonderstellungen und den Galaktikern ist noch unklar, wer ihnen gegenüber weisungsbefugt ist.

  • Dunkle Ermittler: Die Dunklen Ermittler dienen TRAITOR als Ganzem als Kundschafter. Sie werden aber auch von den Progress-Wahrern direkt eingesetzt, um potenzielle Angriffsziele auszuspionieren. Sie wurden nur durch die Aussicht auf Heilung von ihrer qualvollen Existenz in die Dienste der Chaosmächte gelockt. Der Chaotarch Xrayn befahl schließlich ihre Eingliederung in die Terminale Kolonne TRAITOR. Als einige Dunkle Ermittler herausfanden, dass der Refaktive Sprung Betrug ist, beschlossen sie, TRAITOR zu sabotieren.
  • Terminale Herolde: Die Terminalen Herolde sind den Chaopressoren und den Progress-Wahrern zugeordnet. Es ist unklar, ob sie nur Boten sind, die Befehle an niederrangige Ebenen überbringen, oder ob sie selbst Befehlsgewalt besitzen. Als Fortbewegungsmittel benutzen sie die gleichen Raumschiffe wie die Dunklen Ermittler: die Quell-Klipper.

Völker

Name Zeitraum Aufgabenbereich Bemerkungen Quellen
Awour um 14. Jahrhundert NGZ Kopfjäger Humanoide PR 2316
Charnaz Bakr um 14. Jahrhundert NGZ Prospektoren Bestien-Abkömmling PR 2309
Czé um 14. Jahrhundert NGZ Diener pflanzenartig; bilden mit den Kih Zwieheiten, werden dann als Betreuer und Leibdiener eingesetzt PR 2419
Dunkle Ermittler (bzw. Quanten der Finsternis) ab 51 Mio. v. Chr. Kundschafter, Datensammler Abkömmling des Elements der Finsternis, der in einem Quell-Klipper reist PR 2300
Effremi um 14. Jahrhundert NGZ Verwalter, Statistiker, Logistiker Nagetier-artiges Erscheinungsbild PR 2342
Gaganjas um 20 Mio. v. Chr. unbekannt PR 2444
Galchinen unbekannt seit langem ohne Funktion reptiloid; 1344 NGZ angeblich ausgestorben (ihr letztes Schiff wurde vernichtet), in Wahrheit desertiert PR 2319
Ganschkougan / Guschkar (PR 2404) / Ganschkaren ab 60 Mio. v. Chr. Wissenschaftler und Techniker Avoide; sehr weit verbreitet in TRAITOR PR 2301
Genprox-Analysten 20 Mio. v. Chr.;
14. Jahrhundert NGZ
Wissenschaftler für Mutationen in Negasphären Wasserstoffatmer; extrem kleinwüchsig PR 2428
Ghulanten unbekannt Schnittstelleningenieure wurmartig, 30 m lang; in Negasphäre entstanden PR 2481
Guyll Vro'ems um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt Bestien-Abkömmling, 5 m groß; zeigen sich in CRULT nur bei Tag PR 2473 S. 24 (erwähnt)
Jonaser um 20 Mio. v. Chr. unbekannt bärenartiges Aussehen; aggressiv; vermutlich um 20 Mio. v. Chr. aus TRAITOR entfernt worden PR 2446
Joppelaren um 14. Jahrhundert NGZ Konterpretatoren schneckenartig; unbeliebt bei anderen Völkern PR 2472
Kalikariden um 14. Jahrhundert NGZ Wachpersonal? Plasmawesen; hartnäckig, phantasielos PR 2472
Kanesh'til unbekannt unbekannt PR 2481 S. 25 (nur erwähnt)
Karess'chhagi um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt PR 2474 S. 19 (nur erwähnt)
Kas'h um 14. Jahrhundert NGZ Dimensionstheoretiker humanoid PR 2475
Kestimen um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt dreieckiger Körperbau PR 2342
Kih um 14. Jahrhundert NGZ Diener wurmartig; bilden mit den Czé Zwieheiten PR 2419
Koda Aratier um 14. Jahrhundert NGZ Gestaltwandler Plasmawesen; sehr leistungsfähige Gestaltwandler, werden nur als seltene Spezialeinheiten eingesetzt PR 2396
Koda Ariel um 14. Jahrhundert NGZ Gestaltwandler, Suggestoren (Spione, Saboteure, Attentäter) Plasmawesen PR 2322
Kolonnen-Anatome um 20 Mio. v. Chr.;
14 Jahrhundert NGZ
Mediziner, Gen-Techniker Humanoide PR 2305
Kolonnen-Motivatoren 20 Mio. v. Chr.;
14 Jahrhundert NGZ
erzeugen Loyalität zu TRAITOR nebelartig PR 2309
Koryphen um 14. Jahrhundert NGZ Wissenschaftler z.b.V. Cephalopoden; 1345 NGZ nahezu ausgestorben PR 2348
Limpes um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt humanoides Erscheinungsbild PR 2338
Mal-Trazzen um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt humanoides Erscheinungsbild PR 2338
Mikro-Bestien um 14. Jahrhundert NGZ Sturmtruppen, Assassinen des Chaos Bestien-Abkömmling PR 2300
Morgotha Aldaer / Morgoth'Daer (PR 2404) / Mor'Daer ab 60 Mio. v. Chr. Soldaten Reptiloide; sehr weit verbreitet in TRAITOR PR 2301
Nyschitzich um 20 Mio. v. Chr. Soldaten? PR 2367 S. 32
Oahm'Cara um 14. Jahrhundert NGZ Kolonnen-Geometer, Zyklon-Scouts Insektoide PR 2352
Palkari seit unbekannt;
14. Jahrhundert NGZ
T-Prognostiker schneckenartig; später Cyborgs PR 2480, PR 2481
Ph'akutu um 20 Mio. v. Chr. unbekannt arbeiten mit Urenzo Sa'pha zusammen PR 2444
Prophozeuten um 14. Jahrhundert NGZ Kundschafter, Vorhut, Nachhut, Resteverwerter Hyänen-artiges Aussehen; nur durch ihre Gier in den Diensten TRAITORS PR-Extra 2, PR 2336
Protynen ≈25 Mio. v. Chr.(?)
- 20 Mio. v. Chr.(?)
Funk- und Ortungs-Spezialisten? Plasmawesen; um 20 Mio. v. Chr. nahezu ausgestorben PR 2425
Pryym um 20 Mio. v. Chr. Soldaten? PR 2406
Sojati um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt wurmartiger Körperbau PR 2472 S. 31 (erwähnt)
Taxxmah um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt Zeitspürer PR 2474
Thi-Thiram-Thiramskläta um 14. Jahrhundert NGZ Umraum-Pflegerinnen humanoid; Koordination großer Flotten PR 2472 S. 10 (erwähnt), PR 2473
Toraks um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt zylindrischer Körperbau, grüne Haut PR 2474
Uponccer um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt PR 2473 (erwähnt)
Urenzo Sa'pha unbekannt unbekannt heimlich desertiert, um 20 Mio. v. Chr. ausgestorben PR 2444
Yong-Dreq-Kreaturen um 14. Jahrhundert NGZ Arbeiter bakterienartig, humanoid PR 2301
unbenanntes Volk um 1,5 Mio. v. Chr. Techniker birnenförmige Körper, sechs Tentakelarme mit je acht Fingern, Fortbewegung im All durch natürlichen Gasausstoß PR 2367 S. 12
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt kugelförmiger Körper ohne Kopf, 3 Beine mit je 5 Gelenken PR 2342 S. 26
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt reptiloid, 2 Köpfe, bulliger Körperbau PR 2342 S. 26
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt arachnoid, 6 Beine, flacher Kopf mit Sehfäden und 2 Mündern PR 2342 S. 13f
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt insektoid PR 2475 S. 44
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt grellroter Schnabel; eine Hälfte eines unbenannten Dualen Kapitäns PR 2487 S. 6
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt wulstige Hornlippen; eine Hälfte eines unbenannten Dualen Kapitäns PR 2487 S. 6
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt insektoid, Schädel besitzt dünne Tentakel mit Scheren am Ende; eine Hälfte eines unbenannten Dualen Kapitäns PR 2487 S. 42
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt fischartig, Schädel ist stromlinienförmig mit schwarzen Augen, Kopf steckt in einem durchsichtigen Gefäß mit grünem Wasser und Sauerstoffbläschen; eine Hälfte eines unbenannten Dualen Kapitäns PR 2487 S. 42
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt schildkrötenartig PR 2496 S. 44
unbenanntes Volk um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt wurmartiger, kleiner Körperbau; mit Pigmentflecken übersät, die sich bewegen können PR 2496 S. 44
unbenanntes Volk um 1,5 Mio. v. Chr. unbekannt wurde nach langer Testphase in die Dienste TRAITORS gezwungen PR 2367
unbenanntes Volk;
(eventuell Subinaten)
um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt kaktusartiger Körperbau PR 2472
unbenanntes Volk;
(unbekannt, ob es wirklich existiert)
um 14. Jahrhundert NGZ unbekannt Quallen- bzw. schleimartig PR 2472
unbenanntes Volk;
(unbekannt, ob es wirklich existiert)
unbekannt unbekannt sieht aus wie Metallgerüst PR 2481


Ob die Tarnii KOLTOROC und die String-Legaten zu TRAITOR gezählt werden können, ist unbekannt. Sie zählen vielleicht als Privatbesitz von KOLTOROC.

Einheiten der Terminalen Kolonne

TRAITOR verfügt auch über Kampfroboter, allerdings wurden sie während des gesamten Hangay-Feldzugs nur ein einziges Mal beobachtet: als Wachtruppen für den Komplex Astrovent. (PR 2496)

Allgemein

  • Traitanks:
    Die schlanken, diskusförmigen Traitanks sind die Standard-Kampfschiffe der Terminalen Kolonne. Sie waren allen bekannten Raumschiffs-Einheiten der Milchstraße vor der Entwicklung des VRITRA-Geschützes weit überlegen. Einzelne Traitanks sind den Kobaltblauen Walzen der Kosmokraten deutlich unterlegen.
  • Kolonnen-Fähren:
    Kolonnen-Fähren bringen Kolonnen-Forts in zerlegtem Zustand an ihrem Einsatzort oder transportieren aus 484 Traitanks bestehende Chaos-Geschwader in ihr Einsatzgebiet. Sie können aber auch größere Gebilde huckepack transportieren.
  • Dunkelkapseln:
    Dunkelkapseln werden von den Mikro-Bestien für Attentate eingesetzt. Sie dienen aber auch allgemein als Beiboote größerer Einheiten.
  • Koffter:
    Die Koffter sind kleine, standardisierte Fluggleiter für den Transport von Personen und leichten Lasten.
  • Kolonnen-Forts:
    Die Kolonnen-Forts dienen TRAITOR als kleinere Flottenstützpunkte in feindlichem Gebiet. Auf jedem Kolonnen-Fort wird mindestens ein Chaos-Geschwader stationiert.
    Wenn mehrere Kolonnen-Forts zusammengekoppelt werden, kann mit solchen Gebilden die Entstehung einer Negasphäre beschleunigt werden.

Versorgungseinheiten

  • Kolonnen-Docks:
    In den Kolonnen-Docks werden alle Einheiten der Terminalen Kolonne überholt. Insbesondere wird hier die nach dem »Black-Box-Prinzip« eingekapselte Technologie gewartet, auf die die Kolonnen-Völker keinen Zugriff haben.
  • TRAICAH-Fabriken:
    Die TRAICAH-Fabriken sind gigantische Raumschiffe zur großmaßstäblichen Ausbeutung ganzer Planeten. Sie sind für die Ressourcenbeschaffung TRAITORS verantwortlich. Als Mannschaften dienen Charnaz Bakr.
    • Prospektoren-Kreuzer:
      Für Einsätze direkt vor Ort werden von den TRAICAH-Fabriken die Prospektoren-Kreuzer als Beiboote eingesetzt.
  • TRAIGOT-Fabriken:
    Die TRAIGOT-Fabriken sind für die industrielle Produktion aller Gerätschaften und Technologien der Terminalen Kolonne TRAITOR zuständig.
  • TRAI-Versorger:
    Die TRAI-Versorger sind schwach bewaffnete Frachtschiffe, die die Versorgung von Raumstationen und Stützpunkten mit Rohstoffen sicherstellen.

Befehlseinheiten

RUFER:
Ein RUFER ist eine Navigations-Bake für den einmaligen Gebrauch. Er lotst Dienstburgen universenübergreifend in von TRAITOR noch unerschlossenes Gebiet.
  • Negane Stadt:
    Die Neganen Städte dienen dazu, einem Chaotarchen ohne Transformsyndrom den Eintritt in eine Negasphäre zu ermöglichen. Außerdem dient sie dem Ausbau einer neuen Negasphäre. Sie verwendet zwar nicht die in TRAITOR übliche Technologie, bei Bedarf wird aber von TRAITOR Ersatz produziert. (PR 2462)

Sondereinheiten

  • Kolonnen-MASCHINEN:
    Die Kolonnen-MASCHINEN werden bei großmaßstäblichen technischen Problemlösungen eingesetzt. Sie sind technisch exorbitant ausgestattet und schwer bewaffnet.
  • Raum-Zeit-Router
    Die Raum-Zeit-Router ermöglichen konventionell ausgestatteten Raumschiffen die Navigation im Bereich einer Negasphäre.
  • Entropischer Zyklon:
    Ein Entropischer Zyklon dient der großmaßstäblichen Vernichtung von Leben und erhöht die Entropie, was das Wachstum Proto-Chaotischer Zellen beschleunigt.
    • Rohrtender:
      Die Rohrtender sind Schlepper-Einheiten, die bisher nur im Zusammenhang mit Entropischen Zyklonen beobachtet wurden.
  • Dunkle Archive:
    TRAITOR besitzt spezielle Archiv-Einheiten, in denen die Dunklen Archive untergebracht sind.

Raumschiffe bestimmter Völker

  • Skapalm-Barken:
    Die Skapalm-Barken sind fliegende Hospitäler, in denen die medizinische Versorgung der Mitglieder der Terminalen Kolonne durch die Kolonnen-Anatome sichergestellt wird. (Allerdings wird auch hier rationiert, sodass nicht jeder Anspruch auf die teuersten und aufwändigsten Behandlungen hat.) Sie dienen auch als Forschungsstätten. Hier werden unter anderem die Dualwesen hergestellt.
  • Staatenschiffe: Die Staatenschiffe der Tarnii KOLTOROC machen die Flottenbewegungen TRAITORS mit, dienen allerdings vermutlich ausschließlich als Reservat für die Mündel KOLTOROCS.
  • Koltogor: Der ähnlich wie die Staatenschiffe aufgebaute ewige Kerker Inkadyes nimmt ebenfalls eine Sonderstellung innerhalb TRAITORS ein.

Flottenstruktur

  • Chaosgeschwader:
    Chaosgeschwader sind die Kampfeinheiten der Kolonne, ein Geschwader besteht aus 484 Traitanks. Bei Reisen zwischen Universen werden sie von Kolonnen-Fähren transportiert. Normalerweise wird jedes Kolonnen-Fort mit einem Chaosgeschwader bestückt.
    Chaos-Geschwader werden auch eingesetzt, um Proto-Chaotische Zellen gezielt in bestimmten Raumgebieten zu verbreiten. (PR 2447)
Anmerkung: Eventuell bezieht sich die Romanstelle auf Chaos-Schiffe im Allgemeinen.
  • Sequin-Doar:
    Als Sequin-Doar wird ein Verband von 66 TRAIGOT- und 22 TRAICAH-Fabriken bezeichnet. Er ist in der Lage, zusammen mit einigen Kolonnen-MASCHINEN einen Planeten in Parzellen umzuwandeln.
  • Operationsflotte:
    Eine vollständige Operationsflotte besteht aus insgesamt 2112 TRAIGOT- und TRAICAH-Fabriken.

Spezialeinheiten

TRAITOR besitzt nicht nur militärische Aufgaben und verfügt deswegen über eine Vielzahl von Spezialisten und Spezialeinheiten für die verschiedensten Situationen.

Spekulation: Wahrscheinlich können nur Ränge vom Dualen Kapitän aufwärts ihren Einsatz befehligen.
  • Assassinen des Chaos:
    Die Mikro-Bestien werden als Assassinen des Chaos tätig. Gemäß der Vorgabe, dass Ressourcen einer von TRAITOR zu erobernden Galaxie nicht verschwendet werden dürfen, sollen die Assassinen zu Beginn der Invasion »Enthauptungsschläge« gegen die wichtigsten Intelligenzvölker der Zielgalaxie führen. Zu diesem Zweck ermorden sie die Regierungschefs und andere wichtige Persönlichkeiten dieser Völker.
  • Chaos-Phalanx:
    Als Chaos-Phalanx wird eine Gruppe von Strangeness-resistenten Angehörigen der Terminalen Kolonne TRAITOR bezeichnet, die auf den Dienstburgen eingesetzt wird, um die Handlungsfähigkeit nach einem Universumswechsel relativ schnell wieder herstellen zu können.
  • Dunkle Ermittler:
    Die Dunklen Ermittler dienen ganz TRAITOR als Späher und sind deswegen überall anzutreffen.
  • Kolonnen-Anatome:
    Die Kolonnen-Anatome sind nicht nur als bloße Ärzte in TRAITOR tätig, sondern erfüllen vielfältige Aufgaben: Sie stellen Dualwesen her, sie werten die TRAITOR-Völker genetisch auf und sie versehen Geheimnisträger mit einer Kralle des Laboraten. Nebenbei versuchen sie für TRAITOR einsatzfähige Kampfkreaturen zu klonen.
  • Kolonnen-Motivatoren:
    Kolonnen-Motivatoren verhindern durch unterschwellige, paranormale Beeinflussung aufrührerische Gedanken und sorgen für Loyalität zu TRAITOR. Sie werden bei mangelnder Disziplin von TRAITOR-Völkern eingesetzt sowie um den Widerstand gefangener Feinde zu brechen.

Vorgehensweisen

Anmerkung: Die folgenden Beschreibungen wurden nur aus den Romanen extrapoliert. Vollständigkeit und Korrektheit kann nicht garantiert werden.

Feldzug

Ein normaler Feldzug läuft normalerweise so ab, dass die Dunklen Ermittler Dossiers über das Zielgebiet anlegen. Diese Dossiers werden dann an den Chaopressor, die Progress-Wahrer und die Dualen Kapitäne und Vize-Kapitäne weitergereicht.

Die ersten Truppenteile im Zielgebiet sind die Prophozeuten, die auch als Kundschafter dienen.

Mit Kolonnen-Fähren werden Kolonnen-Forts und Traitanks in die Zielgalaxie gebracht. Die Kolonnen-Forts werden im Schutz von Tarn-Schirmen montiert und bestückt. Falls erforderlich, werden Koda Ariel zur Infiltration auf die wichtigsten Welten geschickt. Sobald TRAITOR bereit für einen Angriff ist, werden die Assassinen des Chaos ausgesandt, um Staatsoberhäupter und dergleichen zu ermorden.

Schließlich eröffnet TRAITOR die offene Konfrontation, indem die Traitanks die wichtigsten Sonnensysteme erobern.

Nachdem ein Gebiet erobert wurde, wird die TRAITOR-Direktive verkündet, um der Bevölkerung Verhaltens-Richtlinien zu geben. Guerillas werden von Traitanks, Mor'Daer, Assassinen des Chaos und Koda Ariel bekämpft. Gegebenenfalls werden Kolonnen-Motivatoren eingesetzt um wichtige Persönlichkeiten auf die Seite TRAITORS zu ziehen.

Anschließend wird die Galaxie durch die heimische Infrastruktur und TRAICAH-Fabriken ausgebeutet. Interessante Völker werden vermutlich in TRAITOR zwangsintegriert, eventuell in der Form von Klonen.

Nachdem alle Ressourcen abgebaut sind, zieht TRAITOR ab. Die Prophozeuten bleiben bis zuletzt um noch nach Beute zu suchen.

Hilfestellung für Chaotender

Falls beim Bau eines Chaotenders Hilfestellung geleistet werden soll, so kommen weitere Einheiten zum Einsatz: Die Installationen, die in den Chaotender integriert werden sollen, werden (eventuell noch vor der Eroberung) mit Dunklen Obelisken markiert. Sobald das Gebiet gesichert ist, legen die Oahm'Cara als Kolonnen-Geometer die exakten Vorgaben für die Parzellierung fest. Sie sind für alle Angelegenheiten zuständig, bei denen es um Vermessung geht, seien es Normalraum oder Hyperraum.

Anschließend wird der Planet von Kolonnen-MASCHINEN zerlegt: Die markierten Gebiete werden isoliert, der Rest des Planeten wird in Energie verwandelt, welche gleich gespeichert wird.

An den Bauplatz eines Chaotenders werden strenge Anforderungen gestellt: Er muss möglichst frei von gravitatorischen Störungen sein, und das Hyperspektrum muss in bestimmten Bereichen des UHF-Bandes eine hohe Stabilität aufweisen. Den Kolonnen-Geometern obliegt es, einen solchen geeigneten Bauplatz zu finden.

Hilfestellung für Negasphäre

Proto-Negasphären sind normalerweise sehr kurzlebig, da sie von Kosmischen Messengern schnell wieder aufgelöst werden. Um die Proto-Negasphäre zu schützen, erobert TRAITOR also das Zielgebiet. In einer geeigneten Umgebung wird aus mehreren tausend Kolonnen-Forts GLOIN TRAITOR zusammengebaut, wobei die T-Prognostiker für dessen Steuerung unerlässlich sind. Diese Manipulation führt nach einer Weile zur Bildung eines Grenzwalls.

Die Entwicklung der Proto-Negasphäre kann mit weiteren Kolonnen-Fort-Konstrukten und durch Kolonnen-MASCHINEN beschleunigt werden.

Demselben Zweck dienen Entropische Zyklone. Sie müssen von Zyklon-Scouts aus dem Volk der Oahm'Cara im Zielgebiet gelenkt werden, sonst weichen sie vom Kurs ab.

Wenn die Entwicklung der Proto-Negasphäre weit genug fortgeschritten ist, bilden sich durch das Vibra-Psi neue Lebensformen. Es obliegt den Genprox-Analysten, solche Wesen zu finden, die von Geburt an eine Affinität zu den Chaosmächten besitzen: die Emanationen. Sie werden (so möglich) unter Kontrolle gebracht und in TRAITOR eingegliedert.

Nach der Etablierung des Grenzwalls sorgt GLOIN TRAITOR dafür, dass die Naturgesetze chaotisch werden.

Technik

Die Terminale Kolonne verfügt über standardisierte Supratronische Technik, deren Funktionsweise nicht genau bekannt ist. Sie verwendet Energieformen im UHF- und SHF-Bereich des Hyperspektrums, die durch die Erhöhung der Hyperimpedanz weniger beeinträchtigt werden. Allerdings müssen auch die Einheiten der Terminalen Kolonne an die Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz angepasst werden. (Glossar PR 2306, PR 2330)

Die fortgeschrittene Technik der Terminalen Kolonne ist in so genannten Black Boxes verkapselt. Die Aggregat-Module können somit nicht von den Raumschiffsbesatzungen selbst repariert werden. Versucht man, die Black Boxes zu öffnen, zerstören sie sich selbst. Bei sehr schweren Schäden neigt diese gekapselte Technik zur Selbstvernichtung in einer Kettenreaktion. (PR 2300, PR 2331, PR 2342)

Der wichtigste Werkstoff der Terminalen Kolonne scheint der Ricodin-Verbundstoff zu sein. Dieses Material entstammt vermutlich einem Proto-Chaotischen Universum und wird vor allem für den Raumschiffsbau verwendet.

  • Offensive Waffensysteme:
    Die Haupt-Offensivwaffe TRAITORS ist der Potenzialwerfer. Die Waffe erzeugt in einer Raumkugel von bis zu 25 Kilometern Durchmesser ein Gravitationsfeld von der Stärke eines Neutronensterns, so dass innerhalb von Sekundenbruchteilen circa 120 Milliarden Gravos auf das angegriffene Ziel einwirken.
    Zusätzlich verfügen die Einheiten von TRAITOR über multifunktionale Kombinationsgeschütze. Zu den lichtschnellen Modi gehören der Paralysatormodus, Desintegratormodus, Thermostrahlmodus und Kern-Fernzünder-Modus. Hier werden Kernschussweiten bis zu etwa 300.000 Kilometern erreicht.
    In den Überlichtmodi werden Kernschussweiten bis zu 15 Millionen Kilometern erreicht. Im Intervallmodus kann zwischen Dauerstrahl, gepulst und Burst gewählt werden. Ebenfalls überlichtschnell ist Paratron-Aufriss-Modus. Der Paratron-Aufriss erreicht einen Durchmesser von bis zu 2000 Kilometern. (PR Kommentar 2339)
  • Defensive Waffensysteme:
    Die wichtigsten Defensivsysteme der Terminalen Kolonne sind die so genannten Dunkelfelder, die einen überlegenen Ortungsschutz darstellen, und die Fraktalen Aufriss-Glocken, die als Schutzschirme dienen.
    Die Paratronkomponente dieser »Hybridschirme«, ist im ultrahochfrequenten Bereich des hyperenergetischen Spektrums zwischen etwa 0,95×1015 bis 3,9×1015 Kalup mit einer pedogepolten Kapazität - vergleichbar der Individualaufladung durch Báalols) - supratronisch aufgeladen.
    Vermutlich können die Kolonnen-Einheiten beide Systeme nicht ohne Einschränkung gleichzeitig einsetzen. (PR Kommentar 2327, PR Kommentar 2339)
  • Energieversorgung:
    Der Energiebedarf aller Einheiten der Terminalen Kolonne wird mit so genannten Energiekernen gedeckt. Es ist nicht bekannt, ob es sich hierbei lediglich um Energiespeicher handelt, oder ob diese Aggregate auch der Energieerzeugung dienen. (PR Kommentar 2338)
  • Ortungstechnik:
    Über die Ortungstechnik der Terminalen Kolonne ist kaum etwas bekannt.
    Die Einheiten der Terminalen Kolonne sind nicht in der Lage Schiffe im Linearflug mit Halbraumspürern zu verfolgen. Möglicherweise beruht diese Einschränkung darauf, dass die Schiffe von TRAITOR beim Überlichtflug selbst nicht den Halbraum benutzen. (PR 2341)
    Unklar ist inwieweit die Einheiten der Terminalen Kolonne selbst Dunkelfelder anmessen können. Die Assassinen des Chaos verwendeten im Einsatz so genannte Dunkel-Filter, die auf aktiv ausgesendeten Peilsignalen durch Kolonnen-Funk basierten. (PR 2300)
    Die Ortungsgeräte der Traitanks können den TERRANOVA-Schirm des Solsystems nicht durchdringen. (PR 2349)
Anmerkung: Es ist unklar, wie sich das mit den Schilderungen in anderen Romanen verträgt, in denen Traitanks rechtzeitig vor dem Ausschleusen von Raumschiffen aus dem TERRANOVA-Schirm am Austrittspunkt positioniert wurden. (PR 2322, PR 2326)

Geschichte

ca. 69 Millionen v. Chr.

Ein Emissär der Chaotarchen, möglicherweise ein Klon Saddreyus, kontaktierte KOLTOROC und bot ihm eine leitende Position in einer geplanten Instanz namens TRAITOR an. KOLTOROC war deshalb so wertvoll für die Chaotarchen, da er sich in einer Proto-Negasphäre orientieren konnte. Im Gegenzug offerierten die Chaotarchen ihm das letzte Wissen des Universums. KOLTOROC wurde in der Negasphäre von TRIICLE-9 zum Chaopressor ausgebildet. (PR 2492)

Die Progress-Wahrer standen bereits in den Diensten der Chaosmächte und Krallen des Laboraten wurden bereits verwendet. (PR 2492)

Der Emissär drückte sich so aus, man "könnte" TRAITOR als eine verbesserte Version der Endlosen Armada bezeichnen. (PR 2492)

unbekannter Zeitpunkt

Irgendwann zwischen 68 Millionen v. Chr. und 60 Millionen v. Chr. (genaues Datum unbekannt) wurde TRAITOR gegründet. Traitanks hießen damals noch TRAI-Panzer, TRAIGOT-Fabriken hießen TRAIGUT-Fabriken und die Skapalm-Barken hießen noch TRAI-SKALM-Barken. (PR 2492)

Auf Initiative von KOLTOROC wurde mit der Erschaffung von Dualen Wesen begonnen. Eigentlich startete er das Projekt aus philosophischen Gründen. KOLTOROCS Hoffnungen bewahrheiteten sich: Die Duale stellten sich als wertvoller Beitrag zu TRAITOR heraus. (PR 2492)

unbekannter Zeitpunkt

TRAITOR versuchte die Entität Geburtshelfer zu erpressen, damit diese ein Volk mit bestimmten genetischen Eigenschaften lieferte. Geburtshelfer fand die Drohung lächerlich, überreichte allerdings das Volk der Palkari trotzdem als Geschenk. Die Palkari galten in TRAITOR als die unerreicht besten Mathematiker sämtlicher TRAITOR bekannter biogener Völker. (PR 2481)

ca. 60 Millionen v. Chr.

Im Universum Eud'y-Asor-Jaroso wurde die Gouverneurin der Galaxie Eudoccia von den Herolden KOLTOROCS verführt, diktatorisch zu regieren und Millionen Traitanks zu produzieren. Die Mor'Daer und die Vorfahren der Ganschkaren wurden ihr als Hilfsvölker angeboten und traten so zunächst indirekt in den Dienst TRAITORS.

Die Traitanks wurden abgeholt, und kurz darauf zerschlug der Kosmokraten-Roboter Srivonne diese Operation.

ca. 51 Millionen v. Chr.

Die Dunklen Ermittler standen schon eine Million Jahre in den Diensten der Chaosmächte, als der Chaotarch Xrayn ihren Beitritt zu TRAITOR befahl.

unbekannter Zeitpunkt

Anmerkung: Diese Geschehnisse fanden ungefähr 50 Millionen v. Chr. statt.

Xrayn und KOLTOROC hielten in einer Negasphäre eine Besprechung über den Ausbau von TRAITOR ab. Dabei ging es unter anderem um Helferzellen und Dunkle Ermittler.

Um diese Zeit waren bereits Terminale Herolde in TRAITOR aktiv. (PR 2492)

ca. 20 Millionen v. Chr.

TRAITOR unterstützte die Entwicklung der Proto-Negasphäre von Tare-Scharm. Da ARCHETIM eine Retroversion der Negasphäre plante, wurde die Pressor-Garde Chada Saryeh ausgesandt, um in seiner Heimatgalaxie Phariske-Erigon Schrecken zu verbreiten und durch Überfälle Truppen zu binden. Ein Angriff TRAITORS auf die Tare-Scharm vorgelagerte Kleingalaxie Tare-Minor wurde durch die vereinten Kräfte ARCHETIMS und der Sekundim nach verlustreichen Kämpfen zurückgeschlagen.

Mit Hilfe von GESETZ-Gebern starteten die Truppen ARCHETIMS immer wieder Überfälle nach Tare-Scharm, um gegen Proto-Chaotische Zellen und ihre späteren Entwicklungsstufen vorzugehen. Nur Dank zahlenmäßiger Überlegenheit behielt TRAITOR die Oberhand. Die Zeit spielte jedoch für sie, da die Entwicklung der Negasphäre stetig voranschritt.

Durch einen Zufall gelangten der Terminale Herold Glinvaran und der Duale Kapitän Ekatus Atimoss in ARCHETIMS geheimen Flottenstützpunkt INTAZO. Sie konnten viele wichtige Informationen sammeln, diese aber nicht mehr an den örtlichen Progresswahrer weitergeben: Glinvaran opferte sich für ein Ablenkungsmanöver und Ekatus Atimoss wurde von den Cypron gefangengenommen. Nachdem sie ihn von seiner Kralle des Laboraten isoliert hatten, erkannte er, wie TRAITOR ihn missbraucht hatte, und schwor Rache.

Kurz nachdem die Negane Stadt in Tare-Scharm aufgetaucht war, befahl ARCHETIM einen Großangriff. Ziel war die von TRAITOR erbaute Raumstation GLOIN TRAITOR, die die Entwicklung der Proto-Negasphäre maßgeblich vorantrieb. Obwohl ARCHETIMS Truppen durch die Wachflotte schwere Verluste erlitten, gelang ihnen die Zerstörung GLOIN TRAITORS. Durch eine Retroversion konnte ARCHETIM die Entwicklung zur Negasphäre stoppen.

Unter unbekannten Umständen verließ TRAITOR Tare-Scharm bzw. wurde aus der Galaxie vertrieben. Millionen Jahre später war Tare-Scharm ein Stützpunkt der Ordnungsmächte.

25. Jahrhundert

Im 25. Jahrhundert war TRAITOR an den Kämpfen um die Negasphäre des Herrn der Elemente und das Pseudo-Nukleotid Aqaho-TRIICLE beteiligt. Gemeinsam mit dem Dekalog der Elemente vernichtete die Terminale Kolonne die Flotte der Superintelligenz LICHT VON AHN und fügte der Entität so schweren Schaden zu, dass sie später starb. Dennoch war der Kampf der Superintelligenz erfolgreich: Aqaho-TRIICLE wurde vernichtet. (PR 2478)

unbekannter Zeitpunkt

Einige Jahrhunderte vor 1347 NGZ befand TRAITOR sich auf einem Feldzug gegen die Vereinigten Baronien von Zour in der Galaxie Londerdar (Universum unbekannt). Deren Cyber-Atolle lagen tief in den Photosphären von Sonnen und wurden mit Dunklen Obelisken auf eine Kabinettisierung vorbereitet. (PR 2481)

Hangay-Feldzug

Nach seiner ersten Begegnung mit dem Weltweisen von Azdun, spekulierte Perry Rhodan, die Etablierung der Negasphäre Hangay diene als Vorbereitung für einen Feldzug des Chaotarchen Xrayn gegen DORIICLE. Die Negasphäre sollte dabei als Truppenlager dienen, und der noch zu bauende Chaotender VULTAPHER sollte sie bewachen.

Diejenigen Dunklen Ermittler, die die Lüge des Refaktiven Sprungs durchschaut hatten, wollten den Hangay-Feldzug sabotieren, um den Chaosmächten zu schaden. Gleichzeitig wollten sie damit den Kosmokraten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, für den Fall, dass sie später mit ihnen verhandeln mussten.

Milchstraße

Die Dunklen Ermittler der Terminalen Kolonne waren schon 1333 NGZ in der Milchstraße aktiv und entdeckten das Salkritvorkommen im Zentrum der Charon-Wolke.

Zu einer ersten Begegnung zwischen Terranern und Mitgliedern der Kolonne kam es im Jahre 1337 NGZ am Antares-Riff, als der Privatraumer MARQUITTA VENDETTE auf die havarierte OROZCO der Prophozeuten um Kadoi Abgott Faurán traf.

Anfang Februar 1344 NGZ wurden 58 Kolonnen-Forts mit Kolonnen-Fähren angeliefert und in der Nähe wichtiger Systeme wie Sol, Arkon, Halut, Gatas, Pahl, Andan Kruul, Grados, Akon und Hayok heimlich aufgebaut. Eine zweite Welle sollte mehr als 2000 Kolonnen-Forts umfassen.

Mit einem Angriff der Assassinen des Chaos auf die Aufbaukonferenz der Völker sollten die führenden Politiker der Milchstraße getötet werden. Die drei Siganesen Demetrius Luke, Dani Queenz und Ashlon Fogel konnten sich an Bord des vor Terra stehenden Kolonnen-Forts TRAICOON 0098 schleichen. Dieses konnte mit Hilfe von Zon Facter zerstört werden.

Ein Vorstoß von 22 TRAICAH-Fabriken in die Charon-Wolke konnte mittels der Explosiven Kraft durch die Charonii des Charon-Korps verhindert werden.

Dunkle Obelisken landeten auf Arkon I, Gatas, Drorah, Nosmo, Olymp, Archetz und anderen wichtigen Welten. Sie wurden von Zerberoff entsandt, als sich die Ankunft der Progress-Wahrer immer weiter verzögerte. Diese Vorgehensweise wurde später von einem Terminalen Herold gebilligt. Das Solsystem konnte dank der Salkritvorräte der Seecharan unter dem TERRANOVA-Schirm mithilfe des Nukleus vor dem Zugriff der TRAITOR-Flotte geschützt werden. Der für das Solsystem bestimmte Dunkle Obelisk zerschellte am Kristallschirm.

Den Halutern gelang die Flucht von Halut. Der Neuen USO gelang es, die Position von Quinto-Center vorerst geheim zu halten.

Bostich I. musste das Arkon-System aufgeben, konnte aber einen Großteil der Flotten des Kristallimperiums bei Ladon Deka sammeln.

Ende des Jahres 1344 NGZ wurden nach der Enttarnung der Kolonnen-Forts überall die sieben Artikel der TRAITOR-Direktive verkündet, was faktisch die Oberherrschaft der Terminalen Kolonne über die Milchstraße bedeutete. Überall wurden Verstöße gegen die TRAITOR-Direktive, wie die Kriege der Blues in der Eastside, der Abzug von Schiffen aus dem Arkon-System, oder der Handel mit Hyperkristallen in der Kristallbörse, erbarmungslos bestraft.

Am 4. Dezember 1344 musste TRAITOR seine erste Niederlage in einer Raumschlacht hinnehmen, als es der TRAJAN unter dem Kommando von Roi Danton gelang, vier Traitanks durch Raumminen zu vernichten. Diese Aktion diente hauptsächlich der Ablenkung - Ziel war die Verschleierung des Abzugs Quinto-Centers. Die Position des Asteroiden konnte erfolgreich verändert werden.

Am 10. Februar eröffneten über 17.000 Traitanks ein Trommelfeuer auf den Schirm, was darauf schließen ließ, dass die Vernichtung aller solaren Planeten in Kauf genommen wurde. Der Beschuss blieb aber wirkungslos und wurde gegen Mitternacht eingestellt.

Ungefähr zur gleichen Zeit kündigte ein Terminaler Herold die Ankunft eines Progress-Wahrers in der Milchstraße an. Aus diesem Grund wurde ein RUFER installiert, der dem Progress-Wahrer den Weg weisen sollte. Kurz nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des RUFERS konnte ein von Roi Danton geleitetes Einsatzteam der Neuen USO gefangen genommen werden, das den RUFER infiltriert hatte. Gleichzeitig materialisierte die Dienstburg CRULT am Standort des RUFERS.

Ab dem 8. August 1345 NGZ traf die zweite Welle der Terminalen Kolonne in der Milchstraße ein.

Am 16. August 1345 NGZ erfolgte mit der Parzellierung Xölyars der erste erfolgreiche Probelauf zur Umwandlung eines Himmelskörpers der Milchstraße in ein Proto-Kabinett VULTAPHERS. In den folgenden Monaten wurden Drorah und Hayok in Proto-Kabinette des Chaotenders umgewandelt. Die Parzellierung der wichtigsten Planeten des Arkon-Systems wurde im November von den Terranern durch den Einsatz von Carapol-Strukturbrennern verhindert.

Die Rebellen der Dunklen Ermittler sabotierten Ende Januar / Anfang Februar den Refaktiven Sprung bei Dengejaa Uveso. Sie vernichteten Twarion Uruc, so dass für die übrigen Quanten der Finsternis keine Aussicht auf Heilung mehr bestand.

Die für den 20. Februar vorgesehene Parzellierung Nosmos wurde von den Terranern mit Strukturbrenner-Torpedos verhindert.

Am 15. März eroberte Zerberoff mit vier Chaos-Geschwadern und dem Kolonnen-Fort TRAICOON 0399 den Kharag-Sonnendodekaeder. Die Galaktiker mussten alle Kräfte aus Omega Centauri abziehen, so dass der Kugelsternhaufen an TRAITOR fiel. Am 29. März eroberte Zerberoff darüber hinaus ZEUT-80 beim Jiapho-Duo. Alle Sonnentransmitter der dorthin führenden Strecke waren zuvor von den Galaktikern geräumt worden.

Im April fing TRAITOR Srinele, eine Gesandte THERMIOCS, ab und pflanzte ihr den Mentalparasiten Adamicter ein. Die Waffe, die sie bei sich führte, BARDIOCS Null, sollte nun innerhalb des Solsystems gezündet werden, anstatt ein zentrales Ziel der Terminalen Kolonne zu zerstören. Sie wurde von den Terranern gerettet und hinter den TERRANOVA-Schirm gebracht. Dort wurde Srinele von Adamicter zur Flucht gezwungen. Die Bombe sollte nach einer Vorlaufzeit von zwölf Tagen im Mai explodieren. Zwischenzeitlich testete TRAITOR eine neue Waffe gegen den TERRANOVA-Schirm. Es gelang Srinele, sich gegen Adamicter aufzulehnen, und die Terraner konnten sie wieder nach außerhalb schaffen, wo die Bombe explodierte, ohne Schaden anzurichten. (PR-Extra 5)

Die von Terranern und Arkoniden gemeinschaftlich entwickelten VRITRA-Geschütze wurden von den Galaktikern immer weiter in der Milchstraße verbreitet. Der sich daraus ergebende Guerilla-Krieg machte für TRAITOR permanente Patrouillen nötig. (PR 2458)

Die Akonen hatten sich auf einen Planeten im Halo zurückgezogen, um von dort den Widerstandskampf neu aufzunehmen. Sie hatten eine besondere Art von Sprengköpfen entwickelt, mit der sie Traitanks angreifen konnten. Diese Rebellen standen allerdings unter Beobachtung TRAITORS, und Antakur von Bitvelt hatte stehende Order erlassen, die Rebellen zu töten, falls sie irgendetwas unternahmen. (PR 2496)

Im Juni erschienen die Staatenschiffe der Tarnii KOLTOROC im Sektor Sillagu der Milchstraße. Ein von Roi Danton befehligtes Einsatzteam erkundete sie. (PR 2468) Sie stießen auf rebellische Dunkle Ermittler und boten ihnen einen Pakt gegen TRAITOR an. Die Rebellen willigten ein, sich zu Verhandlungsgesprächen mit dem Nukleus zu treffen. Vorsichtshalber gaben sie ihr Versteck auf, so dass die außergewöhnlichen Vorfälle nur noch auf Roi Dantons Kommando zurückfallen konnten. (PR 2469)

Ebenfalls im Juni stellte die JULES VERNE fest, dass der Hyperfunkverkehr in der Milchstraße stark abgenommen hatte. Sämtliche abgelegenen Raumstationen und Satelliten wurden von TRAITOR eingesammelt, um verwertet zu werden. (PR 2471)

Zerberoff wurde von Antakur von Bitvelt beauftragt, ein Gutachten anzufertigen, ob das Solsystem den Ärger einer intakten Eroberung wert war. Er kam zum Schluss, dass das Solsystem mit überwältigender Feuerkraft einfach vernichtet werden sollte, da es für die anderen Milchstraßenvölker signalisierte, dass Widerstand gegen TRAITOR möglich war. Roi Danton konnte das Absenden des Berichts aber verhindern, indem er Zerberoff mit dem Atrentus-Verfahren auf seine Seite zog. (PR 2472) Es wurde ein falscher Bericht angefertigt, in dem gegen eine Zerstörung geraten wurde.

TRAITOR hatte die Milchstraße mit einem engmaschigen Netz aus passiv-ortenden Satelliten durchzogen. (PR 2472)

Es gelang Roi Dantons Kommando, durch die vom Nukleus überlassenen Psi-Emitter und durch ein Ablenkungsmanöver der rebellischen Quanten der Finsternis, in CRULT einzudringen und Antakur von Bitvelt am 17. August 1347 NGZ zu töten. Da CRULT dabei auch explodierte, fanden außerdem vier der sechs in der Milchstraße abkömmlichen Dualen Kapitäne sowie eine unbekannte Anzahl Terminaler Herolde und eine unbekannte Anzahl von Spezialisten verschiedener Hilfsvölker dabei den Tod. Die Truppen TRAITORS waren damit in der Milchstraße ohne Oberbefehlshaber. (PR 2475)

Im November gelang es TRAITOR, den TERRANOVA-Schirm zu einer Waffe gegen das Solsystem umzufunktionieren: Durch sorgfältig abgestimmten Beschuss konnten sie kontrollieren, welche Pararealitäten im Inneren durchbrechen. (PR 2496)

Nach der Niederlage in Hangay wurde ein Rückzug aller Truppen befohlen, der von den Dualen Kapitänen organisiert wurde. Drei Sammelstellen wurden ausgerufen, davon lag keine in der Nähe der Southside. (PR 2496)

Die Belagerung des Solsystems wurde aufgehoben, aber nur wenige Tage später, am 21. November, trafen VULTAPHER und 533 Chaosgeschwader ein. Die Traitanks begannen wieder mit dem Beschuss. Eine Flotte der Galaktiker stieß zum Solsystem vor und wurde als Verstärkung eingeschleust. Als Rhodan KOLTOROCS Erpressung ablehnte, befahl dieser VULTAPHER den Angriff. (PR 2498) Perry Rhodan konnte den String-Legaten vorspielen er wäre legitimiert und befahl VULTAPHER und den Traitanks den Abzug. (PR 2499)

Im Dezember 1347 NGZ war in der gesamten Milchstraße ein Rückzug TRAITORS feststellbar. Im Sektor um Sol waren überhaupt keine Einheiten TRAITORS mehr zu finden. (PR 2499)

Hangay

Die Terminale Kolonne war nach späteren Erkenntnissen der Friedensfahrer schon seit mindestens 1313 NGZ in der Galaxie Hangay aktiv, wo sie mit der Errichtung von Proto-Chaotischen Zellen auf die Entstehung einer Negasphäre hinwirkte. Möglicherweise hatte sie zu diesem Zweck die Quartale Kraft abgezapft. In den folgenden Jahren zerschlug TRAITOR alle politischen Strukturen in Hangay und errichtete den Grenzwall Hangay.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde mit dem Bau GLOIN TRAITORS begonnen.

Spätestens in diesem Jahr waren Truppen TRAITORS in Hangay aktiv. (PR 2328)

TRAITOR übernahm offiziell die Macht in Hangay. Alle bisherigen Machtstrukturen in dieser Galaxie wurden zerschlagen, die Raumfahrt der Völker Hangays kam praktisch zum Erliegen.

Am 22. Januar marschierten mehr als eine Million Traitanks und zahlreiche Raum-Zeit-Router, die aus anderen Universen herbeigerufen worden waren, im Raumsektor D-MODA im Halo von Hangay auf. Dieser Vorgang wurde von den Friedensfahrern beobachtet.

Die Noquaa-Kansahariyya hatte ein unbekanntes Waffensystem entwickelt, mit dem sie Traitanks zerstören konnte. Da ihr aber ähnlich gute Defensivmöglichkeiten fehlten, blieben Raumschlachten für die NK extrem verlustreich. (PR 2488)

Hinter dem Kernwall Hangays wurden Teilabschnitte von GLOIN TRAITOR vormontiert, die Portivabschnitte aus je 24 Kolonnen-Forts. Sie sollten dann von Kolonnen-Fähren am zentralgalaktischen Schwarzen Loch von Hangay abgeliefert werden. (PR 2480)

GLOIN TRAITOR war bereits in Betrieb aber noch nicht völlig fertiggestellt.

Am 23. Oktober 1347 NGZ entstand durch eine Sabotage ESCHERS in GLOIN TRAITOR eine Lücke im Grenzwall Hangays, durch die drei Messenger, CHEOS-TAI, die JULES VERNE, das Einsatzgeschwader ARCHETIM, die Grüne Legion der Friedensfahrer, der Nukleus und Ruumaytron eindringen konnten. TRAITOR versuchte, das Gebiet mit Raumminen und Patrouillen zu sichern, aber vergeblich. Die Friedensfahrer wurden von Traitanks überrascht, konnten ihre Verfolger aber abschütteln. (PR 2485) Zwei der beobachteten Schiffe konnten von TRAITOR nicht identifiziert werden. Spekulation: Vermutlich waren CHEOS-TAI und JULES VERNE gemeint.

Um die Saboteure an Bord von GLOIN TRAITOR zu finden, schickte KOLTOROC seine String-Legaten. (Sie trafen spätestens am 28. Oktober ein.) (PR 2487)

Zwei der Messenger begaben sich an gegenüberliegende Sektoren in Hangay und begannen am 24. Oktober dort ihr Werk. Dabei wurden extreme UHF- und SHF-Strahlung und stärkste Hyperstürme erzeugt, die Truppen TRAITORS anlockten. Zumindest zum Sektor Ba-Lekatusch wurden zwei Kolonnen-MASCHINEN und 24.000 Traitanks entsandt. (Zum Sektor Ardibi-Grachay vermutlich ebenso viele.) Diese Schiffe wurden durch die Hyperstürme aber einfach in Stücke gerissen. Niemand entkam. (PR 2486)

Inkadye befreite sich aus Koltogor und erzählte Atlan die Lebensgeschichte KOLTOROCS. (PR 2492)

Am 31. Oktober spürten die String-Legaten Laurence Savoire und Isokrain auf. Nach einer Hetzjagd konnten die beiden entkommen, Isokrain starb trotzdem. Stunden später versetzte ESCHER den Elementar-Quintadimtrafer in einen Testmodus, der dem Grenzwall-Modus GLOIN TRAITORS ähnelte, wodurch der Kernwall zu oszillieren begann. Als die String-Legaten ihn aufspürten, startete ESCHER sämtliche vorbereiteten Sabotage-Programme und Fehlschaltungen: Ganz GLOIN TRAITOR wurde von Explosionen erschüttert. Der Weltweise wurde getötet und stieg zum WELTWEISEN auf. Er nahm dabei die Bewusstseine des zerstörten ESCHER auf. (PR 2487)

Durch die Oszillation war der Kernwall teilweise durchdringbar geworden. Dem Einsatzgeschwader ARCHETIM, dem Hangay-Geschwader, CHEOS-TAI, der Grünen Legion und Ruumaytron gelang der Einflug. Da der dritte Messenger rein instinktiv handelte, war er nicht in der Lage, die Methode zum Durchflug nachzuvollziehen. KOLTOROC spürte die Flotte durch seine String-Legaten auf und befahl dem Element der Finsternis den Angriff. Nuskoginus und die anderen ehemaligen Mächtigen konnten das Element der Finsternis mit Biophore verwunden und in die Flucht schlagen. (PR 2488)

Da seine String-Legaten die Ultima-Flotte verfolgten, konnte KOLTOROC die Galaktiker wiederfinden, als die Ultima-Flotte zu ihnen stieß. Er griff die Galaktiker und Friedensfahrer direkt mental an, wurde aber verwundet, als der Nukleus an Bord von CHEOS-TAI aus dem Hinterhalt mit einer psionischen Schockwelle angriff. KOLTOROC musste sich zurückziehen und war für einige Zeit nicht handlungsfähig. (PR 2489) Erst nach mehreren Tagen hatte er sich soweit erholt, dass er überhaupt etwas wahrnehmen konnte. (PR 2494)

Am 9. November vollzogen die Galaktiker und Friedensfahrer den ersten Angriff auf GLOIN TRAITOR. Da die Ultima-Flotte nur Kanonenfutter gewesen wäre, nahm nur die Vibra-Staffel daran teil, um die Friedensfahrer zu unterstützen. Zusammen bildeten sie etwa 10.000 Schiffe. GLOIN TRAITOR wurde von mindestens 100.000 Traitanks sowie mehreren Kolonnen-Forts, Kolonnen-MASCHINEN und Dunklen Ermittlern sowie weiteren bis dahin unbekannten Einheiten verteidigt. Indem CHEOS-TAI sich als Ziel anbot, wurden die Kolonnen-Maschinen und Dunklen Ermittler beschäftigt, so dass beide Seiten etwa gleich stark waren. Die Ramschlacht dauerte Stunden, steckte aber in einem Patt fest. Wegen der Überzahl der TRAITOR-Schiffe war ein konzentrierter Angriff auf GLOIN TRAITOR unmöglich, und die wenigen Schiffe, die fly-by-Manöver schufen, konnten nicht genug Feuerkraft aufbringen, um GLOIN TRAITOR zu gefährden.

Die Schlacht kam zu einem abrupten Ende, als der WELTWEISE eingriff: Da er eine körperlose Entität war, konnte er sich mit der restlichen Psionischen Energie in GLOIN TRAITOR einsaugen lassen. Kurz bevor es für ihn tödlich endete, gelang es ihm, den Elementar-Quintadimtrafer nachhaltig zu schädigen, so dass das Vibra-Psi erlosch. Durch diese Fehlfunktion konnte der letzte Messenger eindringen. Zusätzlich zum Chaos der Proto-Negasphäre löste er nun stärkste Hyperstürme aus, so dass die Verteidigungsflotte GLOIN TRAITORS orientierungslos war. Weitere Angriffe der Galaktiker, die jetzt von Kamuko geleitet wurden, brachten GLOIN TRAITOR so schwer in Bedrängnis, dass die Nadel des Chaos sich zunächst tiefer in die Akkretionsscheibe zurückzog und dann zum Planeten Anun-Faeris floh. Dies wurde von 22 dort körperlich gewordenen Bewusstseinsinhalten des WELTWEISEN beobachtet. Sie konnten es per Kolonnenfunk bekannt geben, bevor der Sender zerstört wurde. (PR 2490, PR 2491, PR 2493)

Kantiran empfing den Funkspruch und konnte GLOIN TRAITOR mit Kamukos Hilfe verfolgen, als die Nadel des Chaos erneut floh. So kam es am 16. November zur Entscheidungsschlacht im Umfeld von Athaniyyon. CHEOS-TAI beschädigte GLOIN TRAITOR schwer. Die Nadel des Chaos zerbrach und wurde von Athaniyyon verschlungen. Danach konnten die drei Messenger ihre Aufgabe erfüllen, und das Psionische Netz reparieren, wobei sie vom Nukleus unterstützt wurden. Dieser verströmte seine gesamte Energie, um die »Veranlagung« Hangays zur Bildung einer Negasphäre rückgängig zu machen. Damit war die Retroversion der Proto-Negasphäre vollzogen. KOLTOROC nahm dies persönlich und sann auf Rache. Er forderte Perry Rhodan auf, in der Dualen Metropole um Terra und die Menschheit zu kämpfen. (PR 2494)

Bereits wenige Tage später begann TRAITOR, sich für einen Rückzug aus Hangay vorzubereiten. Die Verteidigungsflotten bei Athaniyyon waren noch zerstreut und voller Konfusion, aber auch sie sammelten sich knapp außerhalb des Zentrumssektors. (PR 2495)

Am 21. November, nach größeren Schwierigkeiten, erreichten Perry Rhodan, Mondra Diamond und Inkadye mit Hilfe Alomendris' die Duale Metropole. Dort wurden die drei von String-Legaten zu KOLTOROC geleitet. KOLTOROC empfing sie voller Höflichkeit und Charme und bot Perry Rhodan ein Geschäft an: Die Schonung des Solsystems gegen Rhodans Übertritt zu den Chaosmächten bzw. die Aushändigung seiner Ritteraura an KOLTOROC. Als Rhodan ablehnte, befahl KOLTOROC VULTAPHER den Angriff. (PR 2498) Indem Rhodan seine Ritteraura aufgab, konnte er KOLTOROC ablenken und mit Biophore töten. Anschließend vereinte er sich kurzzeitig mit dem sterbenden Rest KOLTOROCS und befahl VULTAPHER den Rückzug. (PR 2499)

Sonstige Schauplätze

Ende 1312 NGZ oder Anfang 1313 NGZ entdeckte der Friedensfahrer Xa-Va-Riin Qaar, der von Alaska Saedelaere begleitet wurde, Traitanks der Terminalen Kolonne im Zentrum Andromedas. Als ein dunkles Objekt erschien, das sich mit Überlichtgeschwindigkeit durch den Normalraum bewegte, ergriff Alaska mit der FORSCHER die Flucht. Die Friedensfahrer, die Hangay und die anderen Nachbargalaxien kontrollierten, konnten keine Hinweise auf die Terminale Kolonne entdecken. (PR 2333)

Der Planet Gaidor in Andromeda wurde von Traitanks angegriffen, der Walzenraumer QASTAI der Gaids wurde zerstört, insgesamt 5 Siedlungswelten der Gaids wurden vernichtet, der Planet Sphau wurde kabinettisiert. Insgesamt gelang es den Gaids aber, sich weitestgehend aus den Konflikten mit der Terminalen Kolonne herauszuhalten. (PR 2525)

In Andromeda wurde am 30. November eine namentlich nicht bekannter, unbewohnter Planet parzelliert.

In Andromeda wurden zwei weitere namenlose, unbewohnte Planeten kabinettisiert.

Ab Juli bereisten einige Friedensfahrer die Galaxien der Lokalen Gruppe, um dort Strukturbrenner-Torpedos zu verteilen. Während die Kabinettisierung eines Planeten in Pinwheel durch TRAGTDORON verhindert wurde, setzten die Widerständler Andromedas sowie die Alteraner Strukturbrenner-Torpedos ein, um die Kabinettisierung der Planeten Tefrod, Kepekin II und Altera zu vereiteln.

Am 10. Oktober entführten die Friedensfahrer den Dualen Kapitän Romukan, der in der Lokalen Gruppe unterwegs war, um gemeinsam mit den Kolonnen-Geometern nach einem geeigneten Bauplatz für VULTAPHER zu suchen. Romukan wurde von seiner Laboratenkralle getötet, bevor er brisante Informationen weitergeben konnte. (PR 2426, PR 2427)

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurden Planeten der Magellanschen Wolken mit Dunklen Obelisken markiert. Ihre Parzellierung wurde jedoch mit Strukturbrennertorpedos verhindert. (PR 2496)

TRAITOR hatte im Bereich der Hundertsonnenwelt einen geeigneten Bauplatz für VULTAPHER gefunden. Er wurde als Komplex Astrovent bezeichnet und von 536 Chaos-Geschwadern und 38 Kolonnen-Forts abgeriegelt. Ein vollständiges Fabrik-Ensemble war für die Montagearbeiten zuständig. (PR 2459)

Zu einem unbekannten Zeitpunkt hatten Friedensfahrer den Bauplatz mit Carapol-Strukturbrennern angegriffen und den Bau VULTAPHERS stark verzögert. (PR 2496)

Die Posbis versuchten sich mit der Kybernetischen Konspiration auf rechentechnischem Weg gegen die Besatzung zu wehren. Sie entwickelten ein unbekanntes Waffensystem gegen Traitanks. (PR 2496)

Nach der Niederlage in Hangay befahl KOLTOROC Kirmizz, VULTAPHER provisorisch mit den vorhandenen Kabinetten fertigzustellen und danach das Solsystem anzugreifen. (PR 2496)

Etwa zeitgleich verübte Roi Danton am 20. November einen Mordanschlag auf Kirmizz, und die Posbis starteten eine Raumschlacht gegen die Traitank-Wachflotte, um VULTAPHER zu vernichten. Kirmizz wurde getötet, aber die Posbi-Flotte musste unter schwersten Verlusten fliehen. Eine unbekannte Instanz übernahm die Kontrolle über VULTAPHER, und er und die Traitanks brachen nach Sol auf.

Anmerkung: Ein Abzug der Kolonnen-Forts und Fabriken wird nicht erwähnt. (PR 2497)

1347 NGZ

Der WELTWEISE und Ekatus Atimoss schlossen sich den Friedensfahrern an. Diese beschlossen eine Neu-Ausrichtung ihrer Organisation: Sie wollten TRAITOR aufhalten. Der WELTWEISE sollte ihnen als höhere Entität bei technologischen Problemen helfen und dann wollten er und Ekatus Atimoss mit ihrem Insider-Wissen helfen, TRAITOR anzugreifen. Die Friedensfahrer planten, TRAITOR mit der Atrentus-Methode langsam von innen heraus zu Fall zu bringen. (PR 2499)

1463 NGZ

Nach dem Abzug von TRAITOR aus der Milchstraße blieben zahlreiche Angehörige der Terminalen Kolonne, darunter Mor'Daer und Ganschkaren, aus den verschiedensten Gründen in der Milchstraße zurück. Diese versuchten entweder, mit Hilfe der Unterstützung der lokalen Bevölkerung sich ein friedliches Leben auf abgeschiedenen Planeten aufzubauen, oder sie schlossen sich den TRAITOR-Marodeuren an. 1463 NGZ lebten nur noch Nachkommen dieser Zurückgebliebenen in der Milchstraße, die nie Kontakt zur Terminalen Kolonne gehabt haben. Da die Nachfahren der ehemaligen Angehörigen der Terminalen Kolonne nach wie vor von den TRAITOR-Jägern gejagt und getötet wurden, wurden sie, wenn man ihrer habhaft wurde, von der Neuen USO unter Schutzhaft gestellt und auf geheimen Stützpunktwelten wie den Planeten mit der Bezeichnung T-1 und T-2 angesiedelt. (PR 2512, PR 2513, PR 2528)

Quellen